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Berlin: Eigentümerstreit um zwei sehr teuere Picasso-Gemälde - 400 Millionen Dollar

Wie jetzt "Der Spiegel" berichtet, ist ein heftiger Streit um die Rückgabe von zwei kostbaren Gemälden von Picasso (1881-1973) entbrannt. Das MoMA und das Guggenheim-Museum in New York streiten sich mit den Erben des Berliner Bankiers Paul von Mendelssohn-Bartholdy.

Streitpunkt sind die Bilder "Die Mühle von La Galette" und "Junge mit Pferd", deren Wert mit jeweils 200 Millionen Dollar (rund 135 Millionen Euro) beziffert werden. Gegen die Forderung des Historikers Julius Schoeps, der die Erben vertritt, wurde bereits von den beiden Museen geklagt.

Die Meinung des Historikers Schoeps zum "Spiegel": "Es geht uns um Gerechtigkeit". In nächster Zeit findet dazu eine Gerichtsverhandlung in New York statt. Durch die wechselnden Besitzverhältnisse, vor allem während des Nationalsozialismus, wird die Klärung der Besitzverhältnisse schwierig sein.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Million, Dollar, Gemälde, Pablo Picasso, Eigentümer
Quelle: www.kn-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2008 12:48 Uhr von jsbach
 
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Einen teilweise verworrenen Weg haben diese Gemälde hinter sich, bevor sie jetzt in den Museen gelandet sind. Bitte in der Quelle nachlesen.
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17.08.2008 14:41 Uhr von Babalou2004
 
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die Museen werden verlieren so wie auch alle anderen, die z.B. eine ´Forderung des "Jewish Claim" ins Haus bekamen.
Das hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun.
Das ist moderner Rassismus.
Bibip
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18.08.2008 10:27 Uhr von maki
 
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Keine Sau kann sich jemals so ein: Wertstück mit eigener Hände Arbeit und ohne räuberische Erpressung anderer Mitbürger verdient haben.

Ergo:

- wenn es billig erworben wurde, dann wird aufzuklären sein, wer dabei übers Ohr gehauen wurde
- wenn es teuer erworben wurde, ist aufzuklären, wem vorher (in diesem Fall über sittenwidrigen Zinseszins) das Geld dafür aus der Tasche gezogen wurde
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18.08.2008 13:06 Uhr von Babalou2004
 
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@ maki: hier täuscht Du Dich!
Wenn es so wäre wie Du sagst, würden Versteigerungshäuser alle Pleite gehen.
Es gibt sehr viele Reiche. Denk mal an Billy (Gates): der könnte sich beide Gemälde locker kaufen. Da aber seine Vorstellung von Geld etwas anders ist (eine sehr gesunde!!!) kauft er solche Bilder nicht.
Doch gibt es genügend, Japaner, Araber, Russen, Chinesen, Juden..., auch Deutsche usw. die so viel Geld haben, dass sie sich so etwas leisten können.
Es kann jederzeit sein, dass diese Bilder unter damaligem Wert "eingekauft" wurden. Dann muss das berichtigt werden.
Doch der Jewish Claim betreibt Willkür. Ich kenne einen Fall, da wurde der Käufer einer Firma, die seinem Chef gehörte und der sie ihm zum regulärem Preis verkaufte und dann auswanderte, einfach weggenommen. Und zwar auch noch ohne Ausgleich, ohne Bezahlung: enteignet. Und das nur
weil der JC es so wollte.
Babalou
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18.08.2008 13:11 Uhr von maki
 
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Moralisch gesehen hat kein Reicher Anspruch auf: das angehäufte Geld, da es immer anderen Leuten aus der Tasche gezogen wurde. Auch nicht als Erbe.

Mit ehrlicher Arbeit wird man kein Millionär.
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18.08.2008 15:35 Uhr von yiggi
 
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Was für eine Diskussion ist das hier? Wenn man die Meldung oben liest und dann die Kommentare, hat das eine mit dem anderen kaum noch was zu tun.

