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Zahl der BAföG-Empfänger geht weiter zurück

Zwar werden zum kommenden Wintersemester die BAföG-Tarife erhöht. Trotzdem musste das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am heutigen Freitag weiter sinkende Empfängerzahlen bekannt geben. 806.000 Studenten und Schüler erhielten Unterstützungen nach dem BAföG-Gesetz.

Die Gesamtzahl verteilte sich auf 494.000 Studierende und fast 312.000 Schülerinnen und Schüler. Insgesamt bedeutet diese Zahl einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent. Bund und Länder geben eigenen Angaben zufolge fast 2,2 Milliarden Euro dafür aus.

Während sich Politiker der Großen Koalition durch die Erhöhung des BAföG-Satzes eine Steigerung der Gefördertenzahlen um bis zu 100.000 erhoffen, kam von der Opposition im Bundestag Kritik. FDP-Politiker Patrick Meinhardt meint sogar, die Bildungsungerechtigkeit würde sich noch verschlimmern.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Zahl
Quelle: afp.google.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2008 00:06 Uhr von Onkeld
 
+10 | -7
 
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das lustige: an der ganzen sache ist nur, daß bafög hinten und vorne nicht reicht und je nach studiengang kann man sich nicht gerade leisten noch nebenbei zu arbeiten. zur ausnahme zähle ich mal bwl´er das sind hinterhergeworfene punkte.
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16.08.2008 00:51 Uhr von Commander_J
 
+10 | -12
 
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ZENSUR HOCH ACHT: Warum zensiert ihr meine Beiträge, in denen ich nur das GG zitiere??? Ihr von Shortnews seid alles verdammte Faschisten!!! Das Grundgesetz und meine daraus resultierende MEINUNGSREIHEIT interessiert euch nicht!!! Ihr seid genauso gleichgeschaltet wie alle offiziellen Medien in diesem Land. Geht sterben! Verzieht euch!!! Die Meinungsfreiheit gilt nur solange du das sagst was Regierungen richtig finden. Ihr seid das Allerletzte. Ich spucke auf euch...!

PS: Es gibt Zeugen, die die ganze Sache mitbekommen haben. Lügen nützt also nichts!!!
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16.08.2008 01:21 Uhr von CAA
 
+6 | -1
 
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grund? + @ Commander_J: und wiso bekommen ~11.000 studenten weniger bafög als vorher?
weniger studenten?
änderungen der regelungen zum bekommen von bafög?
studenten zu faul zum ausfüllen des antrages?
mehr studenten arbeiten zuviel für bafög während des studiums?


Commander_J, dein post ist im prinzip nur ein armutszeugsniss dass du dir selber ausgestellt hast...
aber tu mir den gefallen und post mehr so zeugs, weil sowas ist immer sehr erheiternd ;-)

was bringt dein post? und was bringt ein post der nur dass GG zitiert?
das löschen deines posts wird sicherlich einen grund gehabt haben - und nicht nur j4f gewesen sein..
einerseits haften betreiber von seiten wie dieser zu einem gewissen teil für das was hier läuft, andererseits hat der betreiber sicherlich ein interresse daran ein gewisses niveau zu erhalten...

natürlich steht es dir frei in ein freies land deiner wahl (zb china) auszuwandern ;-)
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16.08.2008 02:20 Uhr von derSchmu
 
+3 | -1
 
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jupp...CAA: wenn ich mir anschaue, was ich bzw meine Eltern ...bzw mein Vater nicht verdienen darf, damit ich Bafoeg bekommen kann?!
Da geht man lieber arbeiten, als dass man auf einen gewissen Betrag verzichtet, nur um Bafoeg zu bekommen...kein Wunder, dass immer weniger Studenten Bafoeg beantragen...
1. Fallen immer mehr raus, die die Bedingungen nicht erfuellen.
2. Lohnt das Bafoeg in den wenigsten Faellen noch...hauptsache, die Beitraege werden erhoeht...damit es so aussieht, als wenn sich jemand um die Bildung sorgen machen wuerde...ts
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16.08.2008 09:07 Uhr von C-Flip
 
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ich halte das: ganze Bafoeg System für falsch. Bin selbst Student und bekomme kein Bafoeg. Dadurch bin ich natürlich extrem von meinen Eltern abhängig und habe mich nebenbei selbstständig gemacht, damit ich mir auch mal etwas leisten kann zwischendurch. Dadurch leidet das Studium auf jeden Fall sehr!

Ein besseres und offensichtlich gerechteres System haben die Schweden. Dort soll der Antrag gerade mal zwei Seiten umfassen und jeder volljährige Student hat einen Anspruch auf die Unterstützung, da man dort ab dem 18. Lebensjahr als von den Eltern unabhängig gilt. Außerdem wird dort nicht über Monate der genaue Centbetrag festgelegt, sondern es gibt einen festen Satz für alle, welcher auch noch wesentlich höher ist als bei uns. So etwas finde ich gerecht!
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16.08.2008 12:25 Uhr von tuetenbauer
 
+4 | -1
 
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Nun es liegt doch auf der Hand, dass wir hier von sozial Benachteiligten reden, die sich das Studieren nicht mehr leisten können. Dafür war ja eigentlich das BAföG gedacht - an sich eine gute Idee - nur sind die Studiengebühren nicht mit drin. Die müssen irgendwie noch selbst getragen werden. Wenn ich aber BAföG beantrage, habe ich ja wenige Mittel - wie dann noch ca 650 Euro aufbringen? Arbeiten? Wird BAföG gekürzt.
Wunderbare Bildungsfreiheit!

Also ist die Anzahl des Rückgangs gleichzusetzen mit der Anzahl Studierender, die studiert hätten - wenn sie es sich leisten könnten.
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16.08.2008 13:17 Uhr von auRiuM
 
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@C-Flip: In Schweden bekommt auch jeder Schüler Geld vom Staat. Und das ist ein ganz Ordentliches Taschengeld.

btt:
Mit der Einführung der Studiengebühren war doch klar, dass Studenten mit weniger Geld nachteile haben, da diese noch mehr arbeiten müssen und dadurch weniger Zeit zum lernen haben.

Wobei ich das ganze nicht ganz so schlimm finde, denn es geht nicht nur den Studenten so. Als Auszubildender hat man auch nur einen Hungerlohn. Und wenn man nen bisschen Pech hat, kann man nicht mehr zuhause wohnen und braucht dazu nen Auto. Denn mittlerweile hat man ohne Auto/Führerschein schwere Karten einen Ausbildungsplatz zu bekommen.
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16.08.2008 13:41 Uhr von gehirntumor001
 
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@C-Flip: Ich weiß genau wovon du sprichst, darum hab ich mich entschieden in den Niederlanden zu studieren, gleiche regeln wie in Schweden... Besser sogar, einmal bafög in den NL beantragt (auch nur 2 A4 seiten) bekommt man die kohle in der regel nach 2-3 wochen, meistens sogar noch vor dem bestätigungsschreiben. Dann brauche ich nicht jedes jahr bafög neu zu beantragen, es läuft einfach durch bis zum studiumsende durch.
Das gute daran ist, das man mit dem bafögsatz in NL (ca. 850 euro) relativ gut leben kann ohne nebenbei zu jobben. Wenn man dann noch überlegt das man in NL als student noch anspruch auf wohngeld (und andere unterstützungen) hat, is es deutlich interessanter.

Mich würde aber auch mal interessieren warum die zahl der bafög empfänger zurück gehen, aber was ich so mitbekommen habe ist es einfach schwerer geworden die kriterien zu erfüllen.

Ich kann echt jeden flexiblen studenten empfehlen, sich nicht von der deutschen bürokratie verarschen zu lassen und auch über die grenzen hinaus nach alternativen zu suchen!
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16.08.2008 16:52 Uhr von Snaeng
 
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BaföG Erhöhung? Kann mir jemand sagen um wieviel es sich bei Schülern erhöht? Oo
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16.08.2008 18:13 Uhr von R3plic4tor
 
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Mhm mal gespannt ob ich mehr kriege jetzt im neuen Semester :O
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16.08.2008 23:48 Uhr von fleischkind
 
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Studiengebühren: Für Studiengebühren gibt es ebenfalls ein extra (fast) zinsfreies Staatsdarlehen.

Wird daher auch nicht mit Bafög verrechnet.

Bin selbst Student, bekomme kein Bafög, komme mit 600€ im Monat "gut" aus.(Mir mangelts an nichts, ausser nem Auto :<). Studiengebühren betragen bei mir 585€ pro Semester(500€ Gebühren, 85€ Studentenwerksbeitrag)

Der Höchstsatz für Bafög liegt ja glaube Ich bei ~600€. Sollte(!) also eigentlich echt ne feine Sache sein. Das Problem ist nur, dass die Eltern im Endeffekt quasi maximal 50€ im Monat verdienen dürfen(Achtung: Lächerliche Zahl zu Vergleichszwecken) damit man Anspruch auf den Höchstbeitrag hat.
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27.10.2008 22:52 Uhr von alvonto
 
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schwedisches "Bafög" besser??? Also ich denk das Bafög system ist bei uns im großen und ganzen schon in Ordnung, wer wirklich keine andere Geldquelle hat bekommt schon genug vom Staat! Ich selbst lebe von 520€ Bafög im Monat + Kindergeld. Hab ein Auto und komme mit dem Geld doch hin.
Ich studiere übrigens grad in Schweden. Bekomme noch 150€ von Erasmus dazu und auch hier reicht "mein" Geld!
Und nein - das schwedische System ist sicher nicht besser ( mal abgesehen vom einfachen Antrag)!
Das Geld das jeder bekommt sind nur etwa 280€ im Monat. Dazu kann man sich nochmal ca. 500€ (mtl.)vom Staat borgen. Das muss dann aber verzinst zurückezahlt werden. Kein billiger Spaß! Und auch hier sind reglen zu beachten wie viel man dazuverdienen darf.
wäre ich schwede würde ich mit etwa 3 mal so viel Schulden ins arbeitseben starten. Zinsen noch nicht mitgerechnet!

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