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England: Behörde verliert USB-Stick mit 114.000 persönlichen Datensätzen

Eine Dienstleistungsfirma, welche im Auftrag des englischen Innenministeriums agiert, bestätigte heute den neuerlichen Verlust von über 100.000 Datensätzen. Die sich auf einem Stick befindlichen Daten, enthalten sämtliche Informationen zu allen 84.000 Haftinsassen in England und Wales.

Zudem enthalten sind Daten zu 30.000 Personen, welche mehr als sechs Verurteilungen auf dem Kerbholz haben. Eine Fahndung nach dem Stick wurde bereits eingeleitet, blieb aber bisher ohne Erfolg.

Dies ist nicht der 1. Fall von verlorenen Daten im vereinigten Königreich. Anfang des Jahres bestätigte man den Verlust von über 1.000 Dienstlaptops. 600.000 Datensätzen mit am Militär interessierten und 25 Mio. Daten mit Empfängern von Kindergeldzahlungen verschwanden ebenso wie geheime Dokumente.


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WebReporter: Hexenmeisterchen
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: England, Daten, Behörde, USB
Quelle: www.orf.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2008 10:34 Uhr von execute.exe
 
+6 | -1
 
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aha jetzt kann ich endlich die Daten zuordnen, die sich auf den von mir gefundenen USB- Stick befinden.

Danke!
;-)
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22.08.2008 10:38 Uhr von mcdead
 
+10 | -0
 
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jetzt glühen: im knast die telefon-leitungen weil der callcenter den knackis
dsl etc. aufschwatzen will :D
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22.08.2008 11:39 Uhr von mutznator
 
+0 | -1
 
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Peanuts: naja 114.000 ist doch eigentlich voll wenig..... in Deutschland sind doch im Moment einiges mehr an Datensätzen im Umlauf...
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22.08.2008 11:56 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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"Eine Dienstleistungsfirma, welche im Auftrag des englischen Innenministeriums agiert"

Das nennt man dann wohl Neudeutsch ´´Outsourcing´´. Wie man so sicherheitsrelevante Arbeitsbereiche wie die eines Innenministeriums überhaupt privaten Anbietern überlassen kann, ist mir schleiherhaft.
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22.08.2008 12:08 Uhr von StaTiC2206
 
+1 | -0
 
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welcher Vollidiot ich mein sowas kann mal verloren gehen oder geklaut werdne. Aber welcher Idiot speichert sensible Daten auf nem USB Stick und das auch noch unverschlüsselt.

Solche Daten müssten zumindest verschlüsselt werden.
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22.08.2008 13:51 Uhr von CHR.BEST
 
+1 | -0
 
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Fragt sich wozu man überhaupt noch Hacker braucht. Die Daten liegen mittlerweile eh schon auf der Straße rum.
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22.08.2008 15:03 Uhr von Illus
 
+1 | -0
 
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Outsourcing ist toll: Das mit dem "Outsourcing" sehe ich auch als großes Problem. Wem gehört noch mal die Bundesdruckerei, die neben unserem Euro auch für Personalausweise, Reisepässe oder Führerscheine verantwortlich ist und auch unsere Biometrischen Daten verarbeitet?

Es ist die britisch-amerikanische Firma Apax mit seinen Partnern, Bundesdruckerei GmbH, Bundesdruckerei International Services GmbH, Orga Kartensysteme GmbH, Holographic Systems München GmbH, Maurer Electronics GmbH, D-Trust GmbH und die polnische Tochterunternehmung iNCO Spólka sp. z o.o.

Ganz toll.

Die Vorratsdatenspeicherung als nächster Datenschützer-Albtraum wird in vielen Fällen auch von externen Dienstleistern "abgewickelt".

"Eigene technische Lösungen entwickeln nach eigenen Angaben nur größere Unternehmen wie AOL, Deutsche Telekom, NetCologne, QSC, Tele2 und Versatel. 1&1, Debitel und E-Plus würden teilweise auf externe Dienstleister zurückgreifen, die entsprechende Lösungen entwickelt haben."
http://www.heise.de/...

Also wir müssen nicht mit den Finger auf England zeigen, der nächste Daten-Gau in Deutschland kommt so sicher wie der nächste Winter!

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