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Photosynthese mit Arsen entdeckt

Wissenschaftler haben in einem kalifornischen Gewässer eine bis dato unbekannte Form der Photosynthese entdeckt. In von hydrothermalen Zuflüssen gespeisten Tümpeln wurden Bakterien gefunden, welche sich von Arsen ernähren.

Bei einem Versuch wurde herausgefunden, dass diese Bakterien in Kombination mit Licht Arsen-III-Verbindungen in Arsen-V-Verbindungen umwandeln.

Nach Meinung der Forscher um Thomas Kulp könnte diese Art der Photosynthese bereits vor 2,5 Milliarden Jahren existiert haben - lange bevor sich die Erdatmosphäre mit Sauerstoff anreicherte. In der Praxis könnte diese Entdeckung zur Reinigung von mit Arsen verseuchtem Trinkwasser genutzt werden.


WebReporter: lolonois
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung
Quelle: www.wissenschaft.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2008 20:15 Uhr von jsbach
 
+0 | -4
 
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Die News kann ich schwer verstehen: Wollen die dann die gefundenen Bakterien, züchten oder klonen um was gegen Arsenverschmutzungen zu unternehmen?
Aber wie bei Studien üblich : Könnte, wäre, ist möglich....
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16.08.2008 20:52 Uhr von vostei
 
+4 | -2
 
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@jsbach: ArsenIII dürfte dir bekannt sein - Agatha Christi und so - es ist lebensrestzersetzend und wenn man die Möglichkeit hat mittels Bakterien das zu ArsenV verstoffwechseln zu lassen kann man das wieder industriel verwerten - eine weitere Bio-Klärstufe für verseuchte Gewässer sozusagen.

Nette Sache das.
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17.08.2008 12:24 Uhr von Shedao Shai
 
+1 | -0
 
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und dann? man müsste einen vergleich zwischen der giftigkeit von arsen(V) zu arsen(III) verbindungen haben. hochgiftig sind diese jedenfalls auch. also wo ist der vorteil? kennt sich jemand damit aus?
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17.08.2008 18:35 Uhr von Shakotai
 
+2 | -0
 
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@shedao shai / Arsen (III) zu Arsen (V): Bakterien, die Arsen (V) oxid oder fluoride zu (für ´höheres´ Leben) ungefährlicheren Stoffen umsetzen sind schon länger bekannt und recht verbreitet, wärend die Verwertung von Arsen (III) ein nicht zu unterschätzendes Problem darstellte.

Wie vostei oben schon bemerkte, die Bakterien werden sicherlich zur Reinigung von Wasser zum Beispiel in Klärstufen eingesetzt, nachdem Arsen durchaus natürlich vorkommt aber auch ein Problem bei Industrieabwässeern darstellt.
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17.08.2008 19:08 Uhr von MrEisbaer
 
+1 | -0
 
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und wieder einmal zeigt uns die Natur wie es geht.

Man kann mittlerweile mehr und mehr auf Chemie etc. verzichten, weil die Natur immer eine gegenmaßnahme hat (Zuckerrohrwurm --> Eine wespenart, Beschädigte Nerven --> Spinnenfäden, Feuerameise --> brasilianische Wespe Orasema etc.).

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