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Deutsche Telekom will Call-Center-Standorte zusammenfassen

Der radikale Umbau der Deutschen Telekom soll nach einem Bericht des Magazins "Focus" auch zu Standortschließungen führen. Betroffen sind fast die Hälfte aller Call-Center in Deutschland.

Nach Angaben des Magazins sollen die Oberbürgermeister der Städte bereits telefonisch informiert worden sein. Besonders betroffen ist das bevölkerungsreichste Bundesland. Hier sollen die Standort Mönchengladbach und Köln komplett geschlossen werden.

Der wirtschaftliche Betrieb eines Call-Centers sei nur bei einer Betriebsgröße von mindestens 400 Mitarbeitern möglich, hieß es aus der Konzernzentrale. Schon vor drei Jahren hatte der Konzern massive Einsparungen beim Personal angekündigt.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Telekom, Stand, Standort
Quelle: afp.google.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2008 09:31 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ein Multi zeigt sein hässliches Gesicht. Hier wird auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Bilanz saniert, die nicht zuletzt dank Fehlverhalten und Missmanagement der Vorgänger-Vorstände überhaupt erst in diese Lage gebracht wurde. Das ist bitter, aber leider gängige Realität. Die Telekom reiht sich ein in eine lange Liste. Hauptsache, die Abfindungen für die Altvorstände stimmen.....
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17.08.2008 12:56 Uhr von artefaktum
 
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Na ja, eine Bekannte von mir hat ein halbes Jahr mal in so einem Call-Center von der Telekom gearbeitet. Das hat nichts mehr mit seriösem Geschäftsgebaren zu tun, ´´Drückerkolonne´´ ist da wirklich der richtige Ausdruck. Ich hoffe der Trend hält auch bei anderen Anbietern an (Callcenter, die seriöse Dienstleistungen anbieten mal ausgenommen, die scheinen aber die Ausnaheme zu sein).

"Der wirtschaftliche Betrieb eines Call-Centers sei nur bei einer Betriebsgröße von mindestens 400 Mitarbeitern möglich, hieß es aus der Konzernzentrale. "

Bin mal gespannt, wann ein Vorstand erklärt, das der der eigene Vorstand des Unternehmens nur bis zu einer gewissen Mitarbeiteranzahl rentabel ist, und seine eigene Entlassung anordnet. ;-)
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17.08.2008 13:19 Uhr von artefaktum
 
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@ kommentarabgeber: Da wird aber nicht nur zusammengefaßt, sondern auch abgebaut. Ist ja nicht so, dass die gleiche Anzahl Mitarbeiter an zentralisierten Standorten wieder eingestellt wird, die in kleineren Standorten entlassen werden.
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17.08.2008 13:28 Uhr von artefaktum
 
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@kommentarabgeber: Im Kernbereich aber schon. Du kannst auch nur mit einem Kunden gleichzeitig telefonieren, egal ob da 10, 100 oder 1000 Angestellte im gleichen Büro sitzen.
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17.08.2008 15:46 Uhr von kathrinchen
 
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@ kommentarabgeber: ich hab von betriebswirtschaft so gut wie keine ahnung. Aber ich musste aus beruflichen gründen des öfteren die servicehotline eines gößeren unternehmens wegen störungen anrufen. diese wurde nach bulgarien ausgelagert, weshalb ich manchmal dachte, ich sprech mit marika röck.

zurück zur betriebswirtschaft.eben diese hotline hat meine firma (ca 8ooo mitarbeiter) dazu bewogen, den anbieter zu wechseln.

nicht alles, was billig ist, bringt auch gewinn.

die mitarbeiter eines unternehmens sollten sich auch mit diesem identifizieren können, dann sind sie nämlich viel effektiver in ihren leistungen. ich zb möchte nicht in einer firma arbeiten, die mich nur als kostenfaktor sieht und darüber nachdenkt, wie sie diesen durch outsourcing beseitigen kann.

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