16.08.08 14:04 Uhr
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BA: Arbeitslose sollen als Pfleger für Demenzkranke eingesetzt werden

Die Bundesagentur für Arbeit plant schwer zu vermittelnde Langzeitarbeitslose als Pfleger für Demenzkranke einzusetzen. Zu ihrem Aufgabenfeld soll die Bewältigung des Alltags und nicht die medizinische Betreuung gehören. Daher hält der Bundesbehördensprecher 160 Stunden Ausbildung für ausreichend.

Nicht jeder Langzeitarbeitslose könne diese Möglichkeit nutzen: Er müsste von seinem BA-Betreuer für geeignet gehalten werden. Mitgefühl und Sensibilität seien die Grundvoraussetzungen. Obwohl rund 30.000 Altenpfleger arbeitslos gemeldet sind, ist der benötigen die Pflegeeinrichtungen weitere 10.000.

Pflegevertreter kritisieren, dass der Umgang mit Demenzkranken, besonders da diese auch aggressiv werden können, schwierig sei und einer besonderen Schulung bedarf. Laut dem neuem Pflegegesetz dürfen Heime pro 25 Demenzkranke eine Hilfskraft einstellen. 10.000 neue Stellen könnten so entstehen.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, Pflege, Demenz, Pfleger
Quelle: www.tagesschau.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2008 14:06 Uhr von Johnny Cash
 
+13 | -0
 
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Und: wie soll das umgesetzt werden? Sicherlich auf 1 € Basis um die ´unvermittelbaren´ Personen aus dem Verkehr zu ziehen.
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16.08.2008 14:13 Uhr von artefaktum
 
+13 | -0
 
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Das wesentliche steht leider auch nicht in der Quelle. Nämlich wer da was wie hoch bezahlt. ISt halt die Frage, ob die dann auch marktüblich bezahlt werden oder ob man sich da mal wieder eine Privatarmee an Billigjobbern ranzüchtet.

Zudem sind die Zahlen komisch:

30.000 arbeitslose Altenpfleger gibt es. 10.000 werden angeblich auf dem Markt noch benötigt. Bleiben unterm Strich wenn die vermittelt werden immer noch 20.000 arbeitslose Altenpfleger. Wieso so man dann 10.000 Berufsfremde umschulen? Versteh ich das was falsch oder hat da der Irrsinn Methode?
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16.08.2008 14:17 Uhr von KingPR
 
+2 | -0
 
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artefaktum: Hat nicht mehr reingepasst.
Es wird gesagt das der räumliche Abstand zu groß ist (in Bayern könnten z.B. zu viele, also auch arbeitslose Altenpfleger leben und in Sachsen gibt es keine und es herrscht Mangel) und das nicht alle auf der Suche nach einem Job sind die sich arbeitslos gemeldet haben.
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16.08.2008 14:20 Uhr von Hawaii-Hans
 
+3 | -0
 
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wohl schlecht für jeden krankenpfleger. bzw für diese die arbeitslos sind, da in ein paar jahren sicherlich zunehmend arbeitslose, die erheblich geringer zu entlohnen sind als Kr.Pfleger "eingestellt" werden...
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16.08.2008 14:25 Uhr von 08_15
 
+14 | -0
 
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Arbeitsdrohnen für 1 EURO: um das marode System zu stützen. Hauptsache die Krankenkassen zahlen 240.000 EURO an die Vorstände, die dann ihren Liebsten Bauchstraffung organisieren und Viagra bekommen um die Kohle im Puff zu verprassen.

Dazu Siemens und so Gesindel ... Ihr habt sie gewählt die unersättlichen bestechlichen Jasager.

Bewusst provozierend

und munter bleiben!
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16.08.2008 15:23 Uhr von CHR.BEST
 
+5 | -0
 
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Typisch: Als Pflegekraft bist du in Deutschland sehr weit unten in der gesellschaftlichen Hirarchie während in anderen Ländern Pfleger(in) ein hochgeachteter - und entsprechend vergüteter - Beruf ist.

BA-Sklaven sollen jetzt diese Lücke füllen, obwohl gleichzeitig viele ausgebildete Altenpfleger arbeitslos gemeldet sind.

Macht nur so weiter, dann wird es in Deutschland auch irgenwann solche Verhältnisse wie in Lateinamerika geben, wo die verarmten Menschen kurzerhand die Supermärkte plündern und sich mit Gewalt das holen, was ihnen der Staat und die Wirtschaftsbosse vorenthalten.

