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US-Wahlkampf: Wer sammelt die meisten Spenden?

Der Präsidentschaftswahlkampf in den USA ist immer auch ein Kampf um Wahlkampfspenden. Derzeit scheint der demokratische Bewerber Barack Obama die Nase vorne zu haben. Alleine im vergangenen Monat nahmen die Wahlkampfhelfer rund 51 Millionen US-Dollar (35 Millionen Euro) ein.

Konkurrent John McCain kommt im gleichen Zeitraum auf gerade mal 27 Millionen US-Dollar (18 Millionen Euro). Allerdings muss sich McCain an Obergrenzen halten, da er auch staatliche Gelder für seinen Wahlkampf angenommen hat. Obama selbst hatte darauf verzichtet.

McCains Wahlkampfleiter Rick Davis kündigte an, in den kommenden Wochen "sehr aktiv" Spenden eintreiben zu wollen. Auch wenn das Spendenaufkommen für den republikanischen Bewerber deutlich unter dem seines demokratischen Konkurrenten lag, sei der Juli ein Rekordmonat gewesen, wie Davis erklärte.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Wahlkampf, Spende
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2008 10:01 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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In Deutschland würden sich alle aufregen, in den USA ist es völlig normal. Wer glaubt, dass dies alles nur Sympathisanten sind, die aus purer Nächstenliebe Geld spenden, dem sei Folgendes gesagt. Ich glaube nicht, dass Lobbyisten der großen Industrieverbände bei ihren Spenden ohne Hintergedanken herangehen. Die mächtigen Lobbyverbände werden sich damit Einfluss auf die Entscheidungen des zukünftigen Präsidenten sichern, so viel dürfte klar sein.
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17.08.2008 17:53 Uhr von Montauk
 
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die lobby: läßt sich ihre neue marionette einiges kosten.

zur sicherheit, daß auch kein falscher gewählt wird, sponsert man gleich mehrere, die den massen präsentiert werden.

die überlegenheit der demokratie besteht darin, daß dort einzig das geld regiert.

in amerika hat man ja dank der fed genug davon...

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