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Deutsches Pferd war bei Olympia gedopt

Die deutschen Springreiter hat es jetzt auch erwischt. Das Pferd des deutschen Christian Ahlmann wurde positiv auf Capsaicin getestet.

Damit kann Ahlmann nicht am Einzelfinale teilnehmen, in welches nur die besten 35 kommen.

Die Substanz muss dem Pferd erst in Peking verabreicht worden sein, denn vor dem Abflug wurden alle Pferde in Deutschland getestet und alle Proben waren negativ.


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WebReporter: maskenmaedel
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Deutsch, Olympia, Olymp, Pferd
Quelle: de.eurosport.yahoo.com

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2008 12:05 Uhr von kizzka
 
+5 | -7
 
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Substanzen verabreicht man ;)
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21.08.2008 12:08 Uhr von komischervogel08
 
+11 | -0
 
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Capsaicin: ist doch auch die scharfe Substanz in Chillischoten - die durchblutungsfördernd wirkt?
Na da kann ich mir ja schon die Ausrede denken...
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21.08.2008 12:18 Uhr von moep01
 
+4 | -0
 
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...naja die Ausrede wird interessant. Aufm Rückflug isser ja schon. Und getestet wurden die Pferde auch schon mehrmals in Peking.

Den ersten Satz der News find´ ich ein wenig unpassend. Ist ja nicht so, dass sie plötzlich vom Blitz getroffen wurden oder sowas. Dumm ist der der Dummes tut...muss sich ja echt lohnen, wenn man dafür die Karriere aufs Spiel setzt.
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21.08.2008 12:20 Uhr von One of three
 
+26 | -1
 
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Absolute Sauerei: Der Wirkstoff beweirkt eine höhere Schmerzempfindlichkeit bei den Pferden.
Unter Springreitern wird dies gemacht damit "der Gaul die Hufe hochnimmt" - weil das Pferd die künstlich erhöhten Schmerzen durch die Sprunghindernisse scheut und sich noch mehr anstrengt.
Dabei sollte man wissen das Pferde nicht wie viele andere Tiere ihre Schmerzen "herausschreien" können - sie leiden still und leise. Deswegen bekommt man als einfacher Zuschauer so etwas nicht mit.

Ahlmann sollte bei Bestätigung durch die B-Probe nicht nur disqualifiziert werden, sondern aus dem Reitsport komplett entfernt werden.

Nur ein moralisch vollkommen degenerierter Mensch quält sein Tier für einen Erfolg - von dem das Tier sowieso nichts hat.
Er füttert sein Ego mit dem Schmerz eines Tieres, welches sich nicht wehren kann. Widerlich!
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21.08.2008 12:20 Uhr von quansuey
 
+9 | -1
 
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Ja, die elitäre Reiterei: Was die angeblichen Tierfreunde ihren Pferden antun. Da war doch bei den letzten OS eine ähnliche Sache. Ach nein, das war ja eine "nicht angemeldete Wundbehandlung". Die Goldmedaille wurde damals erst ein Jahr später aberkannt. Wer so mit seinen Tieren umgeht, sollte nicht nur für zwei Jahre gesperrt werden.
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21.08.2008 12:32 Uhr von usambara
 
+1 | -8
 
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no dope: no hope
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21.08.2008 12:47 Uhr von aquarius565
 
+3 | -3
 
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Ich esse Chilischoten: bin ich auch gedopt?
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21.08.2008 12:59 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Das arme Pferd: hatte bestimmt ne Erkältung :)

Capsaicin ist auch in vielen Erkältungsmedikamenten und Hustenbonbons enthalten, vielleicht hat es jemand mit Bonbons als Leckerli gefüttert? :)

Und ich würde auch sagen, bei einem gedopten Pferd weiss man nie, wers getan hat, das Pferd kann es ja nicht sagen.

Die Frage ist eben, ob der Reiter wirklich so dumm ist, eine lebenslange Sperre zu riskieren, wenn er bereits schon mal deswegen gesperrt war...oder ob er Feinde hat.
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21.08.2008 13:25 Uhr von fanbarometer
 
+2 | -0
 
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es ist überall im sport das gleiche: wenn menschen (oder tiere) nicht mehr in der lage sind,
die leistungen zu verbessern, dann wird nach wirksamen drogen gesucht.

gibt es irgendwo noch "sauberen" sport?
ich glaube nicht, jedenfalls nicht bei solchen werbeträchtigen großveranstaltungen.

die frage ist doch nur, wann doping freigegeben wird und wo es noch hinführt - vielleicht zu genmanipulierten spitzensportklern, die dann aber keine anderen talente mehr haben...
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21.08.2008 14:16 Uhr von DerMaus
 
+1 | -1
 
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Chili: Capsaicin ist der Schärfewirkstoff aus Chilis...
Heißt das, das Sportler kein Chili mehr essen dürfen?
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21.08.2008 14:55 Uhr von Chromgoederin
 