Der momentane Links-Ruck in Lateinamerika ist kein Zufall.
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16.08.2008 15:37 Uhr von horror-vacui
 
+2 | -0
 
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"BA-Betreuer": Aus meiner Sicht ist es ein Trugschluss, ernsthaft anzunehmen, dass diese teils sehr "intelligenzresistenten" Personen auch nur im Ansatz in der Lage wären, eine solche Beurteilung bedarfsgerecht vorzunehmen.
Entsprechende Rahmenbedingungen und Richtlinien werden analog zu den bereits vielfältig vorhandenen, sinnfreien Exemplaren erdacht werden, deren Anwendung man als Leistungsempfänger bereits am eigenen Leibe verspüren durfte.
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16.08.2008 15:44 Uhr von mueppl
 
+3 | -0
 
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Arbeitslose sollen als Pfleger eingesetzt werden: Warum?

Um den Betreibern der Einrichtungen noch mehr Gewinne zu ermöglichen?

Die arbeiten doch jetzt nur mit Mindestbesetzung und der Rest sind "Unqualifizierte".

Wenn die Beteiber der Einrichtungen anständigen Lohn bezahlen würden und den Mitarbeitern keine Mehrbelastung aufladen würden, dann würde es in diesem Bereich besser laufen.
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16.08.2008 16:49 Uhr von cookies
 
+4 | -0
 
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allmählich gibt es Zwangsarbeit. Die Forderung ist sowas von absurd! Für die Betreuung Demenzkranker bedarf es genauso einer Ausbildung wie einer gewissen Sensibilität. wieso soll man nun Arbeitslose jedweder Ausrichtung zu billigen Pflegekräften machen?
Sind unsere Alten und Kranken keine vollausgebildeten Pfleger wert, die dabei auch noch leben können?

Hauptsache irgendwas gearbeitet, am besten für 1 €.
Deutschland geht bald vor die Hunde, hauptsache die Bilanzen stimmen!
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16.08.2008 17:54 Uhr von spacerader73
 
+4 | -0
 
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Schuss weg oder was??? Demenzkranke bedüfen proffesionelle Hilfe. Da fuschen typischerweise wieder Leute herum, die davon so gar keine Ahnung haben!
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16.08.2008 18:01 Uhr von korem72
 
+3 | -0
 
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@cookies: ich stimme dir voll zu! Die Leute die sich einen solchen Schwachsinnn ausgedacht haben, die haben keinerlei Ahnung von der Krankheit und den damit verbundenen Schwierigkeiten. Es muss ja seinen Grund haben, dass man als Familienmitglied (selbst erlebt- meine Oma litt an Demenz) keine Pflegeerlaubnis bekommt wenn man keine medizinische Ausbildung vorweisen kann....
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16.08.2008 21:25 Uhr von ZTUC
 
+1 | -5
 
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@cookies: Welche Ausbildung brauch man denn, um ein Demenzkranken was vorzulesen. Obwohl, bei manchen harppert´s ja schon daran,

Wenn es sich um zusätzliche Stellen handelt, seh ich kein Problem. Um sich einfach mit den Menschen zu beschäftigen, braucht es keine ausgebildete Pflegekraft. Für alte Menschen ist es einfach wichtig, das mal jemand da ist und so eine Tätigkeit kann jeder ausfüllen.
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17.08.2008 04:11 Uhr von DeepVamp
 
+3 | -0
 
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@ ZTUC: Wie kann etwas zusätzlich sein, wenn es offenbar dringend benötigt wird?
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17.08.2008 09:55 Uhr von Illus
 
+0 | -2
 
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@Herr_Rausschmeisser
Deine: Diese Flexibilität, ist in anderen Ländern normal, fehlt hier aber noch vielen Arbeitslosen.
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17.08.2008 10:01 Uhr von freddy33
 
+3 | -0
 
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Im Prinzip keine schlechte Idee vorrausetzung

1. Die Arbeitssuchenden erhalten eine qualifizierte Ausbildung.
2. Ein Gehalt und keinen 1 Euro -Job.

1-Euro Jobs sind nur Arbeitsplatzvernichter.

Ist der Euro-jobber fertig, kommt ein neuer und macht seine Arbeit.
Soll mir da einer den Sinn von 1-Eurojobs erklären. Ich sehe keinen.

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