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Spekulation um eine mögliche Rückkehr von Franz Müntefering in die Politik

Im November vergangenen Jahres trat SPD-Politiker Franz Müntefering von fast allen politischen Ämtern zurück. Familiäre Gründe nannte der ehemalige Minister und Parteivorsitzende als Grund. Nun, wenige Wochen nach dem Tod seiner Ehefrau (SN berichtete), häufen sich die Gerüchte um ein "Comeback".

Müntefering werde als Integrationsfigur gebraucht, hieß es von verschiedenen Seiten. Lediglich die SPD-Linke scheint einer Rückkehr skeptisch gegenüber zu stehen, sie brachte das SPD-Urgestein für den Vorsitz der parteinahen Friedrich-Ebert-Stiftung ins Gespräch.

Zwar gebe es derzeit noch keine konkreten Hinweise, aber nach einem Zeitungsbericht soll auch Müntefering selbst unzufrieden mit der Entwicklung der SPD sein. Im vergangenen Jahr war Müntefering zwar von den wichtigsten Ämtern zurückgetreten, seinen Sitz im Bundestag habe er aber behalten.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Rückkehr, Spekulation, Franz Müntefering
Quelle: www.faz.net

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16.08.2008 17:41 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Glaubt man den jüngsten Umfragen, ist so einer wie Müntefering vielleicht genau der richtige, um dem Laden wieder ein wenig mehr Kontur zu verleihen. Zuletzt wirkte die Partei etwas hilflos, wie der parteiinterne Streit um die "Causa Clement" selbst eingefleischten Anhängern verdeutlichte. Allerdings ist Müntefering nicht mehr der Jüngste. Mal schauen, wie er sich einbringt.
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16.08.2008 21:07 Uhr von christi244
 
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Jau: die Sozen sind eh schon unwählbar, dann aber sind sie es erst richtig.
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17.08.2008 11:04 Uhr von christi244
 
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Writing: Dein Wort zum "Sonntag" ist gut und treffend.

>Eine Neuauflage der deutschen Todes-Agenda 2010 wird zu absolut keinem Wahlsieg führen, weil zu viele die Nase voll haben von dem neoliberalen Kahlschlag und Getue Richtung Rot-Schwarz. Neue Köpfe sind nicht in Sicht - jedenfalls keine wahltragenden symphatischen, so daß es wohl sehr schwer wird, das Volk neuerlich veralbern zu können. <

Was die Sozen angeht, sicherlich ... aber wir haben da noch die mit dem "C" im Parteinamen. Hier sehe ich noch nicht so ganz, dass auch nur entferntest irgendwer vom Volk aufwacht. Die Wahlquoten müssen auch kräftig in den Keller, um irgendwas zu bewirken. Allerdings nicht in den Umfragen, sondern über den Wahlzettel, solange es noch geht.
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17.08.2008 11:06 Uhr von christi244
 
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Kommentar: Münte = Pragmatiker? Wo? Wann? Wie?

Ansonsten siehe Writing!
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17.08.2008 11:34 Uhr von christi244
 
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Writing: Das ist keine Frage, dass es in jeder Partei Leute gibt, die sich wirklich engagieren ... allerdings sind die eher an der Basis zu finden und gehören in keiner Partei zur Spitze.

Es geht mir auch nicht um das Vermachen der Sozen, noch der CDU oder sonstiger.

Deinem letzten Absatz kann ich nur zustimmen und eben auch hoffen, dass sich diesmal das Gros der Nichtwähler einschaltet, damit eben ein größerer Erdrutsch die großen Parteien zu Bodenhaftung verhilft. Allerdings auch den Linken klarmacht, dass Faxen nicht geduldet werden. Denn dort ist längst nicht alles Gold, was glänzt. Und, solange politische Korruption in diesem Land noch immer "als Lobbyarbeit" bezeichnet wird und damit KEIN Straftatsbestand ist, so lange sollte "Volk" wacher sein, als es ist.

Es muss nämlich bei den Gesetzesmachern erstmal so weit aufgeräumt werden, dass Energiekonzerne und Versicherer die Gesetze nach ihrem Gutdünken verfassen und ändern dürfen, die dann von ihren politischen Handlangern durchgewunken werden.

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