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Nordrhein-Westfalen: Erstes Schulbuch zum Islam-Unterricht

In Nordrhein-Westfalen wird in diesem Schuljahr erstmals der Islam mit einem neu erschienen Schulbuch unterrichtet. Das Buch trägt den Titel "Saphir" und lautet übersetzt "Botschaft".

Das Buch soll jungen Muslimen die Botschaft des Korans erklären und setzt zugleich ein Zeichen für den benötigten Religionsunterricht muslimischer Kinder.

Bisher erhalten muslimische Kinder wegen ungeklärter rechtlicher sowie gesellschaftlicher Fragen keinen Religionsunterricht, sondern nur einen "Islamunterricht in deutscher Sprache".


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WebReporter: paszcza1
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Buch, Islam, Unterricht
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2008 22:26 Uhr von jsbach
 
+8 | -4
 
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Gegenfrage: In vielen Hotels in Europa: liegt ja die Bibel von den Gideons in den Nachtkästchen bereit. Finde ich dann in einem Hotel in den Vereinigten Arabischen Emiraten auch eine englische Übersetzung der Bibel vor?
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18.08.2008 22:39 Uhr von sgfx
 
+5 | -2
 
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Versteh ich nicht...
Die meisten islamischen Kinder bzw. Schüler werden doch sowieso in die Koranschule geschickt!?
War auf jeden Fall bei jedem meiner muslimischen Freunde so, wofür da nen Schulbuch das ihnen einen Glauben näher bringen oder erklären soll den sie sowieso schon kennen...!?
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18.08.2008 23:05 Uhr von chip303
 
+13 | -4
 
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es wird darauf hinauslaufen dass auch alle "nichtmuslimieschen" Kinder an dem Unterricht teilnehmen. Schliesslich darf man sich fremden Kulturen nicht verschliessen und es soll ja integriert werden.....

pffffffff...
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18.08.2008 23:13 Uhr von Hier kommt die M...
 
+6 | -3
 
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sgfx: Vielleicht als neutraleres Kontrastprogramm zu den Koranschulen? ^^

Solange das nur Kinder der entsprechenden Konfession machen müssen, meinetwegen. Aber ich sähe das aus den Schulen auch ganz gerne total verbannt, egal welche Religion.
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18.08.2008 23:53 Uhr von absolut_namenlos
 
+3 | -1
 
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wie sich die Zeiten doch ändern Vor einigen Jahren hatten wir damals auch zwei Schüler die dem Islam angehörten. Die gingen in den gleichen Religionsunterricht wie wir. Während des Religionsunterricht wurde erklärt was das Christentum ist, was der Islam, Judentum usw. nebenbei wurden religöse Werte gelehrt, also wie man untereinander unabhängig von der Religion miteinander auskam.

Bei uns gab es niemals Probleme wegen der unterschiedlichen Religionen.
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19.08.2008 00:39 Uhr von Borgir
 
+3 | -4
 
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lasst sie doch: warum sollte es das nicht geben. es gibt nunmal viele islam-gläubige in deutschland, da ist so ein fach nur eine logische entwicklung
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19.08.2008 08:27 Uhr von Deniz1008
 
+3 | -1
 
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für "Islamunterricht in deutscher Sprache" in brd und nicht nur "...nur einen..."!

muslimische kinder, türkische, arabische, persische usw., sollten ausschließlich in deutscher sprache unterrichtet werden.

wobei nicht hervorgeht, ob sunnitisch o. schiitisch getrennt unterrichtet wird.
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19.08.2008 10:31 Uhr von Genkarddoffel
 
+6 | -1
 
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da auch so lustige sachen wie:

Sure 9, Vers 5: “Sind aber die heiligen Monate verflossen, so
erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lass sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.”

und so gelehrt wird......
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19.08.2008 13:25 Uhr von Mehlano
 
+2 | -0
 
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Religion als Fach fand ich schon zu meiner Schulzeit bekloppt.

Als Alternative gab es da noch das Fach "Werte und Normen" - in dem eine umfassende Sicht der verschiedenen und vielfältigen Weltglaubensrichtungen vermittelt und kontrovers behandelt wurden.

Als Freidenker war Werte und Normen für mich ein sehr interessantes Fach... wo man nicht nur seine Zeit abgedrückt hat. :)
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19.08.2008 18:06 Uhr von Mi-Ka
 
+0 | -4
 
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Tut mir leid: aber wer das hier kritisiert, ist einfach geistig minderbemittelt.
Der einzige Kritikpunkt, über den diskutiert werden kann, ist derjenige, ob es überhaupt nötig ist, Religionsunterricht anzubieten.

Dieses Buch und damit auch der Unterricht ist ein Zeichen der Integration. Hier wird von an dt. Universitäten ausgebildeten Fachkräften ein Islam nach dt. Lehrplan und dt. Werteordnungen unterrichtet, der absolut konform mit unserer Gesellschaft ist.

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