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Schweiz: Prozess - Ärzte erhitzten ein Baby solange, bis es starb

Im Sommer 2004 stellten Ärzte im Basler Universitäts- und Kinderspital eine tragische Fehldiagnose. Ein nur wenige Monate altes Baby wurde solange erhitzt, dass es verstarb. Die Diabetes an der der kleine Junge litt, wurde nicht erkannt.

Vor vier Jahren brachte die Mutter den kränkelnden Jungen mit Fieber ins Krankenhaus. Man machte einen Schweißtest bei dem Säugling. Mit dem Test kann man die Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose nachweisen. Mit einer Wärmelampe und einem Anzug, der die Hitze staut, wurde der Kleine erhitzt.

Vermutlich wegen der vererbten Diabetes fing der Junge nicht zu schwitzen an. Nicht nur, dass der Test zu lange durchgeführt wurde, auch hat man, da der Junge nicht schwitzte, noch eine weitere Wärmelampe geholt. Die 43,5 Grad Celsius Körpertemperatur überlebte das Baby nicht. Der Prozess gegen zwei Ärzte beginnt im September.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Prozess, Baby, Arzt
Quelle: www.20min.ch

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2008 10:13 Uhr von DerSeefahrer
 
+42 | -2
 
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Der Prozess ist erst 4 Jahre Später?
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18.08.2008 10:13 Uhr von Evil_Pimp
 
+20 | -14
 
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Bohh: ne ne ne des gibts doch nicht die Ärzte sind ja wohl das aller letzte und ich hab immer gedacht die Ärzte in der Schweiz sind Profis und weltweit anerkannt und dann können die noch nicht einmal Diabetes feststellen.

Für beide Ärtze ist lebenslänglich noch zu milde.
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18.08.2008 10:13 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+40 | -2
 
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Die merkten nicht das der kleinen 43,5°c: hatte?

<-Bin fassungslos!
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18.08.2008 10:22 Uhr von maaxim112
 
+26 | -0
 
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gezahlt haben sie schon zitat aus der quelle: "Zivilrechtlich habe sich das Universitätsspital mit den Eltern des verstorbenen Kindes einigen können."

kein kommentar
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18.08.2008 10:31 Uhr von Hier kommt die M...
 
+17 | -1
 
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Wie bitte? "Sie stehen ab September vor Gericht, weil sie die wichtigsten Untersuchungen nicht selbst durchgeführt haben, sondern, laut Anklageschrift, an unerfahrene und schlecht instruierte Untergebene delegiert hätten.

Die Angeklagten bestreiten die Vorwürfe. Wie ihr Verteidiger Niklaus Ruckstuhl gegenüber dem «Tages-Annzeiger» erklärt, tragen sie nicht die Verantwortung für die Durchführung der Untersuchung, die zum Tod des Kleinkindes führte. Für seine Mandanten sei das Verfahren «eine grosse Belastung», sagt ihr juristischer Vertreter. Es hindere sie auch daran, beruflich vorwärts zu kommen. "

Beruflich vorwärts kommen? Keine Verantwortung?
Das heisst, die dürfen weiter Kinder "behandeln"? Hallo?

Irgendwie hab ich mit denen so gar kein Mitleid, dass es da beruflich nicht gut läuft, solche Leute sind in so einem Beruf Fehl am Platz. Verantwortung abwälzen für Dinge, die sie hätten beaufsichtigen sollen und dann die Hände in Unschuld waschen..
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18.08.2008 10:31 Uhr von 08_15
 
+12 | -2
 
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nicht ganz richtig wiedergegeben. "Man machte einen Schweißtest bei dem Säugling" IST FALSCH.

Man wollte einen solchen machen und da waren die Ärzte zu ungeduldig, denn normal reicht ein Schwitzanzug. Zudem haben sie offensichtlich das Baby an keinen Monitor angeschlossen.

Grüßle von meiner Frau (Kinderkrankenschwester Intensiv)
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18.08.2008 10:34 Uhr von koelnerjunge
 
+13 | -2
 
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dummer Fehler: Also um ein Thermometer zu bedienen das zeigen würde das der kleine 43.5°C hat muss man nicht studiert haben.
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18.08.2008 10:46 Uhr von Jorka
 
+9 | -1
 
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beruflich nicht vorwärts kommen? Tut mir leid aber solche Leute sollten nie wieder als Ärzte arbeiten dürfen... sowas ist ja wohl echt das letzte.
Das arme Baby :(
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18.08.2008 10:48 Uhr von 08_15
 
+8 | -0
 
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Hallo Maus: es ist normal das diese Tätigkeiten deligiert werden. Das das dann so stümperhaft gemacht wird ...

Eine erfahrene Kinderkrankenschwester hätte sicher nicht so dilettantisch gehandelt und die Verantwortung trägt klar der Arzt. In Aurich gab es einen ähnlichen Fall, da hat das Kind allerdings eine kleine Verbrennung gehabt, wo eine Metallsonde angelegt wurde. Das hat eine erfahrene Schwester früh erkannt und der Arzt durfte sich warm einpacken.

