14.08.08 15:01 Uhr
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Kölner Schule wegen Explosionsgefahr geräumt

Weil Pikrinsäure im getrockneten Zustand explosiver als TNT ist, musst am heutigen Donnerstag die Polizei einige Schulen im Kölner Regierungsbezirk räumen. Insgesamt sollen bis zu 30 Schulen betroffen sein.

Die gefährliche Säure wurde vom Chemieraum ins freie gebracht und dort kontrolliert gesprengt. Der Transport der explosiven Masse gilt unter Experten als besonders gefährlich.

1917 kam es bei einem Unglück mit einem mit 2.300 Tonnen beladenen Frachter zu einer der größten nicht nuklearen Detonationen. Damals starben 1.600 Menschen im Hafen von Halifax (Kanada), Scheiben barsten auch noch in 70 Kilometern Entfernung.


WebReporter: Hexenmeisterchen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Schule, Explosion
Quelle: www.express.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2008 14:33 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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Es scheint sich hier um einen Lagerfehler zu handeln, da diese Säure eigentlich feucht gelagert werden soll. Brand gefährlich dieses Zeugs.
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14.08.2008 15:03 Uhr von DerSeefahrer
 
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oh ja: bei sowas muss man aufpassen
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14.08.2008 15:09 Uhr von Carry-
 
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hmm: und warum haben 30 schulen das zeug einfach "rumliegen"?
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14.08.2008 15:16 Uhr von borgworld2
 
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Wissen ist Macht Soviel zu den Chemielehrern an den Schulen...
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14.08.2008 15:17 Uhr von DarkQueen82
 
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Warum hat man die Kontrolle erst so spät angeordnet? Wie wärs mit jährlichen Kontrollen der Chemikalienbestände? Da muss man ja Angst haben das sich unsere Kinder aus "Versehen" in die Luft sprengen, verätzen, verstrahlen und weis der Geier was.

Ich finds unverantwortlich sowas nicht mindestens Jährlich zu kontrollieren.
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14.08.2008 16:26 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Also ich habe in meiner Ausbildung viel mit Pikrinsäure gearbeitet..davon habe ich aber auch noch nichts gehört.

Wenn ich das Prinzip richtig verstehe, ist Pikrinsäure in Alkohol gelöst, nicht wie andere Säuren in Wasser.

Deswegen muss immer ein kleiner Anteil Wasser in der Säure sein, damit sich keine Kristalle bilden, die dann explodieren können.

Das Wasser dürfte also ziemlich sicher schon beim Hersteller zugegeben werden und sollte normalerweise ausreichen. Das Problem liegt dann wohl darin, dass in Schulen Pikrinsäure relativ selten verwendet wird, die Bestände also überaltern, weil Großpackungen ja billiger sind *g* und dann durch Verdunstung des Lösungsmittels Ethanol oder Benzol und des zusätzlichen Wassers wieder die Kristalle ausfallen, die dann explosiv sind.

Die Schuld liegt dann also nicht an der Lagerung in der Schule, sondern an der Überalterung der Säure.

Falls es hier Chemiker gibt, ich lasse mich gerne belehren, falls das falsch ist :)
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15.08.2008 08:01 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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@die M. Ja, des Zeug ist veraltet, bzw. die LAGERbestände sind veraltet. ;) Zudem hätte man dem vorbeugen können, in dem man des Zeugs einfach weiterhin feucht gehalten hätte, sprich des verdunstete Wasser wieder aufgefüllt hätte.

Sacht zu mind. des Radio. ;)

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