+2 | -0
 
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das hätte ich dem Ahlmann ehrlich gesagt nicht zugetraut. Verstehe ich auch nicht, ist doch klar, dass das rauskommt! Die armen Pferde. Sportler können meistens selbst entscheiden was sie nehmen, Tiere nicht!
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21.08.2008 15:37 Uhr von xsourcero
 
+1 | -4
 
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@Corazon: Ist doch sauerei, wenn saubere Athleten teilweise Jahre auf diesen Moment hin trainieren, auf Freizeit, Freunde und sogar Liebe verzichten und dann so ein Idiot denen Zeug in die Zahnpasta,Essen,Trinken mischt und sie "erwischt" werden

einfach mal weiter denken...
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21.08.2008 15:44 Uhr von uhlenkoeper
 
+2 | -0
 
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Hmmm, also irgendwie: paßt für mich da einiges nicht zusammen und solange keine weiteren Details bekannt sind, bin ich sehr vorsichtig mit Vorverurteilungen.

Die Hauptfrage, die sich mir stellt :
welche Form von Dopingproben sind genommen worden ? Bei Pferden sind das normalerweise Blut- und Urinproben.
Capsaicin (unterstellt, es wäre zur Hypersensibilisierung der Fesselgelenke eingesetzt worden), wird aber nicht injiziert oder gefüttert, sondern lokal als Salbe oder Spray aufgetragen. Da es sich bei Capsaicin zudem um eine höchst instabile und flüchtige Substanz handelt, die nicht wasserlöslich ist, kann dieser Stoff in Körperflüssigkeiten eigentlich gar nicht nachgewiesen werden ! Wie und wo also ist das Capsain verabreicht worden und wie wurde es festgestellt ?

Es hat wenig Sinn, ein Pferd kurz vor einem Wettkampf erstmalig oder nach langer Pause mit Capsaicin zu "behandeln", um seine Sprungfähigkeiten zu steigern. Ein Pferd, das sich mit solchen Schmerzen neu konfrontiert sieht, wird nicht so einfach und unauffällig durch einen Parcours zu bringen sein. Ahlmanns Pferd war aber im Turnier nicht verhaltensauffällig.

Abgesehen davon, dass mir so einige Dinge ziemlich seltsam vorkommen halte ich die Praxis, Pferden die Fesselgelenke mit diesem Zeug schmerzempfindlicher zu machen für genauso verwerflich, wie damals das Barren vom Schockemöhle (und nicht nur dem, nur wurde der dabei erwischt).
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21.08.2008 15:45 Uhr von xsourcero
 
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ich wäre: auch für die todesstrafe wenn man zu 100% wüsste das jemand schuldig ist...
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21.08.2008 16:04 Uhr von meep
 
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Haha: jetzt werden sogar schon Tiere gedopt. Herrlich. Mal sehn was als nächstes kommt. Bestechung der Kampfrichter? Ich bin gespannt
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21.08.2008 18:06 Uhr von zietenwustrau
 
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Doping ist Doping: egal warum das Pferd (mittlerweile sind es ja schon die Pferde) die Salbe bekommen hat.
Alle wissen was erlaubt ist und was nicht. Und wenn das Tier die Salbe aus medizinischen Gründen bekommen musste, dann kann man halt nicht starten.

Wenn man da nicht konsequent ist, kann man Doping gleich freigeben.
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21.08.2008 18:32 Uhr von Kingbee
 
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Ich habe mir in die Hose gemacht: vor lauter Lachen.

Ausgerechnet das Land, das höchstklassigen Welt-Spitzensportlern durch diesen unerträglichen Kerner unterstellt, das gedopt wird, hat es jetzt wegen Doping erwischt.

Es ist zu schön, um wahr zu sen.

Ich frrrrrrreu mich !! ;-)


Kerner: Mach dich endlich vom Acker !
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21.08.2008 22:26 Uhr von JOKERKILL
 
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Ich habe den Verdacht auf Unterschiebung: denn es wurde nicht nur beim Deutschen diese Substanz gefunden sondern auch bei 3 anderen Pferden deren Reiter genauso überrascht waren.
Kann uns mal bitte ein Fachmann in Sachen Pferdesport erklären wie sowas an die Pferde verabreicht werden kann?
Tropfen ins Wasser z.B.?
ansonsten kann man im Moment alle Anfeindungen und dummen Kommentar bleiben lassen.
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22.08.2008 00:15 Uhr von marshaus
 
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oder: haben da heimlich ein paar leute etwas ins futter gemischt und wollten verhindern das es starten kann...........ironie abgestellt........aber dumm gelaufen.....schon bei der letzten olympiade wurde nachtraeglich gold aberkannt....wegen doping
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22.08.2008 08:59 Uhr von 0wnZ
 
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Doping-Pekingente: vielleicht hat das Pferd auch eine zu stark gewürzte Peking Ente gefressen ;)
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22.08.2008 13:06 Uhr von uhlenkoeper
 
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@marshaus: Stimmt nicht, dass die Goldmedaille wegen "Dopings" aberkannt wurde. Das Mittel, um das es damals ging, steht -als Salbe verabreicht- gar nicht auf der Dopingliste. Und Beerbaum (btw. sein Tierarzt) hatte seinem Pferd mit einer Salbe eine Satteldruckstelle einreiben lassen.Eine Leistungssteigerung ging und geht von dem damals benutzten Mittel nie aus !
Das Problem war lediglich, dass JEDE Medikation während des Wettkampfs mitgeteilt werden muss. Eben auch eine solche Salbe. Und da sind die Regularien eben eindeutig. Dumm gelaufen.