Leider werden zu oft unerfahrene AIP (Arzt im Praktikum) auf Schichten geschickt, ohne erfahrenes Personal. Ich durfte es auch erfahren, als mit ein AIP die Schulter schraubte und die beiden Schrauben verwechselt hat. Fazit war: Steife Schulter die gebrochen werden musste, das Schultergelenk ausgefräst etc. Ich hatte den Schmerz und 80% bleibende Einschränkung, sie darf ungeniert weiter praktizieren.
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18.08.2008 10:58 Uhr von rumble61
 
+4 | -0
 
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Sauerei! Hoffentlich kommen die verantwortlichen Ärzte an die Kasse. Aber vermutlich werden wieder einige Kollegen ein Gutachten abgeben und erklären dass alles nur eintragischer Fehler war und die Kerle werden freigesprochen.
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18.08.2008 10:59 Uhr von proPhiL
 
+8 | -13
 
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Ihr spinnt: Hallo?
die Ärzte haben fast 25 Jahre Schule hinter sich! Wer jetzt glaubt, die sind perfekt sollte die Decke wieder über die Augen ziehen.
Klar is scheisse das das Kind gestorben ist..Aber die Ärzte wollten helfen.. und wenn bei 1000 Operationen sagen wir.. 10 stück scheisse waren und dabei sogar 5 Leute gestorben sind. Ich würde sie weitermachen lassen! Lieber einen fast perfekten Arzt als gar keinen! Das sind auch nur Menschen, und keine von euch hier kann den Job besser als die!
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18.08.2008 11:31 Uhr von tblumenthal
 
+3 | -7
 
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wäre es mein Kind gewesen würden beide ärzte bzw verantwortlichen jetzt nicht mehr leben bzw würden sich wünschen nie geboren worden zu sein.
Ich bin da sehr kompromißlos, wer meinen kindern etwas schlechtes will und es auch macht, der bekommt es von mir genauso wieder.
Egal ob ich dafür in den Knast gehe.
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18.08.2008 12:17 Uhr von proPhiL
 
+3 | -2
 
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ich bleib bei meiner meinung: ihr wisst aber schon das ärzte 15std am tag arbeiten müssen zu ziemlich schlechten verhältnissen.. und können es dann trotzdem nicht jedem recht machen.. Dann nimmt man sich Zeit für die schweren Fälle und beauftragt Assistenzärzte (die nunmal auch wissen wie man Blut zu untersuchen hat) für die Routineuntersuchungen. Wenn dann der Arzt zum patienten kommt und auf dem Papier steht keine Krankheiten, dann muss der das glauben. kein Arzt hat Zeit sich komplett um alle Patienten selbst zu kümmern. das ist nicht realistisch. Wenn der Arzt das falsche Bein amputiert weils so aufm zettel stand sollte man ihn deswegen ja auch nicht wegschließen weil er es bei der Operation nicht bemerkt hat.

PS: das wird er nicht nocheinmal machen, sogar keiner der diesen bericht gelesen hat. Der Junge ist nicht umsonst gestorben. Und deswegen finde ich eine anklage wg. fahrlässiger Tötung sinnvoll. Wie autofahren unter Müdigkeit mit Todesfolge oder so.
Ein Mensch, welcher mich von der Straße schubst weil ein Bus kommt, sollte nicht dafür verklagt werden, dass ich unter das entgegenkommende Auto gekommen bin..
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18.08.2008 12:44 Uhr von Zilk
 
+2 | -0
 
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Ich möchte: halt auch mal so nen Schweisstest machen.

Also ab in den Anzug mit den Jungs, und weil die ja schon ausgewachsen sind, nimmt man halt ein paar mehr Wärmelampen und lässt die schön einwirken.
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18.08.2008 13:14 Uhr von 08_15
 
+2 | -0
 
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proPhil: schon klar das die Ärzte bis zum Umfallen malochen. Das ist auch nicht das Thema.

Hier geht es um Routine und das kein geeignetes Personal vorhanden war. Meine Frau hätte den Arzt zur Seite genommen und ihm erklärt was er zu machen hat. Das ist üblich so. Ein Jungarzt hat das alles doch nur aus Büchern und ist mit seinem Latein schnell am Ende.

Es kann nicht angehen das nur "Laienschauspieler" eine Operette singen! Ich denke das die Ärzte und die Klinikleitung gemeinsam die Konsequenzen tragen müssen. Wenn ich als Admin an einem Serverproblem verzweifelt bin (ich kann halt auch nicht alles!) habe ich mir Rat geholt. Da haben die Ärzte kläglich versagt.

mfg
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18.08.2008 15:02 Uhr von CHR.BEST
 
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Sind die denn dämlich oder haben die da keine Thermometer im Krankenhaus? Von Eiweißgerinnung scheinen diese "Ärzte" noch nie etwas gehört zu haben.

