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Ostdeutschland: Verliererzone der Demografie in Deutschland

Die ostdeutschen Bundesländer werden in einer aktuellen Studie als "demografisches Krisengebiet" bezeichnet. Grund dafür ist, dass Ostdeutschland einen wesentlich extremeren Demografiewandel durchmacht als die meisten anderen Teile Europas.

"Deutschland fällt als am deutlichsten gespaltenes Land in Gewinner- und Verliererregionen auf", so Reiner Klingholz bei der Vorstellung seiner Studie. Ostdeutschland sei deshalb ein Krisengebiet, weil es dort nur wenig Nachwuchs und wenige potenzielle Eltern, aber viele alte Menschen gibt.

Die extreme Frauenabwanderung aus Ostdeutschland - zwischen 1990 und 2006 um die 1,7 Millionen - sei die größte Europas. Die Studie besagt zudem dass Tschechien und Slowenien bessere Zukunftschancen hätten als die neuen Bundesländer.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Ostdeutschland, Ostdeutsch, Demografie
Quelle: www.tagesschau.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2008 16:51 Uhr von KingPR
 
+0 | -0
 
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Und weiter geht es...
Sachen-Anhalt schnitt von allen deutschen Regionen am schlechtesten ab, Bayern am Besten.
Dadurch das die deutsche Bevölkerung allgemein schrumpft und die französische wächst könnte Frankreich die Bevölkerungszahl Deutschlands überholen.
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21.08.2008 18:04 Uhr von ko.ok
 
+1 | -0
 
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Hier alle Zahlen: http://de.wikipedia.org/...

http://de.wikipedia.org/...

Wikipedia ist schon was schönes, auch wenn nicht mehr ganz aktuell.
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21.08.2008 18:10 Uhr von Borgir
 
+0 | -4
 
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irgendwie: muss man ja dem soli eine daseinsberechtigung geben.....
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21.08.2008 18:33 Uhr von Illus
 
+2 | -0
 
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21.08.2008 18:42 Uhr von Jimyp
 
+3 | -3
 
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Man kann auch anders sehen! Wenn man in Ostdeutschland einen guten Job hat, kann man dort sehr gut leben. Die Lebensqualität ist deutlich höher als z.B. im übervölkerten und landschaftlichen unattraktiven Ruhrpott.
Je weniger Menschen um einen herum sind, desto besser ist das doch!
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21.08.2008 18:43 Uhr von ko.ok
 
+0 | -0
 
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Alles Spekulation: so genau kann man das nicht sagen. Es kommt dann doch wieder ganz anders und es gibt neue Probleme und Szenarien.

Bis jetzt waren Kinder nicht "in", aber in meinem persönlichen Umfeld merke ich zur Zeit einen sehr starken Trend zu Familie und viele Kinder. Nix mehr mit Freiheit und Unabhängikeit ohne Verantwortung.

Erst mal abwarten
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21.08.2008 18:54 Uhr von ko.ok
 
+4 | -1
 
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Für Auswärtige hats: den Vorteil, dass man in Meck-VP in der schönsten Seenlandschaft alte renovierte Bauernhöfe und Anwesen für einen Preis bekommt, für dens in Stuttgart oder München nicht mal eine 2-Zimmer-Wohnung gibt.

Wenn man also Selbständig über I-net arbeitet oder sich zur Ruhe setzt, wär das durchaus eine Überlegung wert.

Aber das ist langfristig natürlich nicht Sinn der Sache.
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21.08.2008 20:19 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Ich glaube, die Abwanderung aus dem Osten: hat viel mit den sozialpolitschen Gegebenheiten hier im Westen zu tun. Vor der Wende brauchten sich doch die Eltern um einen KiTa-Platz keine Mühe zu machen und jetzt?
Enthnologen haben ja berechnet, dass wir Deutschen "irgenwann" aussterben werden, wenn die Nachwuchsfrage nicht zufriedenstellend gelöst wird. Aber auch andere Faktoren spielen da mit hinein, so dass wir mal auf Zuwanderer angewiesen sein werden.
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21.08.2008 20:26 Uhr von ko.ok
 
+4 | -3
 
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Die Abwanderung hat: damit zu tun, dass sich junge Leute im Westen einen Job suchen oder studieren, was auch logisch ist.

Ich bin selbst jobtechnisch schon ein paarmal quer durch die Republik umgezogen, wenn auch beim selben Arbeitgeber.

Alles kein Problem und sogar interessant, wenn man jung ist.
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22.08.2008 01:00 Uhr von HarryL2
 
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Langfristig wäre ich dafür ein großes Naturreservat da draus zu machen. ;-)

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