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Schneekanone als Kraftwerk - Das erste energieautarke Beschneiungssystem

Beschneiungsanlagen haben als "Umweltsünder" keinen guten Ruf, doch ein neues Beschneiungssystem verwandelt nicht nur Wasser in Schnee, sondern macht auch den Eigendruck in den Leitungen der Anlage zu Strom.

Aus dem Speicherteich der Anlage schießt das Wasser gegen Tal und in die Schneekanonen, am Ende der Leitung verwandeln Turbine und Generator den Eigendