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Studie beweist: Hoffnung kann Depressionen heilen

Die Psychologin Jennifer Cheavens von der Ohio-Universität hat zusammen mit ihrer Kollegin Laura Dreer von der University of Alabama in Birmingham in einer Studie bewiesen, dass Hoffnungen eine gute Therapie gegen Depressionen darstellen.

Sie untersuchten in ihrer Studie 97 Senioren, die an Krankheiten, die zum Verlust des Sehvermögens führen können, litten. Dazu befragten Sie diese sowie deren Pfleger nach ihrer Hoffnung. Sie stellten fest, dass Betreuer von Patienten mit wenig Hoffnung selber zu Depressionen neigen würden.

Bei Betreuern, die selber über ein hohes Maß an Hoffnung hatten, stellte man hingegen weniger depressive Symptome fest. In einer weiteren Studie bewiesen die beiden Psychologinnen, dass jeder es lernen kann zu hoffen und jedem deswegen diese Therapiemethode zur Verfügung steht.


WebReporter: paszcza1
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Hoffnung, Depression
Quelle: www.focus.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2008 18:37 Uhr von ksros
 
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Schön, daß das: jetzt eine Studie beweist. Hätte ich denen auch schon vor 16 Jahren sagen können.
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16.08.2008 19:00 Uhr von DrunkenPanda
 
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Es heißt ja schließlich nicht umsonst die Hoffnung stirbt zuletzt ;)
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16.08.2008 20:05 Uhr von jsbach
 
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Wenn schon über drei Milliarden: Menschen hoffen, das sie in den Himmel, Allah oder sonstwohin kommen...
Dann haben wir ja bereits die Hälfte der Menschheit die dem Prinzip Hoffnung nachhängen.

Die meinen wohl mit der Studie, den Stein der Weisen oder das Rad neu erfunden zu haben...
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16.08.2008 20:42 Uhr von Raptor667
 
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hmm worauf soll ein Depressiv Kranker Mensch hoffen? Das er irgendwann ohne Medikamente leben kann? Das es ihm irgendwann mal gut geht? Ich leide selber seit 14 Jahren an einer Bipolaren störung...und die Hoffnung ohne Medis zu leben und die Hoffnung das es mir irgendwann wieder gut geht...die hab ich schon lange verloren...
Klar die Hoffnung stirbt zuletzt...hofft ein Mensch der verlassen wurde nicht auch das seine Ex/sein Ex wieder zurück kommt? Ist es nicht da die Hoffnung die einem am Leben hält?
Hoffen wir nicht alle das es keinen 3 Weltkrieg gibt nur weil ein paar Idioten den starken Macker riskieren müssen und sich ums Öl klopfen? Hoffen tun wir alle....aber gehts mir dadurch besser? Ich denke nicht....
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16.08.2008 21:23 Uhr von neWoutsider
 
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@Raptor667: In deinem Fall muss ich dir wohl Recht geben, aber bei mir war es zB anders. Ich habe zwar keine Bipolare Störung aber ich hatte fast 1 Jahrzehnt lang schwere Depressionen(dabei bin ich erst 23) und bei mir wars definitiv die Hoffnung die mich wieder auf die Beine gebracht hat. Ich habe damals ein junges Mädchen kennengelernt die mich alleine durch ihre Lebensfreude und dadurch das sie mich jedesmal umgesprungen hat als sie gesehen hat das es mir anscheinend obermies geht, wieder hat hoffen lassen und mich so ins Leben zurückgeholt hat. Ich schätze aber auch das in deiner Situation Hoffnung sein muss! Vielleicht wird ja doch irgendwann etwas gefunden und glückliche/hoffende Menschen haben einfach eine höhere Lebenserwartung. ;) Gib nicht auf! Du kannst nichts für die Idioten die sich ums Öl kloppen und vielleicht (ohne dich angreifen zu wollen - ich kenns einfach nur von mir) stehst du dir auch selbst im Weg indem du solche Sachen vorschiebst um deine Depressionen am Leben zu erhalten oder noch weiter zu stärken.(Nie vergessen das Depressionen eine psychische Krankheit sind und somit auch immer intelligent vorgehen um sich selbst zu erhalten) Gib nicht auf!
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17.08.2008 09:08 Uhr von christi244
 
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Also, wenn das nun das gesamte Ergebnis der Studie sein soll, dann weiß ich nicht, wonach die gesucht haben. Das Problem der Depression ist ja bekanntermaßen der Mangel an Hoffnung, d.h. positiver Sichtweise einer Entwicklung und eigener Strategien in Richtung, diese positive Sichtweise zur Realität zu machen.

Die hätten nur bei Freud, Watzlawick, etc. nachlesen müssen.

Auch ist es eine Tatsache, dass die nahe Umgebung eines Depressiven seelisch davon in Mitleidenschaft gezogen wird, da kein Mensch nicht reagieren kann, auch, wenn er es nicht notwendigerweise nach außen zeigt. Dies gilt auch, und zwar nicht nur in Sachen Depression, für Beschäftigte in z. B. psychiatrischen Kliniken, begonnen bei den Ärzten bis runter zum Pflegepersonal.

Und natürlich kann jeder lernen, Depression zu überwinden. Auch das ist nicht neu und eine Frage der gegebenen Perspektiven.
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17.08.2008 09:18 Uhr von freddy33
 
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das kann man so nicht sagen Das Problem bei Depressionen ist nicht nur der Mangel an Hoffnung.
In den meisten Fällen sind Depressionen eine Stoffwechselerkrankung.
Fehlen von Hormonen.
Deswegen ist auch Sex ein Mittel gegen Depressionen.
Glückshormone werden frei gesetzt.
Oder Vitamine....
Oft sind Frauen in den Wechseljahren befallen von Depressionen. Halt weil sich ihr Stoffwechsel verändert.
Selbst schönes Wetter verändert unseren Stoffwechsel.

Hoffnung so wie in diesen Artikel hier macht auch nix anderes als Glücks-Hormone frei zu setzten.
Hormone die halt fehlen und so die Depression verursachen.

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