Auch wenn es in Krankenhäusern oft stressig zugeht und nicht jeder Patient umfassend betreut werden kann, dann sollen sie sich halt eine simple Zeitschaltuhr für die Wärmelampen kaufen, die sich nach einer bestimmten Zeit automatisch abschaltet. Solche Teile gibt es ab 2 Euro in jedem Baumarkt.
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18.08.2008 15:07 Uhr von Samy9997
 
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Armer Kleiner: Ich stimme 08_15 und den anderen vollkommen zu. Hier haben die Ärzte und die Klinik mist gebaut und dafür müssen sie bestraft werden.
Arme Familie und der Kleine kann einem auch nur Leid tun.
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18.08.2008 15:09 Uhr von KingPR
 
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Idioten: Hätten ja nur mit dem Fieberthermometer messen müssen um zu sehen das das Kind gekocht wird. Aber nein, stellen wir lieber noch ne Lampe hin.
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18.08.2008 16:38 Uhr von mitch-jasonNW
 
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... in den Knast mit solchen Vollidioten!
Macht den gleichen Test mit denen !
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18.08.2008 16:50 Uhr von 08_15
 
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KingPR: Dafür gibt es Maxicosy das jedes Krankenhaus hat. Da werden alle Funktionen überwacht. Das das Kind da nicht angeschlossen war ist schon unfassbar.

Mit einem Thermometer ist das sicherlich nicht machbar, denn Du kannst so einem Krümel nicht alle 10 Minuten das Ding in den Anus schieben.

Daher mein Minus.

Das ein Baby an ein solches nicht angeschlossen wurde ist sträflich! Und wenn die "Kinderklinik solche nicht in ausreichender Zahl vorhält, dann gehören die "BWL" Einsparer in den Knast!
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18.08.2008 17:05 Uhr von Jean-Dupres
 
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Auch wenn dafür jemand zur Rechenschaft gezogen: werden MUSS.

So sollten einige mal bedenken, bei den Aussagen über Ärzte, das es wesentlich mehr Ärztepfusch pro Tag gibt, als nur diese paar Fälle die es in die Tagespresse schaffen.

Würde man jeden Arzt wirklich für seinen Pfusch belangen, dann hätten wir einen ernsten Ärzteschwund zu verzeichnen !
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18.08.2008 18:18 Uhr von Tleining
 
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@ 08_15: "Man wollte einen solchen machen und da waren die Ärzte zu ungeduldig"
also haben sie den Test doch gemacht, er ging nur schief/führte zum Tod des Kindes.

"denn Du kannst so einem Krümel nicht alle 10 Minuten das Ding in den Anus schieben."
verwendet man in Krankenhäusern nicht mittlerweile auch schon diese Thermometer fürs Ohr?

hm, also laut Quelle scheint dieser Test mit Wärmeanzug und Thermolampe zumindest in der Schweiz oft angewandt zu werden, laut Quelle wird in anderen Krankenhäusern/im Normalfall nur nach 30 Minuten nach dem Kind gesehen, nicht erst nach einer Stunde.
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18.08.2008 21:32 Uhr von 08_15
 
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Tleining: Meine Frau sagte Maxicosi. Das ist eine Vollüberwachung.

Nu nagel mich nicht fest, aber in den Kreisen ist das ein Begriff. Wenne googelst kommt auch genug.

Ohr-Thermometer sind nicht ganz zuverlässig.

Schwitzanzüge sind normal, jedoch im Maxi und unterliegen der ständigen überwachung. Wie ich schrieb (und Frau konnte nur mit dem Kopf schütteln) ist das sträflich nicht gemacht worden.

Du schriebst: Ohrdingsda..... Dat tut nicht immer und der Anus ist da zuverlässiger. Bei meinen Zwergen hat das Ohr auch nur 39,2 gezeigt und meine Frau hat dann anal 41 gemessen. was die wenigsten wissen hat sie nicht Wadenwickel angelegt, sondern um den Nierenbereich Gelpackete gelegt.

Um es mal so zu sagen: Wenn die Kinder Krank waren, dann haben meine Frau und ich die bekommen, weil die EX zu dämlich war. Musst ich eben loswerden.
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18.08.2008 21:51 Uhr von napster1989
 
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Dann erhitzen wird die Ärzte mal solange bis sie 43,5°C haben . mal sehen ob sie es merken ..

Nee mal im ernst sowas kann UND darf einfach in der heutigen zeit nicht passieren - die haben X mio € teuere geräte / techniken in den kliniken und sind zu "dumm" ne diabetis fest zu stellen?!


Naja mal das Urteil abwarten ...
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18.08.2008 21:59 Uhr von Tokata
 
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Skandal!! Man sollte da nicht mehr lange Fackeln und denen sofort die Lizenz entziehen!! Unfassbar!!

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