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Kinderschutzbund verkündet: Deutsche Kinder bekommen zu viel Taschengeld

Die sechs- bis 13-jährigen Kinder in Deutschland verfügen laut einer Analyse über ein Taschengeld von insgesamt 2,6 Milliarden Euro im Jahr. Eingerechnet sind auch Geldgeschenke etwa zu Weihnachten. Dabei erhalten Kinder zwischen sechs und neun Jahren durchschnittlich 14,10 Euro pro Monat.

Die zehn- bis 13-Jährigen bekommen im Schnitt 32,50 Euro. Auf der anderen Seite leben in Deutschland 2,5 Millionen Kinder an der Armutsgrenze. Eltern mit einem guten Einkommen zahlen dabei etwa doppelt so viel Taschengeld als Eltern mit einem schlechteren Einkommen.

Der Kinderschutzbund verkündet jedoch, dass das Taschengeld im Durchschnitt zu hoch sei. Heinrich Braun vom Kinderschutzbund meint, dass Kinder den Umgang mit Geld lernen müssen. Dabei sollte Kindern bis zum zehnten Lebensjahr wöchentlich Taschengeld gezahlt werden.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Kind, Tasche, Kinderschutzbund
Quelle: www.express.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2008 08:53 Uhr von golddagobert
 
+11 | -3
 
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hmmm Mein Sohn ist fast 10 und er bekommt 5 Euro die Woche plus extra Geld für gute Noten, finde das aber nicht zu hoch wenn man sich mal die Preise ansieht für Eis, Spielzeug oder anderes was Kinder gerne haben möchten.
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19.08.2008 08:56 Uhr von Cimarron
 
+5 | -12
 
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Ich finde es zu hoch.
Zitat: wenn man sich mal die Preise ansieht für Eis, Spielzeug oder anderes was Kinder gerne haben möchten.

Ich hätte auch gerne so viele Dinge....
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19.08.2008 09:16 Uhr von Cybertronic
 
+4 | -1
 
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Kein Wunder: bei der Teurungsrate
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19.08.2008 09:17 Uhr von psycoman
 
+4 | -4
 
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Kinderschutz? Aha, womit sich der Kinderschutzbund alles beschäftigt. Gibt es für Kinder bzw. Eltern nicht wichtigeres als zuviel Taschengeld? Die Kinder haben damit sicher kein Probelm.

Also ich bekam bis ich hm 16 war 30 Euro im Monat, dannnach 50. Für Jugendliche ist das immer noch zu wenig, fand ich damlas. Kauf dr mal eine CD, zack, fast das ganze Taschengeld weg :-)

Nunja, das reichere Eltern mehr geben ist anzunehmen, die haben schießlich auch mehr.

Aber warum sollte das Geld wöchendlich ausgezahlt werden? Sind Kinder noch zu dumm um einen Zeitraum von einem Monat zu überblicken. Wenn sie wirklich lernen sollen mit Geld umzugehen, dann muss das monatlich gezahlt werden, wie Gehalt eben auch monatlich ausgezahlt wird.
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19.08.2008 09:19 Uhr von Cybertronic
 
+1 | -2
 
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Wobei: ist immernoch Privatsache. Wenn die Eltern die Kinder auf Bedürfnisreduzierung und Konsum einstellenwürden ginge das.
Aber auf der anderen Seite "Umgang mit Geld" ,wozu ? Ist doch gut für die Wirtschaft , denkt sich der Staat. Wir brauchen solche Leute , damit alles gekauft wird, egal obs sinnvoll ist.
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19.08.2008 10:16 Uhr von Thingol
 
+1 | -2
 
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@Cimarron: "Ich hätte auch gerne so viele Dinge...."

Tja... Wie alt bist Du jetzt? Naütrlich hattest Du weniger zur Verfügung, aber das hatte Deine Oma auch , oder wer auch immer vor Dir. Willste auf dem Niveau von vor x Jahren bleiben?
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19.08.2008 11:43 Uhr von Artemis500
 
+5 | -0
 
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Kommt immer drauf an was die Kinder selber zahlen müssen. Ein Handy mit unbegrenztem Guthaben zum vertelefonieren sollte ein Kind zB nicht haben. Gerade um zu lernen, dass sowas eine Menge Geld kosten kann.
Selbiges gilt für teure Markenklamotten - auch die sollten vom begrenzten Taschengeld gezahlt werden.
Das ist imho nämlich die Gefahr von zuviel Taschengeld - Kinder werden an unbegrenzten Konsum gewöhnt, den sie dann später nicht selbst finanzieren können. Oder den die Eltern irgendwann nicht mehr finanzieren können...



Ich hab, soweit ich mich erinnere, ne ganze Zeit lang nur 10 Euro im Monat bekommen. (zu Grundschulzeiten nur eine Mark pro Woche, wurde dann erhöht)
Das ist natürlich schlecht, wenn man sich Bücher kaufen will, aber die wurden dann eben zum Geburtstag gewünscht. Ging auch.

Jüngeren Kindern sollte man das Taschengeld wöchentlich auszahlen und die Abstände dann eben langsam vergrößern. Wenn am Ende des Geldes noch soviel Monat übrig ist und das Kind zu jammern anfängt können viele Eltern nämlich wahrscheinlich nicht "Nein" sagen, und das ist dann sehr schlecht für die Entwicklung des Kindes.

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