20.08.08 08:24 Uhr
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Bundesjustizministerin Zypries will Scheidungen gerechter machen

Um einige, wie sie es nennt, "Ungereimtheiten" im Scheidungsrecht zu beseitigen, möchte Bundesjustizministerin Zypries das Scheidungsrecht reformieren. Bei einer Scheidung sollen die seit der Eheschließung gesparten Vermögenswerte hälftig geteilt werden, außer im Ehevertrag stehe etwas anderes.

Zu den vorgenommenen Änderungen zählen eine Vorverlegung des Stichtags vom Ende der Scheidung auf den Tag an dem Antrag auf Scheidung gestellt wird. Damit soll verhindert werden, dass das Geld beiseite gelegt wird.

Außerdem gibt es nun die Möglichkeit, während des Verfahrens den Anspruch auf Rechtsschutz geltend zu machen und sich Vermögensauskünfte vom (Ex)-Partner beschaffen zu können. Schulden werden nun als negative Vermögenswerte ebenfalls angerechnet.


WebReporter: KingPR
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Scheidung, Bundesjustizminister
Quelle: www.tagesschau.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2008 22:45 Uhr von KingPR
 
+0 | -0
 
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Kein Platz mehr^^
Also negative Vermögenswerte, sprich Schulden, werden nun angerechnet um den Partner auf den die Schulden laufen nicht doppelt zu belasten. Wurde beispielsweise ein Haus auf Kredit gekauft musste derjenige der den Kredit aufnahm bisher die Hälfte des Hauses abgeben und die Schulden komplett tilgen. Jetzt werden auch die Schulden "geteilt" bzw. berücksichtigt.
Zypries sagte auch das die Gesetzesreform den Frauen, als häufig wirtschaftlich schwächer, mehr nutzen wird als Männern.
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20.08.2008 08:38 Uhr von Eruptiv
 
+20 | -0
 
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man immer öfter hört, dass Männer nach der Scheidung pleite gehen weil sie die Frauen wie geier auf das Geld stürzen, werde ich keine Ehe ohne Vertrag abschließen.

Was mit Zukcerbrot anfängt, kann mit der Peitsche enden.
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20.08.2008 09:37 Uhr von AugenAuf
 
+10 | -0
 
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Bei einem Bekannten auch so gewesen. Erst Sommer, Sonne, Sonnenschein und dann kam die Scheidung. Sie hat ihn bewusst komplett ausgenommen, er musste das Haus verkaufen und sogar seine Firma ging daran den Bach herunter. Viele Frauen empfinden das einfach als Rache das Leben des vorher geliebten Mannes zu zerstören. Sie hat sich nun ein schönes Haus gekauft und er musste die Finger heben. Tolle Gerechtigkeit.
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20.08.2008 10:00 Uhr von stephanB1978
 
+7 | -0
 
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mehr gerechtigkeit? >>>Zypries sagte auch das die Gesetzesreform den Frauen, als häufig wirtschaftlich schwächer, mehr nutzen wird als Männern.<<<
also gerecht ist es wenn es mehr den frauen nutzt?! wuerde ein mann gesetze so fuer maenner machen, wie wuerde man es dann nennen?
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20.08.2008 10:00 Uhr von Kosh67
 
+6 | -0
 
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der Weg zum schnellen Geld: schwer vorstellbar, dass ausgerechnet eine Frau das bewerkstelligen kann. Das ganze Scheidungsrecht sollte grundsätzlich reformiert werden.
Um das Ganze wirklich gerechter zu machen sollte doch zu Anfang, sofern Kinder im Spiel sind, ein grundsätzlicher Vaterschaftstest angeordnet werden, um feszustellen, ob die Frau auch tatsächlich ein Anrecht auf Unterhalt hat.
Das würde ich doch als gerechter empfinden, jubeln doch die Frauen gerne mal dem "Vater" ein fremdes Kind unter und kassieren dann jahrelang Unterhalt dafür.
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20.08.2008 10:04 Uhr von trichter26
 
+10 | -3
 
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Schafft einfach die Ehe ab dieses gesellschaftlich etablierte Gebahren, "Person X gehört nun zu Person Y und umgekehrt" finde ich dermaßen hohl.

Für mich kommt eine Ehe nicht in Frage. Wenn man jemanden liebt, dann bedarf es keiner "Beglaubigung", dass dem auch so ist.

Für mich sind dies lediglich Einschnitte und ein Eingriff in die Privatsphäre, die der Staat da vornimmt. Was hat er sich drum zu scheren, mit wem ich lebe und welches Vermögen der eine oder andere hat?

Die Zypries soll dahin gehen, wo der Pfeffer wächst mit dem Sch*** … Ehe abschaffen, dann gibt es auch keine Scheidungskriege.
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20.08.2008 10:38 Uhr von halloei
 
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@trichter26: Najo, nur solange die Ehe nicht abgeschafft ist, bringt sie natürlich gewisse Vorteile wie z.B. Steuern mit sich. Wenn du einfach nur mit deiner Frau zusammen lebst aber nicht verheiratet bist, ists für euch beide teurer
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20.08.2008 10:55 Uhr von real.stro
 
+6 | -0
 
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Scheidungen gerechter machen: indem die Frau noch mehr Nutzen ziehen kann? Das ist schon irgendwie pervers. In den meisten!!! Fällen bedeutet doch schon jetzt eine Scheidung das aus für den Mann!
Ich will jetzt gar nicht weiter über das Thema sinnieren. Mein Tag ist eh schon versaut.
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20.08.2008 11:21 Uhr von Wolfface
 
+2 | -2
 
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Der ganze: Zugewinnausgleich kann teilweise wirklich sehr unfair werden.
Andererseits muss man Frauen auch etwas zugestehen, wenn sie zB ihre Arbeit aufgeben, um als Hausfrau tätig zu werden und so selber nicht aktiv zur reinen Vermögensmehrung beitragen, aber trotzdem ihren "Beitrag" zum ehelichen Leben abgegeben haben. In diesem Fall ist es nur Recht und billig, dass die Frau am Ende nicht vollkommen blank da steht.
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20.08.2008 13:17 Uhr von Big-Sid
 
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wo zur hölle: ist da die gerechtigkeit, wenn die alte sich z.B. nur volldröhnt, bestenfalls ner nebentätigkeit nachgeht und nur die kohle verprasst?
Ob diese Dame da wohl ne Antwort drauf weiß?
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20.08.2008 13:34 Uhr von BigMicky
 
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war ja klar, das frauen zusammenhalten.. die frau ist in deutschland nach der scheidung gut abgesichert.. der mann geht immer als der dumme hervor, egal ob die frau fremdgegangen ist oder was auch immer...

frauen die die trennung provozieren und nur absahnen wollen, sollten komplett leer ausgehen.. es kann nicht sein, dass der ehemann für alles bluten muss..

ich bin selbst schon einmal verheiratet gewesen, kenne so eine situation selber... nun will die olle zypries noch mehr rechte für die frau.. *kopfschüttel*
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21.08.2008 00:43 Uhr von Borgir
 
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dass jetzt: auch die schulden geteilt werden wurde auch echt zeit.....

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