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Fressen, was das Zeug hält - Genmanipulierte Labormäuse werden nicht dicker

Labormäuse, die genetisch manipuliert wurden, können viel fettreiches Futter fressen, ohne dass sie an Gewicht zunehmen. Forscher entzogen den Tieren den Botenstoff GABA in bestimmten Nervenzellen. Der Botenstoff ist für die Steuerung des Energieumsatzes verantwortlich.

Die Ausschüttung von GABA wurde gentechnisch verhindert. Die betroffenen Nervenzellen steuern durch GABA die Hungergefühle, das Durstverlangen und die Temperatur des Körpers. Wenn die Tiere einfache Nagerkost erhalten, nehmen sie bei gleicher Futtermenge eher ab, als nicht manipulierte Mäuse.

Ist das Futter fettreich, ist die Zunahme an Gewicht geringer. Das geschieht einzig und allein durch den Abbau des Körperfetts aufgrund des erhöhten Energieverbrauchs. Und die Mäuse reagieren nicht so stark auf das Appetit anregende Hungerhormon Ghrelin, das überwiegend im Magen gebildet wird.


WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Fresse
Quelle: www.n-tv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2008 18:22 Uhr von NaDa ^_^
 
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@ kommentarabgeber: auch wenn ich kein gewichtsproblem habe, aber es gibt durchaus auch übergewichtige menschen, bei welchen nicht der konsum sondern ein gendefekt ähnlich dem von dir erwähnten, allerdings in die andere richtung wirkend, schuld ist.

und selbst wenn jemand selbst schuld am übergewicht ist:
du weißt schon, dass essen, wenn man sich mal daran gewöhnt hat, eine art droge ist? hat auch ein enormes suchtpotential, ähnlich dem von alkohol und zigaretten.

nicht rauchen spart auch eine menge geld! und das lungenkrebsrisiko singt auch erheblich! außerdem müssten wir, wenn rauchen verboten würde, auch die behandlung von raucherkranken nicht durch unsere steuern mitfinanzieren.

wenn respektierst du mehr? einen raucher oder einen "esser"?
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17.08.2008 19:03 Uhr von NaDa ^_^
 
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empfehlen hilft da meist nichts!

das kostet gewaltige überwindungskraft, davon loszukommen...
ist ja mit allen stoffen so, die physische bzw psychische abhängigkeit hervorrufen...

ich selber hatte auch mal ein problem mit übergewicht, und zwar ein gewaltiges. bei mir fing es mit 14 an, als es in der schule und im sozialen umfeld nicht sonderlich gut lief.
ich hab mich hinter den pc geflüchtet und den ganzen tag nur gefuttert, um die realität zu verdrängen.
das hat auch geholfen, mit dem unangenehmen nebeneffekt, dass ich zunahm. aber das war es mir damals wert.

als es dann aber schulisch und sozial (freunde usw) wieder bergauf ging, hat sich dieses problem aber egalisiert. seit 3 jahren gehe ich nun regelmäßig zweimal die woche in den kraftraum und habe mein gewichtsproblem in den griff bekommen.
dazu bin ich aber auch nur durch einen guten freund gekommen, der mich anfangs immer (gegen) meinen willen mitgeschleift hat.
heute gehe ich freiwillig und ich sage dir: wäre mein freund damals nicht gewesen würde ich jetzt aussehen wie eine presswurst!

oftmals braucht es einfach einen impuls von außen, um dich aus diesem loch wieder herrauszuholen, mit reiner willenskraft ist das für viele menschen (leider) nicht machbar!
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17.08.2008 21:28 Uhr von conane
 
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werden die: durch die erhöhte energieumwandlung nicht hyperaktiv weil irgentwas müssen die ja mit der engerie machen.dann wäre das doch net die waffe gegen zuviel masse.

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