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Australien: Das verlassene Buckelwal-Kalb ist tot

Sydney/Australien: Das vor knapp einer Woche von seinem Muttertier getrennte Buckelwal-Kalb musste eingeschläfert werden. Sechs Tage ohne Muttermilch und eine Verletzung von einem Haiangriff waren zu viel für den Wal.

Australiens Umweltbehörde sah sich nach mehreren vergeblichen Rettungsversuchen und angesichts der Tatsache, dass ein Waljunges maximal sieben Tage ohne Nahrung auskommt, zum finalen Schritt gezwungen. Ein Aborigine, Sänger einer Reggaeband, sang dem Wal noch ein Lied zur Ermutigung.

"Colin", wie der kleine Buckelwal genannt wurde, hatte sich, wie bei SN bereits berichtet, in einer Bucht an eine Segeljacht als Ersatzmutter geheftet. Eine Aufzucht unter menschlicher Obhut, wie schon einmal vor zehn Jahren bei einem Grauwal, wäre im Endeffekt doch zu viel des Aufwands geworden.


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WebReporter: vostei
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Tod, Australien, Kalb
Quelle: diepresse.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2008 01:07 Uhr von vostei
 
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Das wird die Australier wurmen - die letzten Tage hatten sich die dortigen Blogger, Online-Medien inklusive Politik, Wissenschaft, Naturschützer und sogar das Militär überschlagen dem Kleinen irgendwie zu helfen - aber immerhin, sie haben Herz im Gegensatz zu Jägern unter der Flagge mit der Sonnenscheibe.
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22.08.2008 10:35 Uhr von vitamin-c
 
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War wohl besser so: Ich hätte das nicht gerne entschieden, mit dem Einschläfern. Aber vielleicht war es besser so. Das sich das Tier nämlich abqäult, wäre viel grausamer gewesen.
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22.08.2008 11:00 Uhr von vitamin-c
 
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Meine natürlich: abquält, Buchstabendreher... sorry
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22.08.2008 12:06 Uhr von Peacem4ker
 
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Viel grausamer und viel natürlicher...
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22.08.2008 12:33 Uhr von vostei
 
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Kleine Zusatzinfo: 1. Colin war vermtl. eine Colette und

2. Das Tier war australischen Quellen zufolge von Parasiten durchsetzt und wäre ohnehin bald verendet, diese Krankheit KÖNNTE auch der Grund sein, weshalb das Junge von seiner Mutter verlassen wurde...
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22.08.2008 15:46 Uhr von Slaydom
 
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@host: Das tier hatte max 2 tage noch zu leben, da muss man es nicht noch weiter quälen
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22.08.2008 18:22 Uhr von DerBibliothekar
 
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"Da muss man es nicht weiter quälen": Hmm hätte das Tier sich nicht an eine Yacht gehängt.......
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22.08.2008 19:45 Uhr von lars091985
 
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Jetz mal ehrlich: Jetzt mal ehrlich!!!!! Heut zu Tage werden Milliarden in irgendwelche Kriegsmissionen gesteckt und in irgendwelchen Reformen verblasen bla bla.....

Kennt ja jeder.....

Aber wäre es nicht möglich gewesen dem Besitzer des Bootes ein neues zu kaufen und in den Rumpf nen Loch rein zu schneiden mit nem Schlauch dran wo er seine Nahrung hätte aufnehmen können? Ok er hätte mehrere Tonnen gebraucht für eine Woche aber in dieser einen Woche wäre doch viel mehr möglich gewsen im Bezug auf den Versuch ne andere Wal Mutter zu finden die ihn annimmt. Hört sich vielleicht doof an aber ich versteh das manchmal nicht. Klar in der freien Natur auf dem offenen Meer wäre er auch gestorben. Aber hätte man das nicht auch so sehen können das er Glück hatte von uns Menschen gefunden worden zu sein?
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22.08.2008 20:44 Uhr von christi244
 
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Ich hoffe, dem Baby geht es jetzt gut im Walhimmel!

