14.08.08 17:39 Uhr
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Nach 25 Jahren Entwicklungszeit erste Krabbenpulmaschinen im Einsatz

Bisher wurden in der Nordsee gefangene Krabben in Länder mit geringen Lohnkosten verfrachtet, um sie kurze Zeit später wieder nach Deutschland zu transportieren. Die Nordseekrabben mussten bisher manuell gepult werden, da es keine Maschinen dafür gab.

Der Transport hat sich bis heute gelohnt, da z. B. in westafrikanischen Ländern eine Arbeitskraft, die 30 Kilogramm Krabben täglich pult, sechs Euro für diese Zeit kostet. Nun wird nach langer Entwicklungszeit einer Krabbenpulmaschine das erste Krabbenpulzentrum in Cuxhaven gebaut.

Zum Einsatz kommen zunächst acht der von einer holländischen Firma entwickelten Maschinen in einem sieben Tage und Dreischichtssystem zum Einsatz. Später soll das Zentrum auf 24 Maschinen erweitert werden und mit 65 Mitarbeitern sieben Tonnen Krabbenfleisch in der Woche liefern.


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WebReporter: paszcza1
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Jahr, Einsatz, Entwicklung, Krabbe
Quelle: wirtschaft.t-online.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2008 16:37 Uhr von paszcza1
 
+0 | -0
 
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Solche Erfindungen braucht das Land ;) wusste garnicht, dass es für sowas bisher keine Maschinen gab...
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14.08.2008 17:41 Uhr von Trudix
 
+5 | -1
 
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Super Sache Find ich gut das es sowas nun gibt =) Is doch auch quatsch die Krabben nach ostafrika zu bringen, sie pulen zu lassen herzuschiffen und es lohnt sich auch noch... Schöne Erfindung ^^
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14.08.2008 18:04 Uhr von Azureon
 
+5 | -3
 
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Da werden sicherlich wieder ein paar 1000 Arbeitsplätze drunter leiden...
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14.08.2008 18:42 Uhr von Loxy
 
+5 | -0
 
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Im Grunde ist es doch gut, wenn Arbeit automatisiert wird. Allerdings ist unser Verteilungssystem für die erwirtschafteten Überschüsse total malle.

Zudem finde ich die Einstellung, dass Arbeit allein schon eine Tugend total unsinnig und auch gefährlich.

Und die die am meisten arbeiten sind am Ende meistens die, die am wenigsten bekommen.
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14.08.2008 19:25 Uhr von Jimyp
 
+4 | -0
 
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Gute Sache Arbeitsplätze werden in Deutschland geschaffen und der teure Transport fällt weg. So können die Krabben noch frischer angeboten werden.
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14.08.2008 19:29 Uhr von BeatDaddy
 
+4 | -1
 
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Jo, Arbeitsplätze: in Marokko wird das kosten, so blöd das ist...

Wird Zeit, daß dieser Quatsch mit dem Pulen in Afrika endlich aufhört.
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14.08.2008 20:57 Uhr von Der_Sommer-_-
 
+1 | -0
 
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Neu: Ich mein, des gäbs doch etwas länger, oder irre ich mich?
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14.08.2008 21:43 Uhr von Hady
 
+3 | -0
 
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Wurd ja auch Zeit! Na endlich! als ich vor ca. 15 Jahren zum ersten Mal im Urlaub an der Nordsee Krabben gepult habe, frage ich mich, warum nicht schon längst mal jemand eine Maschine erfunden hat, die das kann. Ist nämlich ne verdammte Vieselarbeit, bis man genug Krabben für ein Brötchen zusammen hat.
Und dass die Dinger einmal um die halbe Welt und wieder zurückreisen, bis sie auf deutschen Tellern oder Brötchen landen, ist IMHO ein absolutes Unding.
Arbeitsplätze in Afrika hin oder her - wenn solch unsinniger Güterverkehr durch so eine Mechanisierung eingestellt und in Deutschland (oder meinetwegen auch nur in Europa) ein paar Arbeitsplätze geschaffen/erhalten werden können, dann her mit der Krabbenpulmaschine!
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15.08.2008 00:33 Uhr von radiojohn
 
+2 | -0
 
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Geographiebücher: müssen neu geschrieben werden.
Denn der Autor dieser news hat das in der Quelle erwähnte Marokko kurzerhand nach Ostafrika verlegt. Dort (Kenya, Tanzania etc.) gibt es aber keine Krabbenpuler.


salu2 - r.j.
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15.08.2008 00:48 Uhr von radiojohn
 
+2 | -0
 
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Ausserdem ist diese news eine Ente: denn:
"Nach der Sortierung in die beiden Größenklassen I und II werden etwa 20 Prozent der Krabben maschinell geschält. Acht Krabbenpulmaschinen stehen hierfür seit gut zehn Jahren zur Verfügung. Das war vorher nicht so. Da mussten die Tiere per Hand gepult werden."
So nachzulesen auf:
http://www.nordsee-urlaub.de/...

Googelt doch einfach mal nach: Krabbenpulmaschine

salu2 - r.j.
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15.08.2008 01:50 Uhr von Dr. Colossus
 
+1 | -0
 
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der wahre feinschmecker pult selbst ;)
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15.08.2008 09:52 Uhr von sehami
 
+0 | -0
 
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Klasse: Ich finde es super das nach so langer zeit sowas erfunden wurde.
Denn es war nur Umweltverschmutzung was da durch halb Europa mit den LKWs transportiert wurde nur weil es günstiger ist.
Klar hat auch diese Erfindung einen Schatten, denn die Frauen werden somit ihren Job langsam verlieren. Aber ich finde, wenn man dadurch die Umwelt etwas schonen kann, sollte man sich überlegen was wichtiger ist.
Kohle sparen wenn die Umwelt dafür belastet wird oder Arbeitsplätze einsparen aber dafür auch die Umwelt zu schonen.

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