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Unser Sonnensystem soll eine Rarität in der Milchstraße sein

Der Einsatz von komplexen Computersimulationen durch Experten des Weinberg College of Art and Science der Northwestern University brachte Astronomen erstmals das vollständige Abbild der Entstehung von Planeten. Die Forscher nahmen über 100 unterschiedliche Simulationen vor.

Zusammenfassend stellen sie fest: "Damit ein System wie unseres entsteht, müssen die Bedingungen genau passen." Aufgrund der Versuche können Forscher sagen, dass die Anfangszeiten eines Sonnensystems sehr unruhig verlaufen und die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung Exoplaneten damit sinkt.

Für die Wissenschaftler ergab sich das Resultat des besseren Verständnisses für die Notwendigkeit von optimalen Bedingungen in den Staubscheiben rund um junge Sonnen und als Folge die Erkenntnis, dass - und warum - unser Sonnensystem "etwas Besonderes" in unserer Galaxie darstellt.


WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sonne, Milch, Sonnensystem, Milchstraße, Rarität
Quelle: www.astronews.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2008 12:28 Uhr von Schellhammer
 
+0 | -0
 
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Nun gut - der chaotische Ablauf bei der Entstehung von Sonnensystemen ist nun nicht die überwältigende neue Erkenntnis. Das unser System etwas Besonderes ist, freut doch irgend wie.
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15.08.2008 12:43 Uhr von AugenAuf
 
+23 | -3
 
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Glaube trotzdem nicht das wir "alleine" sind!
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15.08.2008 13:00 Uhr von anderschd
 
+10 | -1
 
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Das schöne: daran? Selten oder Rarität sagt ja nix über die tatsächliche Anzahl von Planeten mit Leben aus.
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15.08.2008 13:06 Uhr von Mr.ICH
 
+7 | -2
 
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Das besondere Bedingungen für die Entstehung von Exoplaneten notwendig sind ist doch schon seit einiger Zeit bekannt. Ausserdem wurden ja bereits "Erdähnliche" Planeten gefunden, auch wenn Erdähnlich nicht das ist wonach es klingt.

Ich denke sobald wir in der Lage sind noch kleinere Himmelskörper auf noch weitere Distanz zu "sehen", wird sich zeigen, dass unser Sonnensystem keineswegs die absolute Ausnahme darstellt.
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15.08.2008 13:14 Uhr von artefaktum
 
+7 | -1
 
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Zirkelschluss. "Damit ein System wie unseres entsteht, müssen die Bedingungen genau passen."

Natürlich müssen sie das. Wie viele Milliarden Tonkrüge müssen im Weltall auf den Boden fallen, bis auch nur zwei in exakt die gleichen tausende von Bruchstücken auseinanderrfallen? Deshalb ist es aber immer noch keine Besonderheit, wenn ein Tonkrug auf den Boden fällt geschweige denn gibt das Anlaß zu der Annahme, das zu Boden fallende Tonkrüge eine absolute Seltenheit sind.
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15.08.2008 13:52 Uhr von ive_beaten_tetris
 
+3 | -0
 
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blubb: vor ein paar monaten noch hab ich gelesen dass vermutet wird unser sonnensystem wäre weniger einzigartig und viel mehr sowas wie ein geläufiger standart in der milchstraße. bei solchen widersprüchlichen vermutungen feststellungen und untersuchungen bin ich zumindest froh noch glauben zu dürfen was ich will
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15.08.2008 14:00 Uhr von cinedevil
 
+3 | -0
 
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selbst wenn die Wahrscheinlichkeit sehr und ich meine sehr sehr sehr gering ist, das es unser Sonnensystem nocheinmal bzw. ein ähnliches gibt so könnten das nur in unserer Galaxy hunderte sein.....
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15.08.2008 14:11 Uhr von monetenklaus
 
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mal ganz davon abgesehen, dass sich "leben" ja auch anders entwickeln kann und vllt nich die vorraussatzung wie bei uns brauch. vllt nicht mal wasser
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15.08.2008 16:11 Uhr von Zhdophanti
 
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@Terrorstorm: vor 12 Mrd. Jahren waren die Bedingungen im Universum auch noch "leicht" verschieden zu jetzt. Da gabs noch viel mehr Wasserstoffwolken, kein Wunder das damals auch mehr Sterne entstanden.
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15.08.2008 16:33 Uhr von SaxenPaule
 
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Auch bei: ähnlichen Sonnensystemen muss ja noch kein Leben enstehen oder bereits entstanden sein.

Warum gehen eigentlich immer alle davon aus, dass wenn irgendwo anders auch Leben entstehen kann, dies auch im gleichen Zeitraum entstanden ist.
Das war eine Entwicklung über Milliarden Jahre und Menschen (bzw. menschenähnlich) gibts erst seit vielleicht 100.000 Jahren.
Weiterentwickelt vielleicht seit gut 3000-4000 Jahren.

Also zusätzlich zur Frage ob es überhaupt woanders Leben gibt (wovon ich grundsätzlich ausgehe), kommt noch die Frage, gibt es das auch gerade jetzt?
Vielleicht gibt es schon v ergangene Zivilisationen, bei denen die Entwicklung vielliecht 100.000.000 Jahre schneller ging als bei uns, oder woanders entsteht sie erst gerade und es dauert noch 250.000.000 Jahre.

Aber Rarität mag eben heißen, dass es nur 0,025% aller Systeme sind - was wie schon häufiger erwähnt ne ganze Menge ist :D
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15.08.2008 17:34 Uhr von cinedevil
 
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"mal ganz davon abgesehen, dass sich "leben" ja auch anders entwickeln kann und vllt nich die vorraussatzung wie bei uns brauch. vllt nicht mal wasser "

das ist durch aus wahrscheinlich aber wir sollten uns ertmal darauch beschränken leben zu suchen das wir kenn....denn leben zu finden das sich sagen wir auf silicium basis entwickelt hat oder gänzlich anders ist noch vielviel schwerer für uns zu finden als solches leben das wir bereits von der erde kennen..........
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15.08.2008 20:50 Uhr von Tomoko
 
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Ich würd mal davon ausgehen, dass das was wir als Leben definieren, im Universum selten ist. Was die Suche erschwert ^^

Leben gibt es sicher genug im Universum, nur ob wir es finden wird sich zeigen.
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16.08.2008 11:02 Uhr von FlatFlow
 
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Gott würfelt nicht! Wir sollten lieber kein leben wo anders finden, sonst wird es damit vermutlich auch so umgegangen, wie hier auf der Erde und dann war‘s auch schon damit ;-)

Es wäre eine große Verschwendung, wenn es nur "uns" geben würde, in dem Weltraum, und seinen unendliche Weiten :-)

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