Ich hatte mich sowieso gefragt, wieso man es nicht einfing, um es irgendwie anders mit der Flasche oder so zu ernähren. Das sollte doch möglich sein.
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22.08.2008 20:47 Uhr von christi244
 
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Eben Lars: das wäre sicher auch möglich gewesen und es wäre sicher auch machbar gewesen, das Kleine medizinisch zu versorgen ... besonders nachdem man den Keiko in Norwegen umgebracht hat ... ähm ... ich vergaß, der hatte ja offizielle ne Lungenentzündung.

Wenn ich aber bedenke, die Millionen, die er eingespielt hat, wäre es auch machbar gewesen, ihn wieder einzufangen, denn er wollte ja die Freiheit gar nicht.
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22.08.2008 22:54 Uhr von vostei
 
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@christie: Ein Veterinär hat dem Walkalb Blut abgenommen - dabei hatten sie schon festgestellt, dass es schwer krank war.

Vor zehn Jahren wurde schon einmal ein Grauwaljunges in Australien aufgepäppelt. Das hat zwar geklappt war aber mit Aufwand verbunden - mehrere Jahre lang 30 Mann im Schichtbetrieb, dann wurde es freigelassen, mit Sender und verschwand spurlos... - das ging ruckzuck. Wale werden ziemlich alt, entsprechend lang sind sie jung und müssen von Muttern und der "Walschule" lernen.
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22.08.2008 23:41 Uhr von xlibellexx
 
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Sonst heisst es die Wale Sterben aus ...?? und hier wird eins nicht mal versucht, es durchzupäpeln ... aber für jeden Mist haben wir ja Geld...Forschung für wieviel in der Woche haben Paare Sex, und wie oft muss man Rülpsen bei verschiedenem Essen , usw... wiedermal ein Beweis das der Mensch nicht in der Lage ist , das was er Kaputt macht , in irgendeiner weise wieder gut zu machen .
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23.08.2008 00:43 Uhr von christi244
 
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Vostei: Hast ja recht. Ich habe das auch gelesen. Ich hätte nur so heulen können, als ich das Kleine im TV sah, so hilflos, hungrig und sicher auch verängstigt.

Ich hab nur noch die Story von dem Orca Keiko im Kopf, den die Norweger so einfach verrecken ließen. Das Tier hat Millionen eingespielt und es war nicht machbar, ihm das zu geben, was es wollte, nämlich seinen geregelten Tagesablauf und menschliche Nähe, da es mit "draußen" gar nicht mehr klarkam.

Weißt Du, sie machen ein Geschisse ohne Ende, wenn irgendwelche menschlichen Deppen auf irgendwelche Berge steigen und in Bergnot geraten, obgleich die genau wissen, welche Risiken sie eingehen. Da kann ich kein Mitleid empfinden, wenn was passiert und betrachte es als "dumm gelaufen", bin sogar der Meinung, diese Leute sollten sämtliche Ausgaben, die sie verursachen, aus eigener Tasche zahlen.

Hier ist es der Mensch, der den Lebensraum der Tiere zerstört und bei den Walen besonders, mal ganz abgesehen davon, dass sie unsinnig gejagt werden. Denk mal an die Wale, die sich verirren, obgleich diese Tiere einen ungeheuren Orientierungssinn haben.

Es ist doch die gleiche Scheiße mit diesen Eisbären ... kann man die Tiere nicht einfangen? Wenn Eisbären angeblich nicht ohne Schnee klarkommen, so frage ich mich, wie sie dann in unseren Zoos überleben können und sich sogar vermehren ... siehe Knut und Flocke & Co. Ist es so schwierig, diese Tiere zu fangen? Man weiß doch, dass sie hungrig sind.