"Klasse" nur, dass jetzt auch die Journaille diese "Nebensächlichkeit" einfach beiseite läßt und von "Doping" auch damals schreibt.

Sorry, aber ein Tier ist kein Gegenstand, dem es egal ist, wenn er mal eine Schramme bekommt. Wenn ein Tier z.B. durch einen entzündeten Haarfollikel oder einen Insektenstich in der Sattellage Schmerzen hat, dann hat man als verantworltungsvoller Tierhalter für Linderung zu sorgen.

Was mir an dem Fall so seltsam vorkommt ist einfach, dass dieses bis dato eher unbekannte Mittel in gleicher Form bei jeweils nur einem Reiter aus 4 verschiedenen Nationen gefunden worden sein soll. Und das, nachdem die Vorgeschichte mit der aberkannten Medaille beim dt. Reiterverband doch ohnehin dazu führte, dass ein "sauberer Wettkampf" das allerwichtigste ist und die Tiere schon lange Zeit im Vorfeld lückenlos überprüft werden. Auch Ahlmanns Pferd Cöster hat im letzten Jahr an zahllosen Turnieren teilgenommen. Und auf jedem dieser Turniere werden die Tiere auch auf Doping und Gesamtzustand überprüft. Immer ohne Beanstandung. Und Capsaicin kann immerhin schon seit 2 Jahren nachgewiesen werden und nicht erst seit diesen olympischen Spielen.

Sorry, aber ich habe da so einige Zweifel an der ganzen Geschichte. Zumal Ahlmann ja bislang nicht einmal die Chance auf ein Statement hatte bzw. wahrgenommen hat. Doch die Hetze von allen Seiten ist trotzdem im vollen Gange, um nur ja einen "Schaden" vom dt. Verband abzuwenden und zu verhindern, dass die Reiterdisziplinen aus der Liste der olympischen Sportarten gestrichen werden.
Das ist miesete, politische Schiene. Überall sonst gilt, erst einmal den Beklagten zu den Klagepunkten anzuhören. Aber in diesem Fall wird gleich ein "Tatverdächtiger" (nicht "Schuldiger" , das ist noch ein Unterschied) ohne Rücksprache, ohne die Chance einer Aussprache als Täter abgestempelt ?

Als Hintergrundinfo kurz diese Passage aus der Sueddeutschen Zeitung von gestern :
"Capsaicin gilt als illegale Droge. Sollte die Substanz zum Zwecke der Hypersensibilisierung auf die Pferdebeine aufgebracht worden sei, ist der Tatbestand des Dopings erfüllt, ansonsten handelt es sich um die minderschwere Medikation Klasse A. Der Nachweis, an welchem Körperteil die ätzende Lotion angewendet wurde, dürfte allerdings schwierig sein, die Substanz gilt als sehr flüchtig. "Bei allen Springpferden wurden nach der Prüfung die Bandagen abgenommen und die Beine kontrolliert, dabei wurden keine Auffälligkeiten bemerkt", sagte Paul Farrington, Mitglied der Veterinärkommission der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI)." http://www.sueddeutsche.de/...

Stellt sich die Frage: wenn eine Salbe aufgetragen wird, um die Fesseln zu manipulieren, sieht man dann keine Salbenrückstände in den Fesselbandagen ?
Wenn ich eine Rheumasalbe auftrage (enthält ebenfalls Capsaicin als Wirkstoff), dann ist meine Haut extrem gerötet und warm und ich weiche einer Berührung aus. Diese Wirkung ist an Pferdebeinen ebenso zu beobachten. Noch dazu, wo Cöster ein Schimmel ist, an dessen Beinen eine erhöhte Durchblutung durch eine leichte Rötung leicht zu erkennen sein müßte. Aber es sind keine Auffälligkeiten an dem Pferd zu bemerken gewesen ? Erst in der Dopingprobe und dann gleich in Werten, die eindeutig sind ? Bei einer höchstflüchtigen, nicht wasserlöslichen Substanz ???


Sollte sich herausstellen, dass Ahlmann (oder jemand in seinem Team) wirklich manipuliert hat, dann bin ich der erste, der seinen "Kopf" fordert. Aber bis dahin würde ich den Ball lieber etwas flacher halten. Ich persönlich habe da einfach zu viele offenen Fragen.

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