21.08.08 13:14 Uhr
 1.581
 

Ost-Betriebe rentabler als West-Firmen

Firmen in Ostdeutschland erzielen laut einer Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle höhere Renditen als Industrie-Betriebe im Westen.

Aufgrund der niedrigeren Lohnkosten sind die Betriebe im Osten der Republik rentabler, erklärten die Wirtschaftsforscher nach einem Bericht der "Thüringer Allgemeinen".

In die Studie wurden seit 2003 etwa 15.000 Unternehmen einbezogen. Während die Firmen in Westdeutschland nur durchschnittlich drei Prozent Rendite erzielten, waren es bei Betrieben im Gebiet der ehemaligen DDR rund vier Prozent.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: lolonois
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Firma, Betrieb, West
Quelle: www.ftd.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

BGH-Urteil: Quadratisches Patent gehört "Ritter Sport"
Unilever bringt Kinderschokolade als Eis heraus
airberlin-Chef bekommt trotz Insolvenz weiter 950.000 Euro Gehalt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

48 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.08.2008 13:34 Uhr von rabe22
 
+29 | -5
 
ANZEIGEN
kein Wunder schließlich gibts ja auch 18 Jahre nach der Wiedervereinigung noch die tollen Unterschiede im Lohngefüge, obwohl die Lebenshaltungskosten hier mind. genauso hoch sind wie im Westen.

Gleiches Geld für gleiche Arbeit !!!
Kommentar ansehen
21.08.2008 13:38 Uhr von ko.ok
 
+12 | -55
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
21.08.2008 13:48 Uhr von weedalicious
 
+9 | -7
 
ANZEIGEN
@ ko.ok: bitte laber nicht von sachen, von denen du keine ahnung hast ...

da könnte ich genauso die REP hier unten in BaWü in´s spiel bringen, wird hier auch gewählt und trotzdem florierts hier, warum?:
geografische lage ......

SED im zusammenhang mit lohnniveau ... haha, wobei letzteres - angesprochen von rabe22 - ja stimmt, mein vater hat da drüben auch eins zwei firmen und freut sich über seine lage :o
Kommentar ansehen
21.08.2008 13:52 Uhr von mfgnemesis
 
+15 | -7
 
ANZEIGEN
@rabe22: Die Lebenshaltungskosten sind nicht mind. genauso hoch. die sind im Osten sogar höher. für einige Artikel legt man im Vergleich zum Westen knappe 20% oben drauf. Habe ich mittlerweile des öfteren mitbekommen.
Kommentar ansehen
21.08.2008 13:52 Uhr von ko.ok
 
+8 | -17
 
ANZEIGEN
REP: hat keine 30 Prozent.
Sonst wärs gleich vorbei mit florieren.

Daimler ist jedenfalls gar nicht mehr glücklich mit ihrem Standort in Kölleda. Nochmals wurden sie das nicht machen.
Kommentar ansehen
21.08.2008 14:09 Uhr von weedalicious
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
ko.ok: ich sag´s nochmal, ich weiß nicht wo du die zahlen her hast, aber die SED WAR MAL !

http://de.wikipedia.org/...

nur als beispiel .... im tiefsten tiefsten osten haben die vllt. noch ein wenig an macht, aber bestimmt nicht mehr in den regionen, denen es gut geht .....

such mal bei spiegel.de die auswirkung der auswanderung der frauen im osten, der geografischen lage des ostens, und und und ..... es sind ganz bestimmt andere gründe als die good old SED zu nennen!
Kommentar ansehen
21.08.2008 14:15 Uhr von ko.ok
 
+10 | -29
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
21.08.2008 14:18 Uhr von ko.ok
 
+5 | -19
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
21.08.2008 14:25 Uhr von Dr.G0nz0
 
+5 | -13
 
ANZEIGEN
lebenshaltungskosten: es ist doch schlicht und ergreifend nicht wahr, dass im osten die lebenshaltungskosten gleich hoch oder sogar höher als im westen sein sollen ...

