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Georgien: Trotz Waffenstillstand stehen russische Truppen 40 Kilometer vor Tiflis (Update)

Russland hat sich einverstanden erklärt, den Waffenstillstand zu respektieren. Dennoch verweilen russische Truppen weiterhin 40 Kilometer vor Tiflis.

Das internationale Waffenstillstandsabkommen wurde zunächst von den Georgiern unterzeichnet. Condoleezza Rice forderte Russland zum Abzug seiner Truppen auf. Das russische Präsidentenamt erklärte daraufhin, dass es nicht wüsste, ob Präsident Medwedew diesem Abkommen auch zugestimmt habe.

Vor ihrem Abflug nach Irland telefonierte Condoleezza Rice von Tiflis aus mit ihrem russischen Amtskollegen, der ihr laut US-Quellen die Zustimmung Russlands versichert habe.


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WebReporter: christi244
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Update, Waffe, Kilometer, Truppe, Georgien
Quelle: www.nzz.ch

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2008 09:20 Uhr von christi244
 
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Na ja, den Waffenstillstand werden sie wohl unterschreiben ... aber den Abzug ... der dürfte dauern. Ich denke nicht, dass sich die Russen Bedingungen einfach unterjubeln lassen, solange keine Garantien gegeben werden.
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16.08.2008 12:45 Uhr von Montrey
 
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Naja wenn: Russland wollte könnte es Georgien einfach in Besitz nehmen weil bis auf die USA hat doch kein anderes Land der Welt den Mut Russland die Stirn in der heutigen Zeit zu bieten.
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16.08.2008 12:53 Uhr von Montauk
 
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entgegen: der dümmlich und gleichgeschalteten presse, gibt es zwischendrinn immer wieder lichtpunkte, was den informationsgehalt und die allgemeine einschätzung der lage betrifft.

einmal mehr, peter scholl latour bereits 2006:
“Wladimir Putin, der Saakaschwili als einen persönlichen Feind betrachtet, verfügt-das sollte man nicht vergessen-über erhebliche Druckmittel gegen Tiflis.In zwei Autonomen Regionen Georgiens, in Abchasien und Süd-Ossetien, ist die Sezession bereits vollzogen und die dortige georgische Bevölkerung weitgehend vertrieben. Ich kann auf meine Inspektion des seltsamen Gebildes Süd-Ossetien im Frühjahr 1996 zurückblicken, die ich Begleitung eines deutschen, eines georgischen und eines südossetischen Offiziers-vier Mann in einem Jeep-vornahm. Diese winzige Territorium, dessen Einwohner überwiegend der iranischen Volksgruppe der Ilanen und der rusisch-orthodoxen Kirche angehören,ragt wie eine Speerspitze in das Herzgebiet Georgiens unweit des Geburtsortes Stalins in Gori.Dieser Mini-Staat ist mit Nord-Osetien, jenseits des Kaukasus, durch einen Tunnel verbunden, den wohl kein Ausländer jemals besichtigen durfte. Süd-Ossetien eignet sich vorzüglich-falls es zu ernsten Auseinandersetzungen mit Moskau käme-als Ausgangspunkt für Sabotage-Akte gegen die Pipeline Baku-Ceyhan. Wenn man hinzufügt, daß das russische Oberkommando in Grosny die Georgier stets verdächtigt, über das Kaukasus-Tal von Pankisi und den dortigen Paß Nachschub für die tschetschenischen Aufständischen passieren zu lassen, läßt sich ermessen, wieviel Zündtoff sich in diesem Raum angehäuft hat.”

http://ramonschack.wordpress.com/...


ergänzend zur news-quelle:
http://www.welt.de/...
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16.08.2008 13:23 Uhr von NetterMensch
 
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Russland vs USA: um mehr geht es da nicht. Das Russland nicht eine US-Basis vor der eigenen Haustür haben will ist genauso klar wie die USA nicht will das die Russen Bomber und Raketen in Kuba stationieren. Das das so Eskaliert da haben meiner Meinung nach so ein paar Kleingeister der Georgier schuld, da sie glaubten mit dem Übergriff auf die Autonomengebiete durchzukommen und hofften unter den Schutz der USA zu stehen.Es ist utopisch zuglauben das ein kleines Land eine Großmacht(und Mitglied des UN-Sicherheitsrates) vor der eigenen "Tür " den Stinkefinger zeigt und damit durchkommt also wird noch ein bisschen mir den Säbeln gerasselt unsere Steuergelder für eine Natotruppe dort vor Ort verschwendet und keiner der nicht direkt betroffen ist wird sich in einem Jahr ernsthaft fragen was dort vor Ort noch abgeht
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16.08.2008 16:23 Uhr von christi244
 
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Mensch: Die NATO-Truppe wird es erstmal absolut nicht geben... also auch keine Steuergelder.

Die Russen werden sich jetzt erstmal eine Weile häuslich dort einrichten, solange dieser Willi in Amt und Würden verbleibt. Die Begründung wird in der "russischen Sicherheit" liegen, die ja nun eindeutig durch die Georgier verletzt wurde, wenn man diesen Schwachsinn "böse" interpretieren will.

