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Der starke Dollar schraubt den Benzinpreis hoch

Während das Öl wieder billiger wird, bleiben die Benzinpreise weiterhin hoch. Am Wochenende stieg der Preis wieder um rund zwei Cent in die Höhe. Ein Liter super kostete im Durchschnitt 1,47 Euro, Diesel 1,39 Euro.

Grund dafür ist die Sorge einer Konjunkturabkühlung in den USA, Europa oder Japan. Auch der Dollar, der mittlerweile wieder an Stärke gewinnt und ein abschwächender Euro sind für den Preisanstieg verantwortlich.

Glücklicherweise richtet der Krieg in Georgien keinen weiteren Preisanstieg an. Die Ölpreise seien "entspannt", auch wenn der britische Ölkonzern BP zwei seiner Pipelines, die durch Georgien laufen, geschlossen halten muss.


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WebReporter: Kenji|M
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dollar, Benzin, Benzinpreis
Quelle: de.news.yahoo.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2008 16:36 Uhr von dkb2k6
 
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Egal was passiert der Benzinpreis steigt immer weiter.
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15.08.2008 16:49 Uhr von LenoX.Parker
 
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Die finden auch immer neue Ausreden
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15.08.2008 16:53 Uhr von Montauk
 
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ironie - kommentarabgeber: alle 22 gründe laufen immer aufs selbe hinaus, die es mit halbwahrheiten zu vertuschen gilt.

ob nun schwacher oder starker dollar, daß niveau der kraftstoffpreise geht tendenziell immer weiter nach oben....schon immer.

zwei hauptgründe dafür gibt es.

einerseits die zusehens steigende nachfrage (schwellenländer/asien) die nur mit steigenden preisen in schach gehalten werden.

andererseits die inflation der währungen, der leitwährung.


andere begründungen die der "sack reis - theorie" recht nahe kommen, haben auf die händler keinen einfluß.

sie nutzen sie höchstens dafür aus, die mineralölkonzerne, die preise an der zapfsäule zu rechtfertigen.

sicherlich sind an den rekordgewinnen der mineralölriesen auch der fiskus beteildigt, der dagegen (lobbybedingt) sicherlich nichts unternehmen wird.

und solange daran derart prächtig verdient wird, wird man auf alternativen auch entsprechend lange warten können, AUSSER der rubel würde auch bei den alternativen rollen.

p. s.
ich bleib solange es geht bei meinem fahrrad.
mit oder ohne nummernschild.
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15.08.2008 17:20 Uhr von vollkraft2000
 
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beim nächstem mal ist es das schlechte wetter, und: übernächstem mal die ausserirdischen!

ach,.. was war eigentlich als der EUro so stark war.. kennteiner noch die ausrede von "damals"?
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15.08.2008 17:20 Uhr von vollkraft2000
 
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noch besser! wer suchet der findet!
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15.08.2008 18:00 Uhr von FlatFlow
 
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@vollkraft2000: "ach,.. was war eigentlich als der EUro so stark war.. kennteiner noch die ausrede von "damals"?"
Damals waren die Spekulanten an der Börse die "Täter" und heute der "starke" Dollar, ist aber auch klar, wenn der $ steigt, dann zahlen wir mehr fürs L. Der schwache Euro ist gut für die exp. Wirtschaft, aber schlecht für den End-Verbraucher ;) aber wenn man schaut, dass die Rohstoffe in $ gekauft werden müssen, dann... eine never end story ;)
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15.08.2008 18:49 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
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raffgierige Konzerne: Komisch, letztens war noch der hohe Eurokurs schuld.
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15.08.2008 19:51 Uhr von majkl
 
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alles ausreden !
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15.08.2008 21:01 Uhr von donomar
 
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na toll erst hies es im Fernsehen weil der Euro stärker als der dollar ist, würden die Benzinpreise steigen und jetzt umgekehrt was ist nun richtig.... die verarschen uns doch nur wo es geht und wir können nichts machen weil unsere politiker keine () () in der hose haben.
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16.08.2008 10:02 Uhr von no_trespassing
 
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Es gibt keine Alternative zu eigener Herstellung: Wir haben in Deutschland mittlerweile hunderte Firmen, die imstande sind, Benzinersatz zu produzieren.

Petrotec gewinnt z.B. Sprit aus Speisefettresten.

Choren Industries verarbeitet nahezu jede Biomasse zu SunFuel.

CropEnergies gewinnt Bioethanol aus Zucker und bei der Herstellung fällt als Nebenprodukt Tierfutter an, wodurch keine landwirtschaftliche Nutzfläche für die Weiden verloren geht.

Brasilien deckt schon seit Jahrzehnten 50% seines gesamten Bedarfs aus alternativem Sprit. Und die sind bevölkerungsmäßig Deutschland um einiges voraus.
Schweden fährt auch hauptsächlich mit Alkohol.