Ich bezweifele nicht, dass das Baby krank war und vielleicht wurde es deswegen von der Mutter verlassen, evtl. aber auch wurde die Mutter ein Opfer dieser verschissenen Walfänger. Die verkackten Medien jedenfalls haben auch hier wieder ihre Dollars daran verdient über Bilder für Milliarden von Menschen weltweit. Könnte man nicht für einen Bruchteil dieses Geldes hergehen und Schutzbereiche für diese Tiere einrichten, sozusagen Nationalparks im Wasser mit Baby-Stationen für mutterlose Tierbabies. Das sollte wohl drin sein. Mir geht es hier auch ums Prinzip und das Thema Umwelt an sich.

Was den Grauwal angeht, menno, dass er spurlos verschwand kann auch bedeuten, dass er seinen Clan wiedergefunden hat und es ihm gut geht.
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23.08.2008 10:41 Uhr von Peacem4ker
 
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man man man: Ich versteh das alles nicht, das alle immer wollen das der Mensch beschützer jeder tierrasse spielen soll.
Das is doch ganz normale das mal n Rasse ausstirbt, und mal wieder ne neue Rasse entsteht. Wer sich dem neuen Klima nicht anpassen kann, der stirbt halt.
Und jetzt zu sagen der Mensch ist böse weil er das Klima verändert ist genauso ein Müll... Temperatur schwankungen gab es schon immer (Siehe Eiszeiten)... Der Anteil des Menschen an der Temperatursteigung ist verschwindend gering. Das heißt im Normalfall hätten die Eisbären vllt noch 100 oder 1000 Jahre länger ihr Eis... Ich seh da keinen Sinn die alle retten zu wollen.
Die sollen das Geld mal lieber in Nahrung investieren und die nach Afrika schicken oder so. Seine eigene Art, die sollte man nämlich erhalten. DAS ist natürlich...
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23.08.2008 10:51 Uhr von vostei
 
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Was die Buckelwale betrifft gilt die Art: "nur" noch als minder bedroht - die Bestände haben sich stabilisiert...

Mit dem Klima kommen sie allerdings bestens zurecht - Probleme bereiten der Art doch eher der Mensch mit seinem Sound, seiner Technik und ihren Rückständen und ab und an sprengstoffhaltigen Harpunenspitzen.

Inzwischen wird es nun langsam auch klarer, wie es zu der Trennung von dem Muttertier kam - in der Nähe der Bucht wurde der von Haien zerlegte Kadaver eines weiblichen Buckelwals gefunden - sie untersuchen jetzt die DNA, um festzustellen, ob das Walkalb ein Waise war...

Dramen gibt es auch in der Natur, klare Sache das, nur - dies als Ausrede für menschgemachte Unbill anzuwenden halte ich für ein Totschlagargument.
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23.08.2008 11:01 Uhr von christi244
 
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Peace: Toll Dein Kommentar ... wie wäre es, wenn auch "Mensch" sich auf diese Weise dezimieren würde?

Dann wäre das natürliche Gleichgewicht sicher wieder etwas weiter hergestellt.
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23.08.2008 11:58 Uhr von Peacem4ker
 
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joa: wenn sich der mensch sich so dezimieren würde, dann wäre das halt so in der Natur. Nur zur Zeit sidn wir wohl das stärkste Lebewesen (nicht physisch, aber durch intelligenz;)) und dementsprechend haben wir das natürliche Recht über leben und tot anderer Tiere zu entscheiden... Ich glaub, wenn n Hai jetzt den letzten Quasstenflosser fressen würde, würde der sich auch wenig Gedanken darum amchen, das er gerade ne Art ausgerottet hat. Aber der Großteil heult hier rum, wenn Japaner gerade mal Hunger aufn Stück Wal haben
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23.08.2008 16:41 Uhr von christi244
 
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Peace: Der Mensch und Intelligenz? Wo?

Ich glaube fast, Dein Nick ist bei Dir eher kein Programm, es sei denn, Du lancierst den Totschlag. Dahin läuft nämlich Deine Argumentation drauf hinaus.

Was ich Dir jetzt wünschen möchte, will ich Dir nicht wünschen, aber evtl. kommst Du ja doch einmal in eine Situation, in der "Intelligenz" Dich auch erreicht, vor allem aber soziale Intelligenz.

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