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2009 doch weniger Arbeitslose

Der demographische Wandel könnte dafür sorgen, dass es in Deutschland 2009 weniger Arbeitslose geben wird, als in diesem Jahr - trotz des schrumpfenden Bruttoinlandsproduktes.

Die Bundesagentur für Arbeit wie auch das Institut für Wirtschaftsforschung gehen davon aus, dass sich der Arbeitsmarkt weiter positiv entwickelt. Führende Wirtschaftsverbände hatten aufgrund der schlechten Konjunkturlage etwas anderes vorausgesagt, gar eine Rezession als möglich eingestuft.

BA-Chef Frank-Jürgen Weise argumentiert, dass aus demografischen Gründen weniger Arbeitskräfte auf dem Markt seien und spielt sogar mit dem Gedanken, den Beitragssatz auf 3 Prozent zu senken. Dies sei allerdings riskant - offenbar lassen auch Weise die Signale aus der Wirtschaft nicht kalt.


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WebReporter: Zeitungsbote
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit
Quelle: www.rp-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2008 11:34 Uhr von politikerhasser
 
+18 | -3
 
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Wer glaubt denn noch diese immer wiederholten, manipulierten und schöngefärbten Arbeitsmarkt- undWirtschaftsaussichten, Umfragen und Statistiken?

Die Zahlen der Hartz IV- und Sozialhilfempfänger, 1-Euro- und Minijobber sprechen eine ganz andere Sprache.
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15.08.2008 11:49 Uhr von :raven:
 
+11 | -3
 
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Das solche Zahlen realitätsfern berechnet werden und somit nicht die Frage der breiten Masse beantwortet, dürfte hoffentlich inzwischen vielen klar sein.
Investiert 30 min und sucht nach den Berechnungsgrundlagen, die zu unseren sogenannten "Arbeitslosenzahlen" führen.
Je stärker der wirtschaftliche Abschwung anhält, desto dreister werden die Zahlen-Lügen.
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15.08.2008 11:52 Uhr von Webmamsel
 
+12 | -2
 
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die bildleser: glauben es und das sind viele


:(
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15.08.2008 11:54 Uhr von Jimyp
 
+6 | -14
 
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Im Grunde ist die Quote noch niedriger, wenn man nach den Arbeitslosen geht, die auch wirklich noch vermittelbar sind. Sprich eine gute Ausbildung und die nötige soziale Kompetenz mitbringen!
Ich war letztens auf dem Arbeitsamt und was dort für Leute rumgesessen haben, war für keinen Arbeitgeber zumutbar.
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15.08.2008 12:21 Uhr von artefaktum
 
+16 | -3
 
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@ Jimyp: "Ich war letztens auf dem Arbeitsamt und was dort für Leute rumgesessen haben, war für keinen Arbeitgeber zumutbar."

Na da hoff ich mal, das dich dort niemand gesehen hat! ;-)
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15.08.2008 12:25 Uhr von applebenny
 
+10 | -1
 
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die verarschen doch nur die bürger, da gehen leute in einen kurs, jugendliche machen praktikumsjahr, und schon zählt man nichtmehr als arbeitslos! einfach erbärmlich wie da gelogen wird...
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15.08.2008 12:42 Uhr von fiery
 
+8 | -0
 
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die berechnungen sind doch nur eine farce.

das einzig gute daran: glaubt der normalbürger an eine verbesserung der wirtschaftslage durch sinkende arbeitslosenzahlen, wird sich das auch im konjunkturverlauf leicht bemerkbar machen. :D

glaube kann manchmal immernoch berge versetzen.

also nicht miesmalen: hoffen! *lach
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15.08.2008 12:46 Uhr von Jimyp
 
+3 | -5
 
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@fiery: Letztendlich hängt alles vom Glauben bzw. von der Stimmung ab. Die Börse funktioniert zum großen Teil durch subjektive, irrationale Entscheidungen.
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15.08.2008 13:01 Uhr von artefaktum
 
+7 | -0
 
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@Jimyp: "Letztendlich hängt alles vom Glauben bzw. von der Stimmung ab."