Es liegt am Verbraucher, da was zu ändern. Außerdem: Das Geld bleibt vollständig hier im Land und fließt nicht an irgendwelche Staaten im Nahen Osten.
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16.08.2008 10:53 Uhr von seehoppel
 
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Ja, und als nächstes kommen dann Sachen wie: "Ständiges Atmen schraubt den Benzinpreis hoch"
"Benzinpreis steigt - Unruhen auf den Komoren schuld"
"Rechtschreibreform erhöht Benzinpreise"
oder um einer anderen derzeitigen "News" hier die Ehre zu erweisen:
"Angebliche Bigfoot-Leiche schuld an Spritkosten"

(PS: wer sich jetzt fragt wo/was die Komoren sind: Das ist ein kleiner Inselstaat in der Nähe des Nordendes von Madagaskar, ca auf halbem Weg zum Festland)
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16.08.2008 17:56 Uhr von gehirntumor001
 
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Ignoranz oder dummheit! Jetzt sind fast alle kommentare zu dieser news absoluter dummfug ... und das find ich überaus schade!

Zuerst ist ein starker euro gut für uns end-konsumenten (=billige-preise) aber sehr schlecht für die wirtschaft im euro-raum die nach "nicht-euro" ländern exportiert.
Und wer selber genug gelernt hat der weiß auch das öl in US-dollar gehandelt wird! Übrigens alle weltmarktpreise werden in US-dollar gehandelt. Dann könnt ihr doch ganz einfach ausrechnen wieviel teurer der sprit FÜR UNS IM EURO RAUM geworden ist.
Im übrigen haben wir von den sprit-preissteigerungen noch relativ wenig mitbekommen, weil in der zeit wo das öl von ca. 70 US$/barrel bis auf 146 US$/barrel geschossen ist, ist der euro gleichzeitig um mehr als 30% gestiegen. Das hat bedeutet das z.b. die amerikaner nochmal 30% mehr für den netto-sprit bezahlt haben als wir.
Wie gesagt jeder von uns hat ein taschenrechner und kann währungsunterschiede ausrechnen. Was meint ihr warum ein stabiler dollar FÜR UNS so verdammt wichtig ist!?
Weil nicht nur Öl in US-Dollar gehandelt wird, sondern eigentlich fast alles was wir kennen, kaufen und essen. Rohstoffe, lebensmittel usw usw werden alle in US-Dollar an den WELTMÄRKTEN gehandelt.
Das bedeutet nicht nur sprit wird teurer durch einen sinkenden euro sondern so ziemlich alles und zwar prozentual genauso viel wie der euro absinkt!
Als beispiel: der euro is in den letzten 2 wochen von ca 1,60$ auf ca. 1,45$ gesunken. Dies bedeutet der euro hat im wert um ca. 10% verloren. Das heißt auch alle güter und rohstoffe (darunter auch öl) werden FÜR UNS IM EURO RAUM um 10% teurer!

Deswegen bin ich über diese ignoranz in euren kommentaren schockiert! Dies sind die einfachsten wirtschaftlichsten zusammenhänge die man verstehen KANN, aber nein es wird erstmal stumpf geflamed bis zum umfallen anstatt sich mal mit tatsachen und realitäten auseinander zu setzen. Für mich is dies absolutes BILD niveau, nicht mehr nicht weniger!

Natürlich is das ganze ärgerlich, ich will auch weniger zahlen! Aber das ist für mich kein grund so ein dummzeug zu verbreiten.

So jetzt zum einzigen halbwegs konstruktiven kommentar von no_trespassing:
Das problem an deiner idee ist das synthetische kraftstoffe viel zu teuer in der herstellung sind und man synthetische kraftstoffe nicht überall verwenden kann wo öl heutzutage gebraucht wird. Öl wird ja nicht nur für sprit gebraucht.
Um dir mal deutlich zu machen wie "günstig" öl immer noch ist, ein liter milch ist netto teurer als ein liter benzin.
Hier mal eine sehr interessante video-vorlesung die ich dir emfehlen kann:
http://timms.uni-tuebingen.de/...
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16.08.2008 22:10 Uhr von GeraldAl
 
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@gehirn (hoffentlich ohne tumor): gratuliere! ein sachlicher kommentar, dem ich durchaus zustimmen kann!

und das, obwohl viele andere nur eins im sinn haben: billiger sprit, "koste" es (im weitesten sinn) was es wolle...

tatsächlich hat der bislang hohe euro-kurs importe erheblich verbilligt (sogar den goldpreis (in euro, nicht in dollar!))

umgekehrt hat der hohe-euro kurs die export-chancen für die europäischen betriebe negativ beeinflusst

das gilt aber auch umgekehrt: starker dollar bedeutet verteuerung auf dem import-sektor, aber bessere chancen für unsere exporte...

wie man es dreht und wendet: es gibt immer "zwei seiten der madaille!
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18.08.2008 08:55 Uhr von :raven:
 
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Es ist doch völlig schnuppe ob die Argumente für Preissteigerungen richtig oder falsch sind. Entscheidend dürfte eher sein, wie sehr die breite Masse sich von diesen Argumenen betäuben lässt und schön brav weiter zahlt.
Europa bekommt langsam aber sicher die Auswirkungen der Finanzkrise zu spüren, rückläufige Konjunkturdaten, steigende Preise verbunden mit hohen Inflationsraten und Wertverfall bei Immobilien. Mehrere EU-Länder können die Stabilitätskriterien der EU mit Hängen und Würgen gerade noch einhalten. Sollte der Damm brechen, beschleunigen sich die Faktoren der Rezession gegenseitig.

Bleibt mir eigentlich nur eins... zu hoffen, dass ich mich irre ;-)

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