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Dieter Wiefelspütz (SPD) fordert Rentenbeiträge von Beamten

Der SPD-Innenexperte Wiefelspütz ist der Ansicht, dass Beamte ebenfalls in die Rentenkasse einzahlen sollten. Derzeit sei das System ungerecht. Die Altersversorgung müsse für Beamte und Angestellte angeglichen werden.

"Es kann nicht sein, dass die Arbeit eines Angestellten weniger wert ist als die Arbeit eines Beamten. Sowohl Angestellte als auch Beamte müssen ins Rentensystem einzahlen", erklärte Wiefelspütz in der "Bild"-Zeitung.

Der Staatsrechtler Rupert Scholz ist der Ansicht, die Pensionen sollten gestrichen werden. Dann müssten die Bezüge der Beamten allerdings angehoben werden, um ihnen die Finanzierung der Altersversorgung zu ermöglichen. Eine Änderung der Verfassung sei laut Scholz hierfür nicht erforderlich.


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WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Rente, Beamte
Quelle: www.rp-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2008 19:12 Uhr von midnight_express
 
+6 | -2
 
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Soviel ich weiß, bekommen Beamte auch einige hunderte Euro weniger Brutto.
Denke mal, dass es den Beamten gleich ist, ob erhöhtes Brutto dann mit sozialabgaen, oder weniger Brutto, dann natürlich auch keine Sozialabgaben.
Ich doch nur eine Zahlenschieberei.

Ich keinne einige Beamte in meinem Umfeld.
Von denen wird keiner reich!
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20.08.2008 19:36 Uhr von Illus
 
+4 | -4
 
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Was will dieser dumme Mensch eigentlich: Statt popolistische Sprüche gegen Beamte loszulassen, sollte der Mann mal seine Aufgaben als Volkstreter ernst nehmen.
Von welchen Beamten redet der eigentlich? Von dem Polizeibeamten im mittleren Dienst, der jeden Tag seine Gesundheit riskiert, weil die Politiker blind für die Realität sind? Redet er von dem Unteroffizier (Beamten gleich gestellt) der Bundeswehr, der sein Familienleben aufgibt und täglich sein Leben in Afghanistan einsetzt, damit die Merkel auf der außenpolitischen Bühne mitspielen darf?

Oder redet er nur von verbeamteten Staatsekretären in Bundesministerien, die für einen haufen Kohle nicht mal einen Linienflug für die Schavan buchen können?

Dieses dumme A*******h geht mir richtig auf den Sack. Wenn ich seine dummen Kommentare zur Vorratsdatenspeicherung lese werde ich richtig aggressiv.

"Ich wäre für die Vorratsdatenspeicherung auch dann, wenn es überhaupt keinen Terrorismus gäbe."
http://www.abgeordnetenwatch.de/...
Es ging ja nur um ein Gesetz, das unsere Grundrechte zum Schutz vor Terror massiv einschränken soll.
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20.08.2008 19:36 Uhr von chip303
 
+5 | -5
 
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und ich kenne einen der kaum 24 ist..ledig....ein Jahr davor verbeamtet...und plötzlich an Aktenphobie leidet..weil ja alle Akten in der Registratur nach ihm schnappten.... und mit dem Verdienst eines hart arbeitenden Familienvaters mit Nebenjob in Pension ging.. so geschehen in Bremen...
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20.08.2008 19:39 Uhr von Illus
 
+1 | -0
 
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Mist: Klar sollte man den Mann kräftig den "popo" versohlen, aber ich dachte eher an Populismus. So eine begrenzte Korrekturmöglichkeit für eigene Beiträge wäre sehr nett.
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20.08.2008 19:44 Uhr von Lapetos
 
+3 | -5
 
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Rentenbeiträge von Beamten: Na klar, auf jeden Fall.
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20.08.2008 21:38 Uhr von Katzee
 
+5 | -1
 
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Wo sind die Pensionsrücklagen? Im Bundesbesoldungsreformgesetz von 1957 wurde festgelegt, dass die Beamtenbesoldungen um 7 % gekürzt wurden. Diese 7 % sollten als Pensionsrücklage die Grundlage für die Altersversorgung der pensionierten Beamten bilden. Anstatt die Gelder jedoch zurück zu legen, wurden sie einfach in dem Haushalten verpulvert. Wenn jetzt ein Politiker, der selbst eionmal eine rentenversicherungsfreie Pension erhalten wird, den Beamten eine Rentenversicherujngsbeitragspflicht aufdrücken will, dann sollte der beamtenbund einmal die Frage stellen: Wo sind denn die Gelder geblieben, die als Pensionsrückstellungen dienen sollten?

Und wenn die Beamten rentenversicherungspflichtig werden - sind dann die Angestellten des öffenltichen Dienstes im Gegenzug auch bereit, anstatt ihrer noch immer 38,5 Wochenstunden die gleichen 42 Wochenstunden wie die Beamten zu leisten und sich privat kranklenzuversichern?
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21.08.2008 07:23 Uhr von execute.exe
 
+4 | -1
 
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@einige Kommentatoren: Gehe ich richtig in der Annahme, dass getroffene Hunde bellen?

Ich plädiere für eine gesetzl. Rentenversicherung, in der ausnahmslos Alle einzahlen(je nach Einkommen).

Wer möchte, kann ja eine Art FZR abschliessen.
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21.08.2008 07:46 Uhr von Talena
 
+2 | -5
 
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@execute: Naja, "einzahlen" tun die Beamten ja sozusagen. Das hat ja Katzee schon ausführlich geschrieben. 7% Abzug für die Pensionskasse. Wenn der Staat natürlich das Geld verprasst, das kann nicht das Problem der Beamten sein.
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21.08.2008 07:54 Uhr von execute.exe
 
+4 | -0
 
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@Talena: wolltest du nur einen Kommentar abgeben, oder hast du den meinen nicht verstanden?
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21.08.2008 08:20 Uhr von maki
 
+2 | -2
 
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Also die Bezüge können KEIN Argument gegen: die Rentenbeiträge sein - der Beamtenernährer hat erstens auch keine Wahl bei meist geringerem Einkommen für unangenehmere und / oder stressigere Tätigen bei null Überstundenbezahlung und zweitens keine Rente, welche sich auch nur im Geringsten mit der daunengepolstereten Alters-Hängematte gewisser steuerverschwendender Kreise messen könnte.



"Von dem Polizeibeamten im mittleren Dienst, der jeden Tag seine Gesundheit riskiert, weil die Politiker blind für die Realität sind? Redet er von dem Unteroffizier (Beamten gleich gestellt) der Bundeswehr, der sein Familienleben aufgibt und täglich sein Leben in Afghanistan einsetzt, damit die Merkel auf der außenpolitischen Bühne mitspielen darf?"

Was ist los? Die werden doch wenigstens noch bezahlt.

Wenn denen der Job für das Geld nicht passt, können sie sich doch was besseres suchen (Z.B. fürn Euro pro Stunde Pflegedienst)... :-D

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