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Berlin: Fristlose Kündigung wegen Unterschlagung von 1,30 Euro rechtens (Update)

Die wegen Unterschlagung eines Pfandbons im Wert von 1,30 Euro entlassene Mitarbeiterin ist mit ihrer Klage gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber gescheitert. Das Arbeitsgericht Berlin hält die fristlose Kündigung für rechtens.

Begründet wird das Urteil mit dem Verdacht, dass die Frau von Kunden verlorene Pfandbons für sich verbucht hat. Der Wert der Pfandbons ist dabei nicht von Bedeutung, für das Gericht ist das zerstörte Vertrauensverhältnis entscheidend für die Kündigung.

Die Gewerkschaften demonstrierten für die Weiterbeschäftigung der Frau. Sie sehen in dem Fall eine Schikanierung von Gewerkschaftsmitgliedern. Die Frau war über 30 Jahre für das Unternehmen tätig, bevor ihr wegen der Pfandbons fristlos gekündigt wurde.


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WebReporter: paszcza1
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Berlin, Update, Kündigung, Frist
Quelle: www.morgenpost.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2008 17:37 Uhr von Areia
 
+25 | -3
 
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mhmmm eine komische situation....
immerhin war sie 30 jahre für die firma tätig...
aber das mit dem vertrauensbruch stimmt auch wieder...
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21.08.2008 17:39 Uhr von kiiinstar
 
+21 | -36
 
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21.08.2008 17:39 Uhr von paszcza1
 
+15 | -1
 
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Hab noch vergessen zu erwähnen, das in der alten News etwas mehr zu der Schickanierung steht, die Frau hat nämlich als einzige an einem Streik gegen die Kürzung von Zuschlägen teilgenommen, und das während der Weihnachtszeit.
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21.08.2008 17:41 Uhr von hohesC
 
+15 | -6
 
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ich hätte sie erstmal abgemahnt, immerhin hat sie 30Jahre Berufserfahrung in dem Unternehmen... Und in der Branche verdient man nicht wirklich viel....

Anderseits war es für 30Jahre Berufserfahrung eine dumme Idee, denn mit solchen Konsequenzen hätte sie rechnen müssen
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21.08.2008 17:51 Uhr von Yes-Well
 
+13 | -10
 
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Wegen "Verdacht" ?O_O: Also wegen Verdacht der Unterschlagung gefeuert zu werden ist schon nicht schön. Aber wenn Sie wirklich Fundsachen (das sind verlorene Pfandgutscheine nunmal) unterschlagen hat, dann ist die Kündigung gerechtfertigt. Es ist egal obs nun 1cent, eine Probeflächen Parfüm oder 1Mio sind. Es wurde das vertrauen der Firma ausgenuzt und Kunden wurde "beklaut".

Wer weiß ob nicht schon Kunden mehr verloren haben als nur Pfandgutscheine und die sich das eingesteckt hat.

So ist das nuneinmal. Und auch wenn die Amis einen leichten Kopfschaden haben. Mit Ihren Kündigungsfristen und wegfall der Rente, wenn man scheiße baut finde ich super.
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21.08.2008 18:32 Uhr von S-Lost
 
+5 | -5
 
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In 30 Jahren: lassen sich viele Pfandbons unterschlagen...
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21.08.2008 18:34 Uhr von Borgir
 
+8 | -6
 
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@kiinstar: unterschlagung ist unteschlagung....bons von 1,30 euro können sich auch zu hohen summen auftürmen wenn das öfter passiert.....kündigung rechtens.
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21.08.2008 18:47 Uhr von RecDC
 
+9 | -5
 
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Ist rechtens! Es sind schon Leute entlassen worde, weil sie auf Firmenkosten einen privaten Brief versendet haben. Der Mitarbeiter hat seinen Arbeitgeber bestohlen und dadurch das Vertrauensverhältnis zerstört. Der Betrag ist dabei unerheblich.
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21.08.2008 18:57 Uhr von kiiinstar
 
+10 | -4
 
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Gerechtfertigt?? Ihr findet es rechtens, wenn wegen einer Bagatelle der Lebensinhalt eines Menschen, 30 Jahre!!! im Betrieb, zerstört wird???

@borgir: ja, wenn sich das aufgetürmt hat, auf eine hohe summe, DANN kann man ja die Kündigung aussprechen, und nicht vorher!!!
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21.08.2008 19:46 Uhr von spamsucks
 
+7 | -6
 
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bei den niedrigen löhnen und scheiss arbeitsbedingungen im einzelhandel ist das doch nicht verwunderlich. gelegenheit macht nun mal diebe.

da brauchen sich die arbeitgeber nicht wundern, sind doch selbst dran schuld.

solidarität mit emmely!
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21.08.2008 20:14 Uhr von amtrak
 
+6 | -2
 
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ja genau spamsucks: ein MA bestiehlt den Arbeitgeber und der ist auch noch Schuld dran.
Klasse Einstellung!

Grüße
amtrak
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21.08.2008 20:57 Uhr von aawalex01
 
+3 | -5
 
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Was ist das für ein Urteil.Sowas geht auch nur in diesen Land.Ne Abmahnung hätte es auch getan.*Kopfschüttel*
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21.08.2008 21:35 Uhr von Shaft13
 
+3 | -4
 
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Wie kann nach 30 Jahren denn das Vertrauen wegen 1.30 Euro verloren gehen??

War da vorher etwa schon null vorhanden??