Sicher vieles, aber bestimmt nicht alles. Ich stelle z.B. nur dann Leute ein, wenn die Auftragsbücher voll sind, ansonsten wäre ich ja schön blöde. Gute Stimmung hin oder her.
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15.08.2008 13:06 Uhr von Jimyp
 
+0 | -2
 
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die Auftragsbücher sind in der Regel auch nur dann voll, wenn die Stimmung in der Branche gut ist.
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15.08.2008 13:10 Uhr von fiery
 
+3 | -1
 
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@ ji myp: das meinte ich damit!

börsencrashs gibt es nur, weil subjektiv und irrational gehandelt wird. :D

so oder so: auch wenn es 2009 weniger arbeitslose gibt - es sind immernoch viel zu viele!
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15.08.2008 13:19 Uhr von artefaktum
 
+5 | -0
 
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@Jimyp: "die Auftragsbücher sind in der Regel auch nur dann voll, wenn die Stimmung in der Branche gut ist."

Es gibt aber auch einfach Bedürfnisse, die einfach erfüllt sein müssen. Ich muss Beispielsweise jeden Tag etwas Essen. Essen werde ich also immer nachfragen, da kann die Stimmung noch so schlecht sein.

Im Grunde hast du ja recht. Es gibt aber auch immer eine Basisnachfrage, die unabhängig von irgenwwelchen Stimmungen ist.
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15.08.2008 13:40 Uhr von Loxy
 
+7 | -0
 
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Ich zitiere Heiner Geisler "Wir haben heute entgegen allen Propagandaäußerungen der Wirtschaft, der Regierung und mancher Zeitungen keinen großen Fortschritt. Die Zahl der sozialversicherten Vollzeitarbeitnehmer hat sich seit 2004 nicht vermehrt, sie bleibt bei 27 Millionen. Dafür gibt es inzwischen immer mehr befristete Arbeitsverhältnisse und sieben Millionen geringfügige Verdiener: mit Ein-Euro-Jobs, 400-Euro-Jobs, als Leiharbeiter und so weiter - lauter Jobs, von denen die Leute großteils nicht mehr leben können."

Schön auf den Punkt formuliert, das muss man ihm lassen. Hier das gesamte Interview: http://www.sueddeutsche.de/...
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15.08.2008 13:54 Uhr von Pitbullowner545
 
+6 | -0
 
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wer ist: eigentlich noch so selten blöd und glaubt den scheiss?
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15.08.2008 14:01 Uhr von fiver0904
 
+3 | -1
 
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Es wird, nach Angaben der Bundespropaganda-Instutute, wie jedes Jahr, jeden Monat und jede Woche weniger Arbeitslose geben, nämlich 8,5 Millionen konstant steigend!
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15.08.2008 16:23 Uhr von Montauk
 
+0 | -0
 
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prognosen: die letzten jahre, daß letzte jahrzehnt, kann ich mich nicht daran erinnern, das wirtschaftsprognosen über künftiges jemals der realität entsprochen hätten.

ganz besonders nicht wenn landtags oder bundestagswahlen anstehen!

aber immerhin traut sich derweil kein politiker mehr zu behaupten, daß die rente sicher sei, nicht mal mehr vor wahlen ;)

zitat:
"dass es in Deutschland 2009 weniger Arbeitslose geben wird, als in diesem Jahr - trotz des schrumpfenden Bruttoinlandsproduktes."

na klar, um der logik folgen zu können muss man wohl politiker, oder stochastikexperte sein.

ein ein-euro-jobler verschwindet aus den offiziellen arbeitslosenstatistiken.
aus der warte betrachtet, kann man der "prognose" gerne glauben schenken.

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