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Deutsche Telekom: Größter Netzumbau der Unternehmensgeschichte geplant

Bis 2014 will Konzern-Vorstandschef René Obermann weite Teile Deutschlands mit Glasfasernetzen modernisieren, die traditionelle Telefonvermittlung durch nahezu vollautomatische Internet-Techniken ersetzen. Diese Information habe die Wirtschaftswoche einem vertraulichen Papier entnommen.

Durch die Modernisierung seien Einsparungen an Personal- und Übertragungskosten in Milliardenhöhe vorgesehen. Auch den Konkurrenzunternehmen werde damit die Wettbewerbsgrundlage radikal entzogen, da die so genannte "letzte Meile" noch immer der Telekom gehört.

Netcologne-Chef Werner Hanf kritisiert dabei, dass die Deutsche Telekom bei dieser Netzmodernisierung nur die eigenen Vorteile ziehen möchte und alle Nachteile der Konkurrenz aufbürdet. Geforderte Ausgleichszahlungen oder eine längere Übergangsfrist lehnt die Telekom jedoch ab.


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WebReporter: chriz82
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Telekom, Unternehmen
Quelle: www.wiwo.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2008 14:58 Uhr von Trudix
 
+5 | -3
 
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Und schon wieder werden Stellen abgebaut. Nimmt das bei T-Com denn kein Ende mehr? Unmenschlich...
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16.08.2008 15:12 Uhr von Chriz82
 
+12 | -2
 
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@Trudix: Nicht nur bei der Telekom. Immerhin ist die Telekom größter Ausbildungsbetrieb in Deutschland - das kann man ihr nicht vorenthalten. Des Weiteren will keiner mehr etwas fürs Telefonieren bezahlen - wie also die Mitarbeiter bezahlen?

Und die Telekom ist leider nicht das einzige Unternehmen das abbaut. Nehmen wir alleine mal den Monat August:

SinnLeffers: 4100 Mitarbeiter wegrationalisiert.
Stabucks Essen: 22 Mitarbeiter wegrationalisiert.
Hermes Düsseldorf: 100 Mitarbeiter weg
Opel Bochum: Vorwarnung
BMW München: weitere 8.000 Stellen weg
Ford: 280 Mitarbeiter weg
Hertie: 4000 Mitarbeiter weg
Ford Köln: 700 Mitarbeiter weg
Infineon: 2000 weg
Telekom: 4000 Stellen
Siemens: 5000 weg !
Post: 3000 Stellen
Die gesamte Kfz-Branche: 10.000 Stellen
FREENET: 1000 weg !

und viele weitere!

Und woran liegts .... ?
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16.08.2008 15:13 Uhr von oevi
 
+4 | -4
 
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mhm ? für mich ist es sehr vorteilhaft das Telekom ihren netzstand ausbaut da ich kein dsl habe aber was ich hingegen wieder schade finde das andere anbieter stellen abbauen müssten
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16.08.2008 16:35 Uhr von majorpain
 
+1 | -0
 
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Eingespart wird doch immer wieder aber sehen wir mal die Vorteile das vielleicht die Ländliche Regionen Breitband bekommen wo zurzeit nichts möglich war.
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16.08.2008 17:24 Uhr von Draco Nobilis
 
+1 | -0
 
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Halle(Saale) ist keine Ländliche Region, aber trotzdem fast ausschließlich per 56k-Modem am Internet...
Es gibt genügend Stadte/Kleinstadte die kein DSL haben trotz ausreichend Nachfrage.

Jedoch fielen diese Gebiete bislang aus der Planung da die demographische Entwicklung sehr schlecht ist.(Arbeitslosenzahl, Kaufkraft, Altersdurchschnitt, usw.)
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16.08.2008 18:32 Uhr von majorpain
 
+0 | -0
 
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ja das kann sein: Im Osten haben sie viel nichts ausgebaut wie auch im Westen weil es sich das nicht lohnen würde. Bei uns war bis letztes Jahr auch nix gegangen bis KabelBW endlich ausgebaut hat und nun kam die T-Com ow das hätte sich doch gelohnt und wollen ausbauen nur die Leute sind hier alle zu KabelBW gegangen. Vielleicht geht dann Arcor oder die anderen Anbieter den Weg über WIMAX und Internet und Telefonieren wird dadurch noch günstiger auf die lange Zeit da ja sie das Geld für die letzte Meile sparen.
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16.08.2008 18:45 Uhr von BristaM
 