ich kenne einige leute die zum studieren oder arbeiten in die neuen bundesländer gezogen sind und auch die schwärmen davon dass drüben alles billiger ist.

zum vergleich auch noch folgender spiegel artikel:

http://www.spiegel.de/...
Kommentar ansehen
21.08.2008 14:27 Uhr von weedalicious
 
+12 | -5
 
ANZEIGEN
wie zum teufel kann man so: und das als deutscher???

wie kann man froh über die - aus deiner sicht - schlechten situation im osten und der daraus resultierenden guten im westen ?! geht es dem osten schlecht, geht es dem westen schlecht, denn : DEUTSCHLAND = west + ost !

und wie ich sagte, im tiefsten osten wählen sie die, logisch wenn da die generationen leben die die DDR besser fanden als das vereinigte deutschland ... frag mal intelligente leude da, die wählen ganz sicher, und da würde ich meine hand für ins feuer legen, größtenteils CDU/FDP wählen, wenn überhaupt noch SPD, das wars ..... ich garantiere dir, in 10 jahren sieht das mit den stimmenverhältnissen ganz anders aus, schau mal bitte über den tellerrand - und lass dir das ruhig von einem 21-jährigen wessi-inkl.-ossi-gen sagen... man man man ...
Kommentar ansehen
21.08.2008 14:37 Uhr von ko.ok
 
+6 | -18
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
21.08.2008 14:56 Uhr von Dr.G0nz0
 
+9 | -5
 
ANZEIGEN
@ko.ok: tut mir leid, aber du schreibst ziemlichen unsinn.

1. spielen demographische und geographische einflüsse bei der standortwahl sehr wohl eine rolle. v.a. letztere. es gibt z.b. sowas wie wirtschaftsgeographie .. das kann man auch studieren.

2. sind weder alle noch die meisten menschen im osten verkappte kommunisten. und auch dass diese leute weniger engagiert sein sollen is doch wohl übelstes stammtisch voruteils niveau.

3. es gibt durchaus firmen die in den osten wollen und auch firmen die ihre entscheidung nicht bereuen. völliger blödsinn zu sagen da will keiner hin.

4. in nordkorea macht v.a. deshalb keiner eine firma auf weil das nicht geht.
Kommentar ansehen
21.08.2008 14:57 Uhr von ko.ok
 
+7 | -12
 
ANZEIGEN
@weed: hast du dir die Umfrageergebnisse angesehen?
Das sind nicht nur ein paar rückständige Provinzler, wie man annehmen sollte. Das sind 30%.

Das heißt 30% Leute, die man zu nichts brauchen kann, außer evtl. als Gewerkschaftsführer um gegen den bösen, bösen Konzern zu arbeiten.

Sollen die ihr Ding machen, wir machen unser Ding. Jedem das Seine.
Kommentar ansehen
21.08.2008 15:05 Uhr von ko.ok
 
+4 | -10
 
ANZEIGEN
Die demographische: Entwicklung ist eine direkte Folge der negativen Standortwahl und nicht andersherum.

Die geographische Lage ist untergeordnet. Leipzig ist in der Beziehung nicht besser oder schlechter als Augsburg oder Roststock. Die paar Kilometer machen das Kraut nicht fett. Bei Auslandsstandorten wird das natürlich schon interessanter. Für Leipzig sprach schon eher, eine Verfügbarkeit von Arbeitskräften, die in Augsburg dünn gesäht sind, weil die schon irgendwo arbeiten.

In Nordkorea würde auch keiner eine Fabrik aufmachen, wenn es gehen würde und sie nochdazu alle Baukosten und laufenden Kosten der ersten 10 Jahre übernehmen würden. Nie und nimmer.
Kommentar ansehen
21.08.2008 15:10 Uhr von RaHa
 
+5 | -3
 
ANZEIGEN
@ko.ok: mal kurz eine Frage: "Jedem das Seine." meinst du nicht das es sich ein wenig "braun" anhört.
Kommentar ansehen
21.08.2008 15:12 Uhr von ko.ok
 
+3 | -10
 
ANZEIGEN
Wieso: ist das "braun"?
Ich würde das eher als liberal sehen.

