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Zu gut fürs Schulsystem: Lehrerin zwangsversetzt

In Bayern wurde die Lehrerin Sabine C. von ihrer Schule zwangsversetzt. Der Grund: Sie motivierte ihre Schüler zu sehr, sodass es nur noch gute Noten in ihrer Klasse gab.

Im Vergleich mit den Parallelklassen war der Schnitt ihrer Klasse deutlich besser, obwohl die gleichen Tests vorgelegt wurden. Wie Eltern berichteten, fingen ihre Kinder auf einmal an selbstständig zu lernen.

Nun wurde die Lehrerin zwangsversetzt. In dem Schreiben steht wörtlich: "Da der Schulfriede nachweislich und nachhaltig gestört ist, werden Sie versetzt." Scheinbar ist Sabine C. zu gut für dieses Schulsystem.


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WebReporter: Curschti
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Lehrer
Quelle: www.wdr.de

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63 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2008 22:57 Uhr von Curschti
 
+0 | -0
 
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Wieder einmal ist die Quelle deutlich informativer, ich konnte nicht alles in die News packen! Dieses Schulsystem, sollte meiner Meinung nach, deutlich überdacht werden!
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16.08.2008 09:50 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+51 | -1
 
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WUHAHAHA: Nein is das mal wieder eine herliche Nachricht am frühen Morgen.

Also ist das im Prinzip nix anderes als Du bist besser als die anderen bist Du schlecht... das kleine was jeden Schüler droht der besser is als die anderen wird das Model also einfach mal am anderen Ende der Klasse angewand ...

sollen sie sich doch freuen Schüler die Selbstständig lernen wo gibts denn sowas noch?
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16.08.2008 10:01 Uhr von Katzee
 
+49 | -1
 
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Mal wieder typisch: für unsere "kompetenten" Lehrer: Kaum ist mal einer im Kollegium, der etwas kann, fühlen sich die anderen in ihrem Dämmerschlaf gestört.

Ich darf mich seit anderthalb Jahren mit einer ganz besonders "hellen" Lehrerin auseinander setzen: Vor 2 Jahren mußten wir ein beschädigtes Schulbuch ersetzen, was wir auch umgehend taten. Seither wurde die Zahlung 4 x (!!!) angemahnt. Allein 3 x in diesem Jahr. Obwohl mir die Lehrerin im letzten Jahr bestätigt hat, dass die Zahlung eingegangen ist, mahnt sie fleissig weiter.
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16.08.2008 10:01 Uhr von real.stro
 
+48 | -10
 
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Das Mädel hat Glück! Meisten kommen solche Personen in Bayern auf einen Scheiterhaufen:P

Ciao
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16.08.2008 10:17 Uhr von Illus
 
+24 | -0
 
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Traurig: Da fehllt es wohl einigen Kollegen an der Berufung als Lehrer. Neid und Minderwertigkeitsgefühle einiger Kollegen zu entgegnen scheint dem zuständigen Rektor wichtiger zu sein als eine gute Bildung der Schüler. Und das in Bayern :-)

Dabei sind es genau solche hochqualifizierten Lehrer die unser Schulsystem braucht, damit auch schwächere Schüler, bei immer größeren Anforderungen, eine Chance haben.
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16.08.2008 10:27 Uhr von FlatFlow
 
+27 | -2
 
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Ich hoffe sie lässt sich dadurch nicht endmutigen: Ich hab das neulich in TV gesehen, man sollte die Verantwortlichen sofort zu Rechenschaft ziehen. Die Lehrerin Sabine Czerny, ist das Beste was den Kindern und auch dem beschrankten Schulsystem passieren kann und dann wird sie mit allen Mitteln entfernt, einfach unfassbar, nur damit die anderen Lehrer wieder gut aussehen. Da sieht man, dass manch einer Lehrkraft (nicht alle, aber viele) das wohl der Kinder ein Dreck wert sind, Hautsache man wird schön verbeamtet und einen dicken Monats check erhält.

In anderen Ländern hätte sie dafür eine Belobigung bekommen und in dt. ein tritt in den Allerwertesten. Das macht mich fassungslos und sehr sauer.
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16.08.2008 10:48 Uhr von D-Fence
 
+7 | -1
 
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Tja.....so ist das. Die wenigen Lehrer, die noch motivieren werden geknüppelt, befördert wird man meistens für Schrott wie "Tanz AG" oder "Kabarett AG". Wer versucht, guten Unterricht zu machen, kann sich dann wundern, wieso andauernd die Kinder auf Exkursionen der "Musik AG" sind.
Schule wird mehr und mehr zu ner Entertainment Veranstaltung, wenn da dann einer den Frieden bricht, inder er den Kindern was BEIBRINGT, muss er weg.
Die schlechten und unqualifizierten Lehrer werden meistens so weit hochbefördert, bis sie keinen Schaden in Schulen anrichten können, und finden sich dann meistens in der Verwaltung in Düsseldorf wieder, wo sie dann im großen Stil Scheisse bauen. Die Schüler kriegen nie beigebracht, systematisch zu lernen und kriegen dann an der Uni die Rechnung. Damit geht unser Bedarf nach Fachkräften einher, die wir uns dann importieren.

Hurra Hurra deutsches Schulsystem. Gut dass ich da raus bin.
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16.08.2008 10:50 Uhr von supermeier
 
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Alle die das schlecht finden: Was denkt ihr euch eigentlich, bzw. die Lehrerin?

Es kann doch nicht angehen, dass da jemand völlig eigenmächtig intelligente und mündige Bürger heranzieht.
Wo kämen wir denn da hin? Also bitte, so geht´s nicht.
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16.08.2008 10:52 Uhr von Timmer
 
+20 | -2
 
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Mal nen Beispiel von unseren Kompetenzlatschen: Letztes Jahr, vor Schulzeugnisse.

Ich hatte in Informatik 13 und 12 Punkte in Arbeiten erreicht, hatte 12 Punkte in Mündlichen (Mündlich zählt auch wie eine Arbeit). Dazu hatten wir am Ende des Jahres nen kleines Projekt mit Access gemacht, was auch wie eine Arbeit gewertet wurde nur irgendwie bekamen wir dazu die Note nicht vom Lehrer.
Ich rechnete mir also aus, 13+12+12= 37 / 3 = 12,3 Punkte. Also so um den Dreh hätte ich 11-13 Punkte erwartet auf Zeugnis, weil mein Projekt eigentlich gut geworden ist und ich alle Zielaufgaben erfüllt hatte, zusätzlich mit "Bonusaufgaben".
Was sehe ich dann auf Zeugnis?
8 Punkte. HMMMM erstmal, wie geht denn das?
Ich rechnete und rechnete, bis ich auf ein geiles Ergebnis kam. Der musste mir echt mindestens -4 (MINUS 4!)Punkte für mein Projekt gegeben haben, damit die Rechnung von dem Kerl aufgeht da 37-4=33, /4 sind es 8,3.
Und das ging nicht nur mir so, sondern auch ein paar anderen Mitschülern die nicht schlecht staunten, wie sie auf einmal Notentechnisch einbrachen. Ich mein, wär es nur bei mir gewesen, ok fehler, shit happens wie man so gut sagt. Lehrer eben melden, da ist nen Fehler passiert, wird korrigiert und fertig. Aber gleich bei sieben Schülern sowas.

Und das beste: Einer hatte Projekt komplett in SQL geschrieben, Lehrer sagte: "Hm, keine schlechte Idee, ist mal was anderes. Mach das mal so zu Ende."
Am Ende bekam der Schüler 0 Punkte, weil der Lehrer es nicht bewerten konnte weil der Lehrer halt kein SQL konnte...
Oh mein Gott, dann gibt man dieses Projekt einen Kollegen, der sich mit SQL auskennt, der es mal eben schnell kontrolliert, aber nicht 0 Punkte geben für so eine geile Arbeit die der Schüler da abgeliefert hat.
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16.08.2008 11:02 Uhr von benutzername69
 
+4 | -24
 
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16.08.2008 11:02 Uhr von DerMaus
 
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Deutschland ist kaputt: Das Bürokratiesystem in deutschland ist am Arsch...
Um ehrlich zu sein fällt mir grade kein Schimpfwort ein, womit ich denjenigen, der das entschieden hat beleidigen könnte...
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16.08.2008 11:02 Uhr von Botlike
 
+3 | -0
 
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Vielleicht nicht nur der Lehrer wegen Vielleicht wurde sie auch versetzt, weil sich die Schüler gegenseitig fertig gemacht haben. Klar, wenn der Schnitt der Parallelklasse bedeutend höher ist, bezeichnet man die Schüler auch mal als Streber o.Ä.. Vielleicht gab es einfach zu viel Streit unter den Schülern.

Trotzdem ist das Versetzen keine Lösung. Viel mehr sollten die anderen Klassen durch kompetentes Arbeiten der anderen Lehrer angeglichen werden!
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16.08.2008 11:05 Uhr von Schachguru
 
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@ Timmer: Ich gebe zu, bin aus dem "normalen" Schulbetrieb schon ein paar Tage raus. Aber früher wurden Schulnoten vor den Zeugnissen besprochen. Da gab es keine Überraschung mehr wenn diese dann vorlagen.

Hast Du den Lehrer auf die Diskrepanz von statt 12-13 Punkten / 8 Punkten angesprochen?

Im Fall der 0 Punkte: Hat der Lehrer das denn zugegeben die 0 Punkte wegen eigener Unkenntnis verteilt zu haben?
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16.08.2008 11:06 Uhr von benutzername69
 
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Zur News wenn schon die Führung eines Landes inkompetent und korrupt ist, wie sollen die Knechte eben dieser dann anders sein. Keine Chance...erstmal schön für die Verblödung der Bürger sorgen, arbeiten können ja auch die doofen, und dann weiter schön im Luxus schwelgen. Die bis dahin verblödete Gesellschaft merkt das ja nicht. Zurück in die Vergangenheit - das Mittelalter lässt grüßen.
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16.08.2008 11:13 Uhr von artefaktum
 
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@ Herr_Rausschmeisser: "Reiche Eltern bezahlen gerne ein Vermögen dafür, dass ihr Kind auf das Gymnasium kann und nicht gezwungen ist, auf der Hauptrealschule mit der asozialen Unterschicht zusammen unterrichtet zu werden."

Na, so ganz unasozial finde ich dieses Denken aber auch nicht.
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16.08.2008 11:25 Uhr von weltadmin
 
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schade: ´...sie motivierte ihre Schüler zu sehr...´

schon traurig, wenn man so mitbekommt, wie wirklich fähige Leute ihre Aufgabe ernst nehmen und dafür ausgebootet werden... *kopfschüttel*

Als Lehrer ist es so oder so schwer eine ganze Klasse zu motivieren, ich denke das hat jeder in der eigenen Schulzeit mitbekommen...

Ich denke, hier fühlte sich die restliche Lehreschaft von ihrer offnsichtlich hervorragenden Lehrmethode bedroht, da verschiebt man lieber die eine, als die anderen zur Fortbildung oder sonstwas zu schicken um den Schulfrieden zu wahren... lächerlich, man sollte sie als Vorbild für die gesamte Lehrabteilung ansehen und nicht als ´Bedrohung´...

schon blöd, wenn man aus eigensinniger Faulheit seinen Job mit solch einer Methode sichern kann...

