15.08.08 18:31 Uhr
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Zwei Roller-Fahrer von Rottalbahn innerhalb fünf Stunden auf gleicher Strecke getötet

Zu zwei tragischen und tödlich verlaufenden Unfällen kam es am Donnerstag im Landkreis Passau. Am gestrigen Donnerstagvormittag hatte ein 67-jähriger Rollerfahrer einen unbeschränkten Bahnübergang überquert, missachtete aber die eingeschalteten Warnlichter an der Zugstrecke und wurde vom Zug tödlich erfasst.

Der Unfall geschah gegen 10.40 Uhr in Höhe der Gemeinde Fürstenzell und der Bahnverkehr mit der Rottalbahn musste dann fast fünf Stunden gesperrt werden. Als die Strecke freigegeben wurde, ereignete sich einige Kilometer weiter auf der gleichen Strecke erneut ein tödlicher Unfall.

Gegen 15.30 Uhr überquerte wieder ein Mann mit seinem Motorroller in der Nähe der Stadt Pocking einen Bahnübergang - , der nur mit Andreaskreuzen versehen ist - und wurde von einem Zug der Rottalbahn erfasst und getötet. Man vermutet, dass der Tote ein 45-Jähriger aus Pocking ist.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Fahrer, Stunde, Rolle, Strecke, Roller
Quelle: www.pnp.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2008 18:08 Uhr von jsbach
 
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Am gleichen Tag, nur wenige Kilometer auseinander, auf der gleichen Strecke Passau - Pocking. Aber die genauen Einzelheiten wegen der Einsehbarkeit der Übergänge müssen der Quelle entnommen werden. Die Vermutung nur deshalb, weil die Leiche so schrecklich verstümmelt war und nur anhand einer Tätowierung in der Gerichtsmedizin genau geklärt werden kann.
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15.08.2008 19:58 Uhr von H2008D
 
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Leidtragend: sind immer die Lokführer ... so eiskalt sich das auch anhören mag. Die Familien der Opfer - mein tiefstes Beileid - haben ebenfalls einiges zu erleiden, um den Schmerz bewältigen zu können.

In der letzen Zeit häufen sich allerdings wieder die schweren Unfälle an unbeschrankten oder mit Halbschranken versehenen Übergängen ....

Aber zweimal auf der selben Strecke uns am selben Tag - das dürfte sich bestimt um einen traurigen Rekord handeln.
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15.08.2008 20:55 Uhr von drops11
 
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Mein Mitgefühl für die Lokführer!
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15.08.2008 22:14 Uhr von MBGucky
 
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Ich wusste garnicht: das es immernoch unbeschrankte Bahnübergänge gibt.
Das ist doch viel zu gefährlich.
Schnell hat man mal so ein rotes Licht übersehen oder es ist gar kaputt. Und der Lokführer kann das wohl kaum rechtzeitig bemerken.

Wenn wenigstens überall Halbschranken wären. Wer da drum herumfährt ist selbst schuld.

Die Politik könnte das Problem schnell beseitigen: Unbeschrankte Bahnübergänge dürfen von Zügen nur noch in Schrittgeschwindigkeit angefahren werden.

Was meint ihr wie schnell sich das auf einmal lohnt da ne Bahnschranke hin zu machen.
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16.08.2008 02:59 Uhr von amaxx
 
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Es muss immer erst was passieren bevor mal in eine Sicherheitseinrichtung investiert wird.

Es wird hier mal wieder besonders deutlich, wie nötig Bahnschranken sind, hoffentlich wird hier bald nachgebessert, bevor noch weitere Unfälle passieren.

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