Ist ja so, wie wenn ich einem Kumpel die 30 Jährige Freundschaft kündige, nur weil er mich mal Depp genannt hat ohne zu scherzen in dem Moment.
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21.08.2008 23:29 Uhr von WeedKiller
 
+4 | -1
 
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Stellt euch mal vor jeden Tag "nur" 1,30: dass wären immerhin bei 5 Arbeitstagen die Woche ca 26€ mehr im Monat. Irgendwann nimmte 2 Bons den Tag und schon hatt sie 52€ ... ein Teufelskreis ^^
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21.08.2008 23:40 Uhr von real.stro
 
+6 | -2
 
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Wieso gehört ein verlorener Pfandbon: dem Supermarkrt? Bekomme ich jetzt Probleme. wenn ich einen finde und einlöse?
Die Frau wurde wegen Ihrer Gewerkschaftlichen Aktivitäten entlassen, alles andere ist nur Show!
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22.08.2008 00:23 Uhr von Ramaschka
 
+2 | -5
 
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hmm: Ich finde das irgendwie falsch, denn die hat dem Laden keinen Schadem zugefügt.
Sie hat ja nix geklaut,
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22.08.2008 00:46 Uhr von HarryL2
 
+2 | -1
 
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Da hat doch einer nur auf nen Grund gewartet um sie zu feuern.
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22.08.2008 02:11 Uhr von five_of_ten
 
+2 | -0
 
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@real.stro: Der Spruch "wer findet kanns behalten" hat keine Gültigkeit.

Wenn du auf der Straße eine Geldbörse mit 2000€ Findest wo allerdings kein Personal ausweiß drinn ist. Aber vielleicht irgendeine Visitenkarte oder ein Hinweis.

Wenn du es nicht abgibst, ist es eine unterschlagung. Wenn es jemand beweisen kann hast du ein Problem.

Genauso ist es wenn jemand Geld im Automaten lässt. Musst du es zum Bankschalter bringen. Es ist ja immernoch Eigentum der Bank bzw des Staates. Der jeniger der es verloren hat ist nur Besitzer.

Five
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22.08.2008 03:30 Uhr von real.stro
 
+0 | -0
 
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@five_of_ten: Weiß schon was Du meinst. Aber darum gehts in diesem Fall halt nicht! Außerdem, was sollte die gute Frau denn tun? Den Bon beim SM abgeben oder wegwerfen? Im ersten Fall: Würde sich der SM dann nicht der von Dir zitierten Unterschlagung schuldig machen? Oder glaubt irgend jemand hier, die hätten auch nur den Versuch unternommen, den Kunden ausfindig zu machen? Hier bekommt die Rechnung, welche einige hier angestellt haben, eine ganz andere Wertigkeit. Im zweiten Fall: Naja, findet ihn ein anderer.....
Die wollten die Frau einfach nur loswerden!!!!

Ciao
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22.08.2008 06:26 Uhr von mn2401
 
+1 | -0
 
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Bitte die Quelle mal lesen den dort steht "der dringende Verdacht, dass die Frau Pfandbons, die Kunden verloren hatten, an sich genommen und zulasten ihres Arbeitgebers eingelöst hat. Die Beträge habe sie beim Mitarbeiterkauf für sich verbraucht." Das ist der entscheidene Punkt : Das sie die Bon´s selbst eingelöst hat.
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22.08.2008 06:34 Uhr von Kristian37
 
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ich frag mich: welcher wirtschaftlicher schaden für die firma entstanden ist um die kündigung zu rechtfertigen,ob nun die kundin oder die angestellte den bon eingelöst hat spielt doch garkeine rolle,fakt ist aber das es 1000 gibt die auf den job warten und für wesentlich weniger geld arbeiten als eine die schon 30 jahre dabei ist.
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22.08.2008 06:42 Uhr von mn2401
 
+2 | -0
 
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@Kristian37: Welcher wirtschaftlicher schaden für die firma entstanden ist um die kündigung zu rechtfertigen ??? Sie hat, hart ausgedrückt, einfach geklaut - das ist der Schaden. Wenn ein Angestellter was von einem Kunden findet kann er es nicht einfach behalten. Wenn du was im Taxi vergisst - gehört das dann dem Taxifahrer ? NEIN
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22.08.2008 06:56 Uhr von Kristian37
 
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wenn ich etwas klaue dann nehm ich jemandem was weg,in dem falle der kundin die es verloren hat,ich hab es aber nicht geklaut sondern gefunden.
wenn ich also eine brieftasche auf der straße finde und die behalte,mein chef bekommt das raus,kann er mich dann kündigen???

da das unternehmen ja die pfandflaschen hatte und somit das geld von der getränkeindustrie wiederbekommt find ich nicht das es sich um diebstahl handelt.ich glaub eher das das unternehmen nur einen grund finden wollte um sie zu kündigen.
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22.08.2008 07:06 Uhr von mn2401
 
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Wenn ich privat was finde darf ich es auch nicht einfach behalten. Wenn ich es auf meiner Arbeitsstelle finde und zu meinem gunsten nutze erst recht nicht. Muß ich beim Chef abgeben - der Kunde könnte sich ja melden das er was verloren hat. Wenn ein Kunde sein Wechselgeld verliert/vergisst, darf ich es nicht zu meinem Vorteil für Kippen oder so ausgeben, sondern habe die Pflicht es als Fundsache beim Vorgesetzten abzugeben
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22.08.2008 07:14 Uhr von Kristian37
 
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so sollte es sein,ist es aber nicht.
wenn du 1000€ findest rennst du zum chef und gibts ihm das geld?

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