+0 | -1
 
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Häh?
Ich verstehe die News technisch nicht so ganz.
Ehrlich gesagt hört sich das eher so an, als ob die T-COM nun ein flächendeckendes NGN aufbauen möchte, um damit z.B. die DIVs bzw. teilweise das ATM-Netz abzulösen.
Viele Carrier sind dabei, dieses zu errichten, um Kosten zu senken und die Dienste (IPTV etc.) zu erweitern.
OK, so hab ich die News verstanden.
Aber was bitteschön hat das jetzt mit der TAL zu tun? Warum sollte deswegen das Kupferkabel abgelöst werden?
Was sollte sich bsp. für NetCologne ändern?
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16.08.2008 19:21 Uhr von majorpain
 
+2 | -0
 
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So habe ich das verstanden: habe noch was bei einem anderen news was gefunden.
http://www.heise.de/...
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16.08.2008 19:30 Uhr von BristaM
 
+0 | -0
 
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@majorpain: Danke für den Link!
Es ist auf Heise definitiv besser beschrieben!
Interessant, frage mich nur, wie die es schaffen wollen, einfach zig HVTs aufzulösen :-)
Stelle ich mir ein wenig schwierig vor....
Bin ich mal gespannt.
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17.08.2008 00:47 Uhr von oosil3ntoo
 
+2 | -1
 
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Cool: Ich hab dagegen nichts einzuwenden!
Bin schon Jahrelang T-Com Kunde und hab nie Beschwerden gehabt!
Und der Ausbau kommt doch allen zu gute!
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17.08.2008 01:27 Uhr von Blubbsert
 
+1 | -1
 
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wow ich wohn mitten im Rhein-Main-Gebiet...

ca 30km weg von Frankfurt/Main und was hab ich?
DSL3000....

DSL6000 und mehr -> nicht möglich


Achso:
Haben die vor nen paar Jahren alles auf Kupferkabel umgestellt wegen DSL?!
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17.08.2008 01:35 Uhr von Blubbsert
 
+0 | -2
 
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wow ich wohn mitten im Rhein-Main-Gebiet...

ca 30km weg von Frankfurt/Main und was hab ich?
DSL3000....

DSL6000 und mehr -> nicht möglich


Achso:
Haben die vor nen paar Jahren alles auf Kupferkabel umgestellt wegen DSL?!
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17.08.2008 02:07 Uhr von Chriz82
 
+1 | -0
 
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@blubbsert: es gibt auch selbst in Bonn City, wo die Telekom sitzt, selbst noch unverzorgte DSL-Gebiete bzw. Gebiete, wo nicht mehr als DSL 3000 oder 1000 geht.

Das macht die Telekom nicht mit absicht, sondern das wird rein wirtschaftlich gesehen. Wenn es die geografischen und wirtschaftlichen Bedingungen einfach nicht hergeben, dann lohnt es sich nicht für ein paar hunderttausend Euro Kabel neu zuverlegen, nur um damit 500 Leute zu versorgen, von denen 100 Leute DSL wirklich nutzen möchten und einen Umsatz von nur 40 Euro im Monat machen. Da würde Jahre dauern bis sich das rechnet. Der einzige Grund warum man wirtschaftlich schwache Regionen versorgen würde, ist der des Images.

Die Technik verändert sich heute so rasend schnell, dass es sich nicht mehr lohnt für Millionen von Euros ein Netz aufzubauen, dass eventuell in 5 Jahren durch eine andere Technik abgelöst wird. Sieh das mal aus der Perspektive eines Unternehmers.

Würdest du einen Supermarkt in ein 300-Mann Dorf bauen?
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17.08.2008 08:45 Uhr von heinzell
 
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jep: tja
Alle wollen Qualität und keiner will dafür zahlen.
Dass dann stellen abgebaut werden ist klar.
Ist genauso wie mit dem i-phone.
naja die Saturn-Werbung hat den Nagel auf den Kopf getroffen.... :)
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17.08.2008 09:34 Uhr von seehoppel
 
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ich Versteh das nicht: Die Telekom baut auf eigene Kosten Netze und muss sie dann ihren Wettbewerbern zugänglich machen?

Kann mich bitte jemand aufklären warum das so ist?
Also in diesem Fall müssen sie die wohl nicht zugänglich machen, aber da gabs ja vor ein paar Jahren so einen riesen Skandal. Und es sieht so aus, als wenn sich gerade wieder was ähnliches anbahnt.

Die staatliche Marktregulierung (hier in Form der Netzagentur) sollte mal wo anders (z.B. mit dem Kartellamt) Regulierungen treffen um beispielsweise den Benzinpreis an den Rohölpreis zu koppeln und damit Preisabsprachen der Mineralölkonzernen zu unterbinden.

Aber zurück zum Thema: Warum sind alle immer gleich sauer, wenn die Telekom was baut und Gewinn daraus machen will? Ist doch schließlich nicht die Wohlfahrt...
Wenn die Konkurrenz ein Recht darauf hat, Gewinne aus den Neuerungen der T-Com-Investitionen zu schlagen, dann darf ich doch bestimmt auch klagen und meinen Teil an der LKW-Maut einkassieren?

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