"Jedem das Seine" war das letzte was die Nazis wollten.
Kommentar ansehen
21.08.2008 15:15 Uhr von lolonois
 
+6 | -3
 
ANZEIGEN
"Jedem das Seine": stand über dem Eingangstor vom KZ Buchenwald
Kommentar ansehen
21.08.2008 15:15 Uhr von RaHa
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@ko.ok: Und weshalb ist dies am Eingangstor in KZ Buchenwald zu lesen?
Kommentar ansehen
21.08.2008 15:19 Uhr von ko.ok
 
+5 | -5
 
ANZEIGEN
Das war: eine Pervertierung in Bezug auf das Schicksal. Jedem sein Schicksal.

Hat nichts zu tun mit jedem seine persönliche Freiheit und Entwicklung.

"Arbeit macht frei" hat auch nichts mit Unabhängigkeit und Wohlstand durch eigene Arbeit zu tun.

http://de.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen
21.08.2008 15:20 Uhr von OliausHH
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
Jedem das seine: hat nichts mit den Nazis zu tun. Es war ein Rechtsgrundsatz bei den Griechen in der Anitke, wurde von Friedrich dem I. noch mal auf Deutsch in Worte gefasst und ist sogar noch heute Wahlspruch der Feldjäger der Bundeswehr.

Dass dieser Spruch auch über dem Tor in Buchenwald hing ist daher nur nebensächlich und ändert an dem Spruch nichts.
Kommentar ansehen
21.08.2008 15:21 Uhr von rabe22
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
tja woher soll ko das denn wissen, Buchenwald liegt ja schließlich auch im Osten und für den interessiert er sich ja ganz offensichtlich nicht wirklich
Kommentar ansehen
21.08.2008 15:25 Uhr von ko.ok
 
+4 | -6
 
ANZEIGEN
Ein weiteres Beispiel ist: "Leben und Leben lassen"

Stand auch an irgend einem KZ.

Anscheinend hatten die irgend einen Philosphen, der die Sprüche empfohlen hat.
Kommentar ansehen
21.08.2008 15:32 Uhr von countcoxe
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@ko.ok: Kannst du Gründe bzw. Quellen nennen, warum sich Porsch und Daimler nicht nochmal in Leipzig bzw Kölleda ansiedeln würden? Welche Nachteile sind ihnen entstanden?
Kommentar ansehen
21.08.2008 15:39 Uhr von ko.ok
 
+2 | -8
 
ANZEIGEN
Nein kann: ich nicht. Gibts weder Gründe noch Quellen im Internet, so wie bei allen Firmeninterna.

Bei Daimler hats mir ein Berater erzählt, der sich auf das spezialisiert hat, daher auch ohne Gewähr. Ist eh nur ein ganz kleines Werk und nicht besonders wichtig.

Die Standortentscheidung von BMW und Porsche war Thema in meinem Studium von daher kenne ich zumindest die Entscheidungskriterien und Gründe, auch ohne persönlichen Kontakt.
Ob sie es nochmal machen würden, weiss ich nicht, da ich die Zahlen nicht kenne.
In jedem Fall hätte die gegenwärtige Entwicklung den damaligen Entscheidungsverlauf negativ beeinträchtigt. Aber gut möglich, dass es trotzdem für ein OK gereicht hätte.

Verbindliche Aussagen kann ich nicht machen und will auch die vorigen Kommentare nicht so verstanden wissen.
Soll ja auch keiner negativ über diese Firmen denken.

Ich wollte nur die Ursache und Wirkung klarmachen und da haben die Linken ganz schlechte Karten.
Kommentar ansehen
21.08.2008 15:52 Uhr von RaHa
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
@ko.ok: Danke für das Gespräch!!

Refresh |<-- <-   1-25/48   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Offizieller Titel zur "Star Wars"-Auskopplung über Han Solo enthüllt
München: Mann will mit 6,52 Promille nur "eine Maß" Bier getrunken haben
BGH-Urteil: Quadratisches Patent gehört "Ritter Sport"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?