Ein(e) Lehrer(in) hat schließlich eine wichtige Aufgabe, diese sollte er/sie nicht aus eigennutz aus dem Auge verlieren...
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16.08.2008 11:29 Uhr von lossplasheros
 
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16.08.2008 11:33 Uhr von Pommbaer84
 
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tja das ist halt deutschland ohne worte.
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16.08.2008 11:39 Uhr von Nic83
 
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das ist doch ein schlechter witz oder?! also, dass ich so etwas mal zu lesen kriege... o.O

zu hilfe! mein kind, es bewegt sich... von allein. und was macht es jetzt? aaah, es geht zum computer. puh mein kind ist doch nomal... oder? oh nein, was macht es denn jetzt? doch nicht etwa ... wikipedia?
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16.08.2008 11:46 Uhr von beutelbaer
 
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Willkommen in Deutschland! Eine wahre Geschichte:

Ich bin im Januar mit einem Zeitvertrag bis zu Beginn der Sommerferien an eine Schule gekommen. Nach und nach habe ich ein sehr gutes Verhältnis zu Kollegen und vor allem zu den Kindern gehabt. Ich hatte den Eindruck, dass die Kinder sich richtig auf meinen Unterricht freuten und sie wirklich motiviert waren (besser als ihr "Kollegen" in den Parallelklassen wurden sie aber nicht :-))
Ich bin gerne in jede Stunde gegangen und hatte eine Menge Spaß mit den Kindern!

Das ganze ging so weit, dass am Ende vom Schuljahr sogar Eltern an der Schule angerufen haben und versuchten, dass ich an der Schule bleiben kann.
Da ich aber inzwischen wegen einem meiner Fächer nicht mehr in die Schule passe, musste ich gehen.

Das Ende vom Lied: Innerhalb von 12 Monaten bekommen die Kinder 3 unterschiedliche Lehrer in einem Hauptfach und müssen sich jedes Mal umstellen. Es ist keine einheitliche Linie mehr vorhanden und die Kinder leiden darunter.

Und ich bin rein theoretisch über die Sommerferien arbeitslos, fahre LKW, um Geld zu verdienen und weiß nicht was am Anfang des neuen Schuljahres auf mich zu kommt. Ob, wo und wie viel ich arbeite steht in den Sternen!

Die Politiker schwingen immer große Reden, wie viel Geld sie bereitstellen und dass sie mehr Lehrer einstellen wollen. Letztlich ist das nur dummes Gerede! Denn davon, dass in Deutschland zig Tausend Lehrer fehlen, merke ich nichts!

@Timmer: Gehe ich richtig davon aus, dass du mit dem Lehrer nicht über deine Note gesprochen und sie einfach hingenommen hast? Dann brauchst du dich auch nicht über die Note beklagen! Wer den Mund nicht aufmacht und den Lehrer nicht auf Fehler hinweist, der ist selber Schuld!
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16.08.2008 11:48 Uhr von Mediacontroll
 
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Nur her mit ihr: Dann soll Sie schleunigst nach Hessen kommen !!

Wenn die Bayer so eine Lehrkraft entmutigen, da könnte ich kotzen...
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16.08.2008 12:31 Uhr von Pommbaer84
 
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das ist deutsche bürokratie ein bekannter arbeitet auch für den staat - er vermittelt arbeitslose und motiviert langzeitarbeitslose mit schulungen wieder für berufe. Er hat eine Abmahnung von der ARGE bekommen, weil er zuwenig dokumentiert. Laut Aussage des Überprüfers ist es wichtiger die Arbeitslosen in Akten abzulegen, als sich intensiv um einen Job zu kümmern.

Wer nicht genau nach den Vorstellungen der Ämter handelt, sondern davon abweicht - AUCH wenn es eine positive Abweichung ist - der wird halt schnellstmöglich entfernt.

Was bringt die Zwangsversetzung für die Lehrerin? bekommen woanders jetzt wieder schüler die guten Noten und sie wird immer weiter versetzt? MIch wundert, dass die Eltern das ohne weiteres mitmachen - ich denke es ist immer die große Diskussion dass die Kinder zuwenig lernen und bei Pisa schlecht da stehen, dass es Erziehungslücken gibt... Die Eltern haben bei Shculen ein großes Mitspracherecht, daher wundert es mich, dass sie lieber schlechtere Noten haben wollen.

Krankes Deutschland. Ich bin froh wenn Ausbildung und Studium vorbei sind - ich will meinen Kindern später das marode System hier ersparen.

