21.08.08 17:12 Uhr
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Wissenschaftler züchten künstliches Blut

Einer Gruppe von US-Wissenschaftlern ist ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen. Sie züchteten erstmals rote Blutkörperchen im Labor. Diese könnten später einen Teil der Blutspenden ersetzen.

Die Wissenschaftler wollen nun rote Blutkörperchen mit der Blutgruppe Null herstellen, denn diese ist sehr selten und wird bei Bluttransfusionen von keiner anderen Gruppe abgestoßen.

Sehr bedeutend ist auch, dass die hergestellten Blutkörperchen ihren Zellkern ausstoßen und sogar Sauerstoff transportieren können. Zur Herstellung der roten Blutkörperchen wurden embryonale Stammzellen verwendet.


WebReporter: paszcza1
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Wissen, Blut
Quelle: www.netzeitung.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2008 15:53 Uhr von paszcza1
 
+0 | -0
 
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Wenn es gelingt damit Blutspenden zu ersetzen, ist das wirklich ein großer Durchbruch in der Wissenschaft. Ständig hört man von zu wenig Blutspendern, das würde nun der Vergangenheit angehören.
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21.08.2008 17:24 Uhr von KingPR
 
+45 | -6
 
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In den USA vielleicht möglich, aber nicht im unterentwickeltem (mit Sicht auf Ethik) good old Germany wo Stammzellen Teufelswerk und Genforschung Hexerei ist.
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21.08.2008 17:36 Uhr von Hier kommt die M...
 
+22 | -2
 
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hmm: Das "Blut" ist nicht künstlich, denn es besteht ja aus völlig normalen Human-Erythrozyten. Lediglich die Bildung dieser Blutzellen aus (embryonalen) Stammzellen ist im Labor erfolgt, aber die Zellen selber sind identisch mit denen, die im Körper auf natürliche Art von den Stammzellen bebildet werden.

Was auch nicht stimmt ist, dass die Erys der Gruppe 0 nicht abgestoßen werden. Außer den A-,B- und 0-Merkmalen sitzen auf der Oberfläche der Erys auch noch diverse andere Blutgruppenmerkmale wie CcDdEe für den Rh-Faktor oder Kell.

Wenn Menschen Antikörper gegen irgendwelche Erythrozytenantigene haben und dann ein nicht entsprechend als negativ getestetes Erykonzentrat bekommen, ist das unter Umständen ein ebenso großer Gau, wie eine Konserve mit falschem AB0-Merkmal..^^

Meist geht das mit 0 gut, aber leider bei Weitem nicht immer.

Dieser Fehler ist aber bereits in der Quelle, das möchte ich dem Autor hier nicht ankreiden.
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21.08.2008 17:59 Uhr von unterderbruecke
 
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Mal: gucken wann man damit Dopen kann.

Sorry, dass ich auch hier das Wort Doping in die Runde werfe
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21.08.2008 18:33 Uhr von famabe
 
+9 | -4
 
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@ Hier kommt die M leider habe ich keinn wort verstanden aber das liegt wohl an meiner Allgemeinbildung.. xD

zur News:
find ich gut^^ so können wenigstens keine Krankheiten versehentlich übertragen werden! weiter so!!
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21.08.2008 18:36 Uhr von DerBibliothekar
 
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Hmm: Neulich haben Wissenschaftler aber auch ne Maschine gebaut, die aus jeder Sorte Blut völlig Merkmalfreises macht.....
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21.08.2008 18:58 Uhr von lolonois
 
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sehr interessante news, obwohl ich es jetzt merkwürdig finde, daß die vom krankenhaus trotz blutgruppe 0 mein blut nicht mehr haben wollen.
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21.08.2008 20:23 Uhr von jsbach
 
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Was jetzt bereits möglich gemacht wurde, konnte niemand vor 20 bis 30 Jahren voraussehen.
Men die Stammzellenforschung mal politisch und ethisch den Durchbruch schafft, werden noch ganz andere Sachen möglich sein. Ich werde das aber nicht mehr erleben.
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21.08.2008 21:01 Uhr von mind-hunter
 
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@ lolonois: hab auch Blutgruppe 0, und ein Kumpel auch. Vllt. ist es gar ned so selten... Eigentlich ist es unlogisch, wenns von den anderen nicht abgestoßen wird, könnten die im Krankenhaus ja mengenweise von dir nehmen. Oder es liegt daran, dass zu wenige das blut brauchen...
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21.08.2008 22:04 Uhr von Schwertträger
 
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Ich hoffe, wir kommen hierzulande nicht noch weiter ins Hintertreffen, nur weil wir die Forschung mit Embryonalzellen als unethisch abtun.