Die A-Karte haben jetzt die USA gezogen, da für mein Empfinden diese Aktion, mehrere ihrer hegemonialen Pläne durchkreuzt hat und diesbezüglich müssen sie sich jetzt neu orientieren, und zwar komplett. Vor allem müssen sie jetzt hergehen, Ersatz zu finden für diesen Willi. Dass die Russen in diesem Bezug nicht untätig sein werden, das dürfte wohl nicht weiter erwähnt werden müssen.

In der Tat erinnert die gegenwärtige Situation etwas an Kuba ... insofern ist die Aktion der Russen nur zu verständlich. Allerdings, nicht nur der Russen. Ich glaube nämlich auch, dass die Chinesen auf "Hab Acht" gehen und die Entwicklungen hier sehr genau beobachten.
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16.08.2008 16:26 Uhr von christi244
 
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Jepp Montauk: Scholl-Latour sagt man zwar nach, dass er einen großen Teil seiner "Eigenerlebnisse" gekauft habe, aber, seine Einschätzung der Situationen ist sehr treffend, und zwar in Bezug auf die meisten Krisenherde.

Geh nicht so hart mit der Presse ins Gericht ... die müssen schreiben, was ihnen vorgegeben wird. Wir leben heute in einer Welt der Desinformation. Von daher sind Lichtblicke wie eben Scholl-Latour sehr wichtig.
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16.08.2008 16:31 Uhr von christi244
 
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Nein Montrey: Sicher könnte es theoretisch Georgien annektieren ... aber das wird es nicht machen. Wozu auch? Eine Annektion würde Russland an die Wand stellen und das ist absolut nicht in seinem Interesse. Russland braucht nur aus Gründen "russischer Sicherheit" im Lande zu verbleiben längerfristig, um sich dann zurückzuziehen, wenn seinen Interessen entsprochen wird, so oder so oder, wenn es seine Interessen als "gesichert" betrachten kann.
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16.08.2008 20:49 Uhr von ZTUC
 
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Okkupation: Es wird immer klarer, was Russland in Georgien vor hat und zwar die defacto Okkupation. Man spricht immer von Rückzug, die Wirklichkeit sieht anders aus.

In diesem Lichte betrachtet, ist klar, wozu Russland diesen Krieg brauchte und man wird kräftig mitgezündelt haben, damit es auch soweit kommt.
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16.08.2008 20:58 Uhr von christi244
 
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ZTUC: Ich weiß gar nicht, was Du überhaupt willst. Der georgische Willi wollte das doch offensichtlich so. Von daher ... worüber regst Du Dich auf. Klar bleiben die Russen erstmal vor Ort ... und "erstmal" kann länger dauern.
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16.08.2008 21:32 Uhr von ZTUC
 
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@christi244: "Klar bleiben die Russen erstmal vor Ort ..."

Ist das eine Begründung für Plünderung, Zerstörung und Terrorisierung der Zivilbevölkerung? Medienvertreter werden beschossen, Menschen ausgeraubt und Brücken zerstört. Das soll "klar" sein? Für mich sind das Verbrechen und das ist von langer Hand geplant. Putin und Co haben den Krieg herbeigesehnt und wenn man sich die Ereignisse vor dem 8.8. anschaut auch bewußt herbeigeführt.
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16.08.2008 21:59 Uhr von christi244
 
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Ach komm Ztuc: Dieser Willi hat doch mit Freuden diese evtl. sogar erwartete Einladung erst verschickt ... was erwartest Du denn? Aktion löst eine Reaktion aus und da spielt es KEINE Rolle, ob nun die Konsequenzen gewollt oder nicht gewollt werden.

Wer pokert, sollte auch kalkulieren, dass das Spiel verloren geht. Und Willi hat gepokert ... und verloren! Von daher müssen die Georgier sich jetzt überlegen, wie weit sie diesen Kerl im Amt halten wollen oder nicht.
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17.08.2008 13:22 Uhr von ZTUC
 
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@christi244: Aktion, Reaktion, die Welt ist nicht so einfach und den Konflikt in Georgien gibt es nicht erst seit dem 8.8.
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17.08.2008 15:29 Uhr von christi244
 
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Ztuc: Darum geht es gar nicht. Fakt ist nun einmal, dass der georgische Depp die Einladung offiziell ausgesprochen hat und nun mit den Konsequenzen leben muss. Dass die Russen diese Einladung gerne angenommen haben, steht außer Zweifel.

Es ist völlig uninteressant, wie lange die Kiste schwelt und je länger diese schon schwelt, desto glücklicher können wir über den Umstand sein, diesen Chaos-Verein Georgien nicht in der NATO an der Backe zu haben.

Und bitte komm mir jetzt nicht mit Menschenrechten und/oder Flüchtlingen, etc. Die gibt es weltweit ... nur, dass sich keine Sau darum kümmert. Wende einmal Deinen Blick nach Afrika. Dort geschieht jeden Tag mehr Gewalt als es wohl in Georgien jemals der Fall war. Und dies unter Präsenz von UN-Friedenstruppen.

Also gib Deine Vorwürfe an diesen georgischen Schwachmaten weiter, womit Du dann an der richtigen Adresse wärst. Dass hier der Rest der Welt den Größenwahn eines Provinzpolitikers dritter Garnitur und favorisiert von den USA ausbaden soll, das kann ich nun absolut nicht verstehen und auch nicht hinnehmen, nur, weil hier die Mächte zusammenprallen.

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