Ich musste selbst damals unter dem hiesigen Schulsystem leiden - bei der Einschulung konnte ich bereits schreiben, lesen und rechnen und hab mich dementsprechend gelangweilt in der Klasse und daher viel Mist gebaut, Lehrer veräppelt ( bei Rechenaufgaben bis 100 dann 6-Stellige Ergebnisse hintergeschrieben, und auf Nachfrage des Lehrers geantwortet "Ich finde es langweilig immer 0 Fehler zu haben" - da hat der Lehrkörper ganz schön stunk bei meinen Eltern gemacht und meinte was von Psychiater usw ). Aber eine Klasse überspringen durfte ich laut Schulleitung nicht, weil ich dann der jüngste wär, und das wäre schlecht für das klassenklima. Bei uns im Ort waren die MÖglichkeiten in der Richtung nicht besonders übbig, bzw garnicht vorhanden und finanziell waren keine Sondersprünge drin. Ergebnis: nicht gefördert und das wars, bin in der maroden Schulwelt hier untergegangen - inkl. Orientierungsstufe mit vollkommen inkompetenten Lehrern und Gymnasium wo Alkoholiker unterrichtet haben.
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16.08.2008 12:38 Uhr von Pommbaer84
 
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Unwissenheit des Lehrers? Ich hatte selbst den Fall - schon länger zurück - da sollten wir in der 7. Klasse eine Fabel schreiben. Ich habe als Tier eine Fliege und eine Mönchsgrasmücke gewählt. Letztere frisst erstere im Verlauf der Geschichte.

Die Lehrerin gab mir eine fünf, weil sie der Meinung war, es sei vollkommen unrealistisch dass eine Mücke eine Fliege frisst. ( Wobei wir den Realismus bei Fabeln mal ganz aussen vor lassen ). Ein Anschließender Anruf meiner Eltern bei der Lehrerin sorgte dann für eine Entschuldigung ihrerseits, mit einer Änderung der Note in eine 1.
Ich hatte zuhause aus Büchern etwas über die Mönchsgrasmücke gelesen und wusste daher, dass es sich um einen Vogel handelt der im Flug Fliegen fängt - was der Lehrerin natürlich unbekannt war.
Die Unwissenheit des Lehrkörpers rechtfertigt aber keine schlechte Note - was in dem Fall mit SQL eigentlich auch zutreffend wäre. Es müsste ein anderer Lehrer hinzugezogen werden, oder der Lehrer muss bei stellen der Aufgabe ganz klar sagen, dass nur Codes verwendet werden dürfen die er versteht. Die Unwissenheit kann er dabei nicht als Bewertungsgrund vorschieben.
darüberhinaus muss der Lehrer über das gesamte Schuljahr die Noten im Nachhinein begründen können, denn diese können durch einen Anwalt überprüft werden wenn man sich ungerecht behandelt weiss.
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16.08.2008 12:41 Uhr von lopad
 
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Es ist eben festgelegt das eine Klasse einen gewissen Notenschnitt erreichen sollte, ist dieser zu hoch oder zu niedrig wird halt zu solch Maßnahmen gegriffen.

An und für sich völlig bescheuert, aber das ist eben unser "tolles" System.
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16.08.2008 12:44 Uhr von Soultrader
 
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Armselig in einem Land wo Leistung gefordert wird, werden Schüler stehen gelassen. Ganz toll. Unser Schulsystem sollte schon längst reformiert werden. Ich meine mit der ganzen Selektionscheiße. Das hört sich für mich an wie aus dem Dritten Reich.
Laut Quelle:" Es kann nicht sein, daß es keine 4en, 5en und 6en in ihrer Klasse gibt" Da frag ich mich, warum nicht. Aber wahrscheinlich lag das am Lehrer Kollegium, um über ihre eigene Unfähigkeit abzulenken." Da der Schulfriede nachweislich und nachhaltig gestört ist" Iächerlich. Das was in Erfurt passiert ist stört den Schulfrieden.Und nicht eine Lehrerin, die ihren Beruf ernst nimmt.

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