Unethisch ist es, Arbeitslose darben zu lassen, und Forschungen im Ausland erledigen zu lassen, nur um ein nach außen reines Gewissen zu zeigen, während die "unsauber" gewonnenen Ergebnisse dann doch wohl oder übel eingekauft werden.
Ein absoluter Schwachsinn ist das, noch dazu in einem Land ohne Rohstoffe, dass einzig von seinen Innovationen lebt.
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21.08.2008 22:05 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Sorry :): Ich wollte euch nicht überfordern, ich dachte, ich hätte es schon ganz vorsichtig formuliert *g*

lolonois und mind-hunter:

Hier in Mitteleuropa ist 0 nach A und vor B und AB die zweithäufigste Blutgruppe, das stimmt. Aber da man 0 eben auch in vielen Fällen an Patienten mit anderen Blutgruppen geben kann, ist sie auch sehr begehrt, vor allem 0 Rh negativ :)

Erst mal finde ich es toll, dass ihr Blut spendet oder gespendet habt.

Dass man euer Blut nicht mehr will, kann mehrere Gründe haben.
Wenn man euch jetzt generell als Spender ablehnt, muss in einer der vorigen Spenden irgendwas bei den Testergebnissen auffällig gewesen sein, das müsste man euch aber eigentlich dann auf Anfrage sagen.

lolonois, vielleicht nimmst du Medikamente? Oder hattest mal vor einer Spende etwas zu viel Alk erwischt und die Leberwerte waren zu hoch? *g* Es gibt da viele Möglichkeiten. Wenn du was weisst und damit nichts anfangen kannst, kannst du mich gerne anschreiben, ich hab jahrelang in der Branche gearbeitet :)

Wenn das KH dir aber ohne Begründung das Spenden verwehrt, wäre das höchst seltsam, sie sind verpflichtet, dir Auskunft zu geben.

Möglich wäre allerdings, dass dieses KH nur für sich Konserven abnimmt und die Lager voll sind, dann wäre es blödsinnig, dich spenden zu lassen, um das Blut irgendwann wegzuwerfen.
Aber dann müsste die Sache auch zeitlich begrenzt sein.

Egal, falls jemand noch Fragen hat zu meinenPosts hier..nur zu..ich werde mich bemühen ;) Hier oder pm.
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22.08.2008 02:27 Uhr von tobiasstyler
 
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Deutschland dagegen! wir deutschen verurteilen genforschung aufs tiefste und irgend wann wenn z.b. hier das blut voll ausgereift ist und hilfreiche dienste leistet sind wir mit unter den ländern die dann literweise das zeug importieren oder vielleicht dann doch auch züchten.
denke klar das genforschung gott spielen ist aber vielleicht der einzigste weg um die ein oder andere krankheit aus der welt zu schaffen oder gelähmte gehen lassen kann.
finde das sehr gute entwicklungen wie hier das blut! weiter so! auf jeden fall sollten wir auch auf den zug aufspringen!
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22.08.2008 02:38 Uhr von WeedKiller
 
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Nunja: heißt dass die haben ein Embryo gezüchtet,dieses sterben lassen um damit Blut zu erstellen?

Ich stelle mich ganz klar gegen die Forschung, wir sind nicht Gott und haben nochweniger das Recht leben zu züchten um dieses dann zu töten. Kommen wir bald zu einer Menschenzüchtung um an deren Organe zu gelangen?
Ist meine Meinung aktzeptiert sie, ich tue das mit eurer.
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22.08.2008 09:43 Uhr von killerfaultier
 
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Pff Wenn du ein Embryo leben nennst... dann ist es immernoch besser, wenn man 100 Embryonen für die Forschung nutzt und dann damit 100000 Menschen heilt... außerdem ist es sinnvoller, ein Embryo zu "töten" (wenn mans so nennen will) und damit einem Menschen zu helfen, der schon älter ist, der Freunde und Verwandte hat etc...