Maki - vielleicht vorher erst einmal ein wenig informieren, bevor man seine Meinung postet. Und was soll den die Floskelei:
"Mit ehrlicher Arbeit wird man kein Millionär."

Nun zum Thema:
Gerade in der Zeit von 1935 - 1937 mussten viele Sammler ihre Werke weit unter Wert verkaufen. 1937 war für viele mit das schlimmste Jahr. Sammler wie Galerien waren davon betroffen. Wer nicht rechtzeitig verkaufte bzw. seine Sammlung in Sicherheit brachte, dem wurde diese teilweise enteignet, bzw. zum Teil zerstört. siehe auch hier:
http://www.artinfo24.com/...

Natürlich wird von den Erben, die in vielen Fällen erst durch speziallisierte Anwälte darauf gebracht werden, ein Rückanspruch geltend gemacht. Gerade in den USA gibt es mittlerweile Kanzleien die sich darauf spezialisiert haben, solche Werke aufzuspüren. Da geht es meist um richtig viel Geld. Einer der spektakulärsten Fälle, bei dem auch involviert war, ist die voreilige Rückgabe des Kirchner Gemäldes "Straßenszene".

Jeder Fall muss seperat gesehen und geprüft werden. Vorverurteilung und Pauschalisierung hilft hier wenig.
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18.08.2008 15:44 Uhr von maki
 
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"Gerade in der Zeit von 1935 - 1937... blabla": Was nix dran ändert, dass das diesen "Sammlern" (egal, ob die nun Krupp, Flick, Rothschild oder Romanow hiessen) zur Verfügung gestandene Geld aus der Ausbeutung anderer Menschen stammte (und stammt) und somit nicht ehrlich erworben war.
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19.08.2008 09:57 Uhr von Babalou2004
 
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@ maki: Du bist leider ein Pseudo-Marx-Leser.
Du hast Marx vollkommen falsch verstanden. Er war nie gegen Reichtum
Dein Satz (oben) zeugt von Neid und Unvermögen selbst was auf die Beine zu stellen.
Alle Schwachen sagen: "ich kann nichts dafür dass ich so schwach bin. Das Schicksal (Gott, der Nachbar, die Regierung...) ist Schuld daran."
Pack Dich an der eigenen Nase und überlege, warum Du das nicht erreicht hast.
Ich möchte Dich sehen, was Du sagst, wenn Du von einem Verwandten ein Gemälde geschenkt bekommst (von ihm selbst gemalt), das nach ein paar Jahren 1.000.000 € wert ist und jemand sagt: "der maki ist ein Verbrecher. Er hat dieses Geld (nach dem Verkauf des Gemäldes) erschlichen, von anderen unrechtmäßig erhalten, ein Ausbeuter, das ist Diebstahl.... usw."
@ yiggi
Klar: unrechtmäßig an etwas gekommen muss an den Originaleigner zurück gegeben werden... abzüglich des eingesetzten Kapitals, also der Summe, die der damalige Käufer dafür ausgegeben hat + Wertsteigerung dieses Kapitals. Doch hier haperts ganz gewaltig. Dem JC ist so etwas vollkommen Fremd. Er will alles. Selbst wenn der Verkauf vollkommen gerecht war (so wie in meinem oben erwähnten Beispiel).
Wichtig ist dem JC nur eines: Kohle. Und dann wundern sich einige warum es schon wieder ein paar Antisemiten mehr gibt. (wobei 99.999 % der Juden nichts für dieses kriminelle handeln des JC dafür können, ja, nicht mal davon wissen)
Babalou
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19.08.2008 10:26 Uhr von maki
 
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"Geschenkt" ist ne komplett andere Baustelle Hab selbst auch nen grösseren "Woelke", dessen vergleichsweise geringen Kaufpreis ich mir nie im Leben hätte erarbeiten können (ok, fünf Jahre sparen und auf Auto und so verzichten - aber nicht aus der Portokasse).

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