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Zugvögel orientieren sich mit Hilfe der Quantenphysik (Update)

Wie finden Zugvögel über Tausende von Kilometern immer wieder in ihre Brutgebiete zurück? Diese Frage konnte bis jetzt nicht eindeutig geklärt werden. Nach Angaben eines griechischen Physikers von der Universität Kreta ist hierfür ein Quanteneffekt verantwortlich.

Hierbei soll es sich um den sogenannten Quanten-Zenon-Effekt handeln, der experimentell bereits bestätigt wurde. Durch diesen Effekt soll eine über das Erdmagnetfeld induzierte chemische Reaktion in der Netzhaut der Vögel ausgelöst werden.

Unterstützung findet die Theorie durch neue Befunde. Beispielsweise konnte nachgewiesen werden, dass bestimmte optische Nervenzellen der Vögel auf Richtungsänderungen von Magnetfeldern reagieren. Die Beeinflussung durch den Quanten-Zenon-Effekt soll wiederum über Proteinmoleküle erfolgen.


WebReporter: GerdHarz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Update, Hilfe, Quantenphysik
Quelle: www.wissenschaft.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2008 09:34 Uhr von GerdHarz
 
+0 | -0
 
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Eine hochinteressante News, die wieder einmal bestätigt, dass Quantenphänomene auch makroskopisch wirken. Ich habe vor kurzem das Buch "Die geheime Physik des Zufalls", Untertitel "Kann die Quantenphysik paranormale Phänomen erklären?" gelesen. Darin werden solche Effekte unter anderem auch bei Fischschwärmen und Insektenstaaten diskutiert. Und wer auf die Quelle der News geht, sollte beachten, dass diese aus fünf Seiten besteht. Alternativ kann die einseitige Druckversion angeklickt werden.
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21.08.2008 11:45 Uhr von worliwurm
 
+3 | -1
 
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So ganz spontan dachte ich: an ein UR-GPS."Wie finden Zugvögel über Tausende von Kilometern immer wieder in ihre Brutgebiete zurück?"

Wann werden die Navi´s endlich intelligenter?

ciao
Worliwurm
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21.08.2008 11:55 Uhr von GeeKillor
 
+5 | -2
 
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Hab ich mich: auch schon immer mal gefragt, wie sie genau in ihre Brutgebiete zurückfinden, anscheinend haben sie wirklich ein inneres Navigationssystem.

Top News, 5 * :)
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21.08.2008 12:29 Uhr von WhiteRider
 
+6 | -1
 
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Du hast einen Vogel! Das heisst wohl, dass der Spruch "Du hast einen Vogel" als Kompliment zu verstehen ist. :)

Interessante News!
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21.08.2008 13:30 Uhr von C182Skylane
 
+2 | -8
 
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Hmmhm. ?=?(i)ci²?i
Oi=<Ô>=<?|Ô|?>
?=?(i)|ci|²Oi

Unter "Quanteneffekt" kann man ja so ziemlich alles ablegen.
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21.08.2008 13:31 Uhr von C182Skylane
 
+1 | -5
 
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Ups, na gut. Wenn man die Fragezeichen durch ein Psi ersetzt, passt es wieder. Oder man benennt seine Funktionen halt um.
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21.08.2008 13:32 Uhr von Loxy
 
+4 | -1
 
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@ halskrause: Die ziehen sich einfach das Quantenupdate 2.0 auf Ihren im Hirn integrierten Quantencomputer.
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21.08.2008 18:04 Uhr von Bundespropagandamin.
 
+2 | -0
 
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@Halskrause: was heißt für dich demnächst? Wenn ein Wissenschaftler davon spricht, dass demnächst wieder die Pole tauschen sollen, dann kann er damit auch meinen, in einem Zeitraum von 2 Millionen Jahren, denn das wäre aufs relative Erdalter gesehen nur ein kurzer Zeitraum, sozusagen demnächst.
Man geht von einer periodischen Polverschiebung aus, da diese aber seit Erdenstehung so gut wie kaum auftrat, könnten wir vielleicht ewig darauf warten, vorher bricht Yellowstone aus oder der lang erwartete große Asteroid der auch demnächst einschlagen sollte taucht auf^^.

Falls es zu einer Polverschiebung kommt, wird es unter Zugvögeln sicher ein Massensterben geben, da man jedoch davon ausgeht, das Vögel zur Orientierung nicht nur das Erdmagnetfeld sondern auch markante Punkte auf ihrer Flugroute verwenden, werden einige Exemplare der meisten Gattungen auch sowas überstehen. Viel wichtiger ist die Frage nach unserer Mikro- und Nanotechnik, denn auch diese ist teilweise an physikalische Bedingungen, welche momentan auf der Welt herrschen angepasst, diese werden sich jedoch durch einen Poltausch ändern, ganz zu schweigen von der Zeit, in welcher der Polwechsel von statten geht, denn auch dies wird einen gewissen Zeitraum dauern.

Gut ist, dass wir uns darüber keine Sorgen machen sollten, denn vermutlich wird all das nicht zu unseren oder den Lebzeiten unserer Kinder passieren.

Interessante News übrigens und sehr gut zusammengefasst. Mich interessiert jetzt jedoch vor allen Dingen, wie sich das in der Evoltion entwickeln konnte, denn was brachte es einem Vogel, wenn eine chemische Reaktion im Schnabel ablief, die sich an das Magnetfeld anpasste, großer Zufall oO.

Bis dann
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21.08.2008 19:37 Uhr von Tomoko
 
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@Bundespropagandamin: Erm das ist so nicht richtig.

Ca. alle 250000 Jahre ändert sich das Erdmagnetfeld. Die letzte Umpolun fand vor ca. 780000 Jahren statt, ist also somit "überfällig"

Aber Prof. Dr. Lesch erklärt es in diesem Video

http://www.br-online.de/...

Das Browserfenster kann sich dem Video anpassen, also keine Panik, alle Seiten bleiben trotzdem erhalten, nur oben rechts auf der Vergrößern Feld klicken ;-)
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21.08.2008 20:32 Uhr von jsbach
 
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@Tomoko: auch ein Fan von Prof Lesch? Fast ebenbürtig wie seinerzeit Prof. Haber, die die Fähigkeit besitzen, schwer verständliches auch für Laien näher zu bringen. Also BR alpha schauen und bald im ZDF die Wissenschaftsendung von Dr. Bublath als Nachfolger.
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21.08.2008 20:39 Uhr von Tomoko
 
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@jsbach: Ja bin ich. Er ist unter anderem der Grund warum ich an der LMU München bin ;-)
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21.08.2008 21:54 Uhr von mutzeli
 
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mannomann die Piepmätze habens voll drauf und wissen nichtmal von ihrem Glück...

PS: bin übrigens auch ein großer Fan von AlphaCentauri mit Prof. Lesch
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22.08.2008 09:15 Uhr von seehoppel
 
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wenn man den Gedanken etwas weiter treibt, heißt das ja so in etwa, dass Zugvögel Magnetfelder "sehen" können, oder?

Könnte man so ein Wissen nicht in der Technik nutzen? Also ich meine jetzt nicht, dass man Vögel in Maschinen einbaut, sondern dass man herausfinden sollte, wie das möglich ist.

Bisher geht das technisch soweit ich weiß nur über so genannte Hall-Sonden. Und davon braucht man dann für die genaue Bestimmung von 3-dimensionalen Magnetfeldern auch 3 Stück (jeweils noch mit eigenem Messverstärker usw.), da diese Sensoren nur auf eine Dimension bezogen funktionieren.

Das ließe sich bestimmt vielseitig einsetzen!

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