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Streit um Kostenschätzung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)

Vor zwei Jahren wurde in Deutschland das Gesetz zur Allgemeinen Gleichbehandlung (AGG) eingeführt. Nun streiten sich erneut Experten um die vermeintlichen Kosten dieser Regelung.

Während die arbeitgebernahe INSM-Initiative die Kosten auf 1,73 Milliarden schätzt, bleibt die staatliche Antidiskriminierungsstelle bei ihrer Kostenschätzung deutlich darunter (26 Millionen Euro). Die staatliche Stellen räumte allerdings ein, dass ihre Schätzung auf der INSM-Studie basiert.

Die Vertreter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft nannten die Kritik "substanzarm". In der Kostenaufstellung seien neben den direkten Kosten auch die verlorene Arbeitszeit mit kalkuliert. Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle stuft das Gesetz indes als Erfolg ein.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Streit, Kosten
Quelle: www.faz.net

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17.08.2008 09:44 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Beschwichtigung oder Übertreibung. Die Wahrheit dürfte wohl dazwischen liegen. Das zeigt sich auch in der Beurteilung von DIHK und Gewerkschaften. Wie nicht anders zu erwarten war, gehen auch hier die Meinungen deutlich auseinander. Die von den Wirtschaftsverbände befürchtete Klagewelle ist allerdings ausgeblieben. Das aber muss nicht unbedingt positiv sein.

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