22.08.08 10:13 Uhr
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Vier von fünf Telekom-Callcenter werden allein in Rheinland Pfalz die Pforten schließen

Die Telekom bündelt bundesweit ihre Callcenter (wie bereits auf SN berichtet). Von den deutschlandweit 63 Callcentern, werden 39 geschlossen.

Allein in Rheinland Pfalz sind vier von fünf Callcenter betroffen. Die Mitarbeiter in Mainz, Koblenz, Trier und Neustadt werden auf die verbliebenen Standorte verschoben.

Laut der Telekomzentrale in Bonn, wird Ludwigshafen der einzig verbleibende Standort in Rheinland Pfalz sein.


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WebReporter: TelekomikerWI
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Telekom, Rhein, Rheinland, Pforte, Callcenter
Quelle: rhein-zeitung.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2008 02:20 Uhr von TelekomikerWI
 
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Das ist bisher eine der gravierendsten "Optimierungen" bei der Deutschen Telekom für das Personal. Die Mitarbeiter werden teilweise erheblich weitere Arbeitswege in Kauf nehmen müssen. Aber solche Unternehmen werden Sozialverantwortung immer mit der Wirtschaftlichkeit abwägen. Letzteres gewinnt meistens!
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22.08.2008 10:44 Uhr von mcdead
 
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das kann: für den "service" nur förderlich sein
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23.08.2008 11:37 Uhr von Mrsubject
 
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Was für ein Schwachsinn @ Ongbak.
... das ist Willkür eines Unternehmens.

Beispiel Mainz:
Mainz soll nach Eschborn ausgelagert werden, dort soll, da keine Räume zu Verfügung stehen, extra neu gebaut werden.

Das kostet Millionen!!!

In Mainz soll auch nur das Call Center ausgelagert werden, d.h. das Gebäude wird noch weiter für Disponenten etc. genutzt.

Also das Argument der Kosteneinsparung ist absolut aus der Luft gegriffen.Einzig die Infrastruktur, sprich Server, Leitungen etc. bedeuten Mehrkosten welche nicht in Relation eines Neubaus stehen!!

Die Telekom hat so nur einen Weg gefunden ihre Mitarbeiter möglichst günstig ziehen zu lassen, denn welche Mutter kann 4h Gesamtfahrzeit für 4h Arbeit in Kauf nehmen.

Arbeiter, die bisjetzt loyal zu ihrem Unternehmen standen, teilweise schon von Darmstadt nach Mainz umgesiedelt wurden, es in Kauf genommen haben mehr zu Arbeiten und weniger zu verdienen, UM IHREN ARBEITSPLATZ ZU SICHERN, haben langsam keinen Bock mehr.

Am Ende bekommt das wieder der treudoofe Mitarbeiter zu spüren; der Service wird noch schlechter, die Telekom verliert an Sympathie und schließlich müssen weitere Stellen abgebaut werden.

Mit Wirtschaftlichkeit hat es nichts zu tun, Mitarbeiter mit solchen Mitteln quasi rauszudrängen.

ich hoffe das viele unzufriedene Kunden trotz ihrer probleme solidarisch gegenüber den Mitarbeitern sein können. Viele der internen Probleme sind auf ein unfähiges Managment zurückzuführen.

Auch wenn man denken könnte ich wäre Mitarbeiter, bin ich es nicht. Wenn man aber sieht was ein solches Unternehmen versucht durchzusetzen sollte man das nicht stillschweigend akzeptieren.

Die Telekom ist zwar in der Bedrängnis aus Gründen der Wirtschaftlichkeit Stellen abbauen zu müssen bzw. Kosten einzusparen aber sich so um eine nach dt. Recht gerechtfertigte Abfindung zu drücken ist schon kriminell.

Gibt es irgendein Unterschied zwischen Mobbing und der Strategie der Telekom?

Ich bin gespannt wie sich diese ganze Angelegenheit entwickelt und hoffe das hier mit Hilfe aus der Politik zu rechnen ist. Zumindest haben sich FDP und SPD sich der Sache angenommen.
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23.08.2008 23:10 Uhr von Schnupfenfarben
 
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Hahaha unser Kunden werden sich freuen: werden 39 geschlossen... na viel Spaß
ich arbeite für den Konzern (ja ich stehe hinter der Telekom) als Telefonist
Ich freue mich schon auf unsere Kunden, die schreien : ICH WARTE SCHON SEIT 4 Minuten in der Schleife (vor der Schließung weiterer Annahmestellen ) Wenn es dann heißen wird (ICH WARTE SCHON SEIT 4,0 Stunden in der Schleife.
Hallo Rene so wird man nicht Serviceweltmeister . Und dann ist auch endlich Schluss mit Whats better this week mit T.H. und seiner Tour welch sooo sehr an der Realität vorbei geht.
(müssen Nichtmitarbeiter nicht verstehen ist Firminterna)

MfG Schnupfenfarbe

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