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Landkreis Forchheim: Polizeikräfte unterbinden Treffen der rechten Szenerie

Nachdem das Landratsamt Forchheim/Oberfranken eine Versammlung des Kreisverbands der NPD untersagt hatte, trafen sich Sympathisanten der rechten Szene in einem Ort des Landkreises. Gegen 55 Personen, darunter der NPD-Aktive Jürgen Rieger, wurden Platzverweise erlassen, das Treffen wurde aufgelöst.

Forchheim reagierte damit in einem Zug mit zwei bereits zuvor ergangenen Verboten von Neo-Nazi-Gedenkkundgebungen für den Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß in Wunsiedel und Warmensteinach. Beide wurden bereits vom Bundesverfassungsgericht bestätigt.

Unterdessen haben die Bewohner Wunsiedels einen Tag der Demokratie gefeiert und in Warmensteinach kam es zu einer Demonstration von 2.000 Menschen gegen Rechts, die sich auch gegen den geplanten Verkauf eines Landgasthofes an die NPD richtete.


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WebReporter: vostei
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Treffen, Szene, Landkreis
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2008 11:20 Uhr von vostei
 
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CSU, SPD, Grüne etc pp waren sich ausnahmsweise mal einig inklusive der Bewohner der betroffenen Gemeinden, was nicht hoch genug einzuschätzen ist, da die Demos gegen Rechts ausnahmslos friedlich verliefen. Gut so und weitermachen. Bin gespannt, was heute in Gräfenberg geboten ist - auch ein Ort, wo Neonazis gerne einfallen...
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17.08.2008 14:54 Uhr von Babalou2004
 
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eine eigenartige Auffassung von Demokratie.
Der Gegner hat zu schweigen. Er wird mundtot gemacht. Und Rechte? Rechte haben nur die Linken und die Mitte.
Es wäre mir zwar äußerst zuwider, wenn die NPD (oderr ähnliche extrem Rechte) an die Regierung kämen, doch den Gegner "totknüppeln"?
Nein, das hat mit unserem Grundgesetz und mit Demokratie nichts zu tun.
Das ist typisches Denken der Ultralinken.
Bibip
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18.08.2008 01:30 Uhr von identitaet
 
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Genau das ist Demokratie und zwar wehrhafte Demokratie. Unsere Demokratie schützt ihre eigenen Feinde nur eingeschränkt. Und das ist auch gut so.
Dazu passend haben wir hier glücklicherweise ein Zahlenverhältnis von 2000 zu 55, das natürlich von dem typischerweise paranoiden Durchschnittsrechten als Mitläufertum und Instrumentalisierung durch die allgegenwärtige Weltverschwörung gesehen wird (siehe Kommentar nr. 1 von Endstufe 11: "aufgestellte Spinner"). Gegen Paranoide kann man nicht argumentieren, da sie krank sind... Sicher mangelt es auch dem Schwarzen Block linker Gegendemonstranten an Deppen, aber was auf den Gegendemos rumläuft (übrigens nicht nur Linke, sondern ein zunehmend breites Spektrum), befindet sich durch die Reihen in besserer geistiger Verfassung als das braune Völkchen...
Jeder hat das Recht, mit unserem System unzufrieden zu sein und seine Meinung zu äußern. Sich einer Gruppe anzuschließen, die dieses Recht abschaffen will, ist eine ziemlich schlechte Lösung.
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18.08.2008 12:56 Uhr von Babalou2004
 
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@ identitaet: Du hast eine etwas eigenartige Vorstellung von Demokratie.
Wer beurteilt denn wer ein Feind der Demokratie ist?
Der gerade am Ruder ist?
Rosa Luxemburg sagte mal: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden!"
Dieser Satz sollte an jedem Spiegel kleben... bei jedem!
Wehrhafte Demokratie heißt nicht anders denkende zu unterdrücken oder gar zu töten, sondern besser zu sein. So gut, dass niemand den Demokratiegegner ernst nimmt.
Doch diese Fähigkeit fehlt unseren Politikern wie den meisten der Bevölkerung.
Die fehlte uns bis 1933 und ebenso ab 1945.
Deine Vorstellung von Demokratie ist nichts anderes als Diktatur der Herrschenden.
Bibip

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