Ich finde Genforschung sehr interessant und zu befürworten!

@WeedKiller Welcher Gott? Hat er mit dir schonmal geredet? (Schön, dass du meine Meinung akzeptierst xD)
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22.08.2008 10:05 Uhr von BurnedSkin
 
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@WeedKiller: "Ich stelle mich ganz klar gegen die Forschung, wir sind nicht Gott und haben nochweniger das Recht leben zu züchten um dieses dann zu töten."

Warum nicht? Wer vergibt dieses Recht?

"Ist meine Meinung aktzeptiert sie, ich tue das mit eurer."

Ich akzeptiere keine unmenschlichen Meinungen. Wer sich gegen die Forschung stellt, stellt sich gegen den Menschen.
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22.08.2008 12:35 Uhr von Schwertträger
 
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@jschling: Wann war das je anders? Stell Dich nicht auf so eine kippelige, scheinheilige Position, wenn nicht sicher ist, ob Du sie halten kannst. :-)

Und über Leichen kann man auf verschiedene Weise gehen.

Man kann sagen "nein, ich halte Genforschung für Teufelswerk und selbst mit ohnehin abgetriebenen Embryonen forschen wir nicht", klar.
Aber dann nehmen wir in Kauf, dass die Wirtschaft weiter absackt, mit all den Folgen, die wir jetzt schon kennen. Steigende Jugendkriminalität, rasant sinkender Bildungsgrad, hohe Arbeitlosigkeit, Armut
Dann geht man über die Leichen der Gewaltopfer, der Selbstmörder, der Kranken, die sich keine gesundheitsfürsorge mehr leisten können.


Oder man sagt "okay, wir machen auch hier Stammzellenforschung, passen auf, dass das Ganze im Rahmen bleibt, zum Wohle unserer Bürger im Land". Dann geht man über die Leichen von ungeborenen Embryonen.


Tatsache ist doch, dass so oder so daran geforscht wird und so oder so über Leichen gegangen wird. Ob man´s sich leisten kann, dabei saubere Hände zu behalten, würde ich stark bezweifeln. Das einzige, was geht, ist, sie so wenig wie möglich schmutzig zu machen. Aber ganz sauber, das geht nicht. Das sind sie ohnehin schon nicht mehr.

Du verurteilst die Haltung, dass man dafür, dass es einem, oder den eigenen Leuten, gut geht, einiges zu opfern bereit ist.
ABER Du sitzt (wahrscheinlich) in einem warmen, trockenen Raum, hast Klamotten an und besitzt einen Computer, an dem Du Deine Meinung in die Welt hinaus tönst.

Würde man Dich in ein hochkriminelles Umfeld versetzen, Dich und Deine Kinder in eine zugige Hofeinfahrt verbannen und Dein tägliches Essen zu einer unsicheren Sache werden lassen, würdest Du längst nicht mehr so nobel über ungeborene Embryonen denken, .... weil Du es Dir nicht mehr leisten könntest.
Sicher könntest Du für Deine Überzeugungen zu sterben bereit sein, aber dürftest Du diese Entscheidung auch für Deine Kinder fällen?
Der Mensch ist ein Tier, und als soclhes schützt er seine Jungtiere, notfalls auch, in dem er tötet.

Worüber wir uns hier unterhalten, ist eine Grenze, bis wo wir das Töten zwecks Erhaltung einer jetzigen Gesellschaftsform (Moralgerüst) dulden.
Vergiss nicht, dass wir auch jetzt schon Leichen bei vielen Gelegenheiten in Kauf nehmen, um die Stabilität unserer Gesellschaft erhalten. Hier gibt´s jetzt ein neues Feld, über das wir intensiv nachdenken müssen.
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22.08.2008 12:35 Uhr von MadAxx
 
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Forschung ist wichtig: Stillstand ist Rückschritt...
das man überwacht, was da so läuft und geforscht wird ist ja okay, nicht das da neue Frankensteins entstehen..
Aber so eingeschränkt wie bei uns sind die nirgendwo anders...
Das die Nobelpreise und die wirtschaftlichen Ergebnisse des ganzen dann auch ins Ausland gehen, ist ja wohl klar...

Alles in allem genau so eine Augenwischerei wie der Atomausstieg...
dann stehen die Meiler halt im Nachbarland und der Strom wird von da gekauft......

Germany goes back to Steinzeit....
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22.08.2008 12:59 Uhr von Schwertträger
 
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@jschling: Zu Deinem Argument Umwelt und Natur: Diese Punkte sprechen ja nun mal überhaupt nicht gegen Stammzellenforschung.

Denn die Natur tötet im Millionenmaßstab.
Sie ist die grösste Forscherin überhaupt. Sie probiert Neues aus, lässt Genmanipulationen entstehen, ja ganze Subvölker, um sie dann untergehen zu lassen, wenn sie sich nicht als die stärksten erweisen. Insofern würden wir mehr gegen die Natur handeln, wenn wir NICHT forschen würden.


Aber wir wollen die Ethik nicht außer Acht lassen, die ja durchaus eine Errungenschaft eines eben jener anturversuche ist, die sich Mensch nennt (wobei sich noch nicht rausgestellt hat, ob das zum Erfolg führt oder nicht).
Deshalb verfolgen wir nicht bedingungslos das Recht des Stärkeren, .... aber im Großen und Ganzen verfolgen wir es.
Das kann man täglich in den Nachrichten sehen.
(Und läuft nicht auch gerade die Olympiade)?


Was die Umwelt angeht: Wie kommt die da mit hinein? An welcher Stelle möchtest Du da Rücksicht nehmen, in dem Du nicht forscht?

Mal abgesehen von ein paar Chemikalien, die bei der Forschung verwendet werden und anschliessend entsorgt werden müssen, was aber bei anderen, unumstrittenen, Forschungen auch der Fall ist, dürfte die Stammzellenforschung wohl sehr umweltfreundlich sein.

Ode rmeinst Du mit Umwelt die Mitmenschen?
Falls ja, zählst Du Menschen mit Krebs, oder Menschen, die auf Spenderorgane warten, nicht zu dieser Umwelt?
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22.08.2008 13:12 Uhr von Hier kommt die M...
 
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meimeimei Bevor ihr hier alles Mögliche durcheinander werft, ein paar Infos.

Pluripotente Stammzellen, also Vorläufer, die sich noch in jede Art von Zellen verwandeln kann, werden nicht aus toten Embryonen gewonnen, weil das nicht möglich ist.
Um diese Zellen zu erhalten, werden im Reagenzglas Eizellen künstlich befruchtet und genau 3 Teilungen lang gehegt. Dann hat diese Blastozyste genau 8 Einzelzellen.

Ob man da von Leben reden kann, muss jeder für sich entscheiden, jede Haarschuppe hat X-mal so viele Zellen.

Mehr Zellteilungen dürfen es deswegen nicht sein, weil die Zellen sich im weiteren Verlauf zunehmend spezialisieren und dann nicht mehr alle Zellarten bilden können.

So, dieses 8-zellige Gebilde wird jetzt mit Chemikalien in seine 8 Einzelzellen zerlegt..diese Zellen werden in einem künstlichen Nährmedium am Leben erhalten und zu immer weiteren Teilungen angeregt. Diese Zellen bilden dann keinen funtionsfähigen Zellverband mehr, aus dem sich Leben entwickelt könnte. Sie teilen sich nur und bilden in der Nährlösung meist einen Zellrasen.

Sobald es davon genug in der Flasche gibt, werden sie wieder zu Einzelzellen zerlegt und auf mehrere Flaschen verteilt..usw.
So entstehen sogenannte Zellreihen, die dann jeweils alle identisch sind.

Mit diesen Zellkulturen arbeiten die Wissenschaftler in aller Welt und das seit Jahren, in Deutschland z.B. dürfen keine Stammzellen verwendet werden, die nach Juli 2002 entstanden sind, damit eben nicht jeder seine eigenen Stammzellen herstellt.

In anderen Ländern ist das anders, allerdings auch notwendig, denn da man mit diesen embryonalen Stammzellen ja spezielle Dinge machen will, brauchen die Zellen auch diese Eigenschaften. Also muss irgendwer auch ab und zu mal wieder neue Zellreihen anlegen, da die alten auch nicht ewig teilungsfähig sind.

Es müssen also nicht, wie hier angenommen wird, evtl. hunderte, tausende von Embryonen künstlich gezeugt und wieder "abgetötet" werden, einmal reicht da aus...bzw. hier sicher keinmal, denn diese Stammzellreihen sind mit Sicherheit alt und nicht neu angelegt, das ist nicht notwendig.

Wobei man auch heute noch mit Stammzellen der ersten Generation arbeitet, die aus dem Jahr 1998 stammen.
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22.08.2008 13:59 Uhr von Schwertträger
 
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Danke an die medizinisch technische Assistentin :): Sooo weit reichte mein Wissen zum Thema nicht.

Aber das macht dann Einwände wie die von User jschling noch fragwürdiger.
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22.08.2008 14:22 Uhr von WeedKiller
 
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Ein heikles Thema. Ich glaube zwar nicht an Gott ich glaube aber dass es mal Zeit wäre dass die Menschen mehr Respeckt vorm Leben haben. Massenhaltung der Tier ist schon respecktlos genug, bald gibt es nichtnur soziale Unterschiede bald züchten sich die reichen Leute Menschen.
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22.08.2008 14:25 Uhr von fanbarometer
 
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ganz schnell viel mehr davon machen: es gibt menschen, denen nur das helfen kann.
und frei von allen skrupeln denke ich nur an diese eine
verwendung, die menschen hilft, die ohne neue blutzellen nicht überleben können.

aus gegebenem anlass geht mir dieses thema gerade sehr nahe. in meiner familie hat ein bruder einem anderen gerade seine stammzellen gespendet - das ergebnis ist noch ungewiss - die chancen sind 50:50
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22.08.2008 14:36 Uhr von Schwertträger
 
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@Weedkiller: Das tun sie aber auch, wenn es verboten ist.
Solche Auswüchse wirst du nie verhindern!

Das einzige, was man durch ein Verbot verhindert, sind die sinnvollen Varianten.

"Respekt vor´m Leben" ist ziemlich abstrakt.
Der Mensch ist ein Produkt der Natur und die Natur selbst hat keinen Respekt vor der Natur in dem Sinne, wie Du ihn meinst.


Gerade neulich kam im Fernsehen der Bericht über einen Schmarotzer, der seine Larven in Vogelspinnen ablegt, die dann gezielt um die lebenswichtigen Organe der Spinne herumfressen, um sie möglichst lange als Frischnahrungslieferant am Leben zu erhalten.
Wie bringt man da den Respekt der Natur vor´m Leben unter? Da wird nach Zufallsprinzip das eine gegen das andere Leben abgewogen: Wespe (oder was das war) gegen Spinne.

Insofern ist unsere Tierhaltung nichts anderes.

Den Unterschied macht unser Gewissen, welches eine Sonderform in der Natur darstellt.

Und dann landest Du bei der Frage, ob das bloße Vorhandensein eines Gewissens uns dazu verpflichtet, auch danach zu handeln. Und wie danach zu handeln, falls ja.

Damit bist Du dann bei den Glaubensfragen gelandet.
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22.08.2008 17:26 Uhr von WeedKiller
 
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Sicher aber unsere Lebensform ermöglicht uns Verantwortung zu übernehmen sei es die Tierhaltung oder unser Hund oder die Katze. Wir sind für die Tiere eine Art Gott, warum sind wir kein lieber Gott anstatt die Tiere in Massenhaltung oder für die Pelzfabrik sinnlos und vorallem schmervoll zu töten. Geht doch alles auch mit Betäubung.
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22.08.2008 19:41 Uhr von Schwertträger
 
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@Weedkiller: Das sind aber schon Feinheiten, über die niemand ernsthaft streitet.
Das Tiere schmerzLOS getötet werden sollten, ist heutzutage allgemeiner Konsens.

Aber solche Detailfragen gehen an der Grunddiskussion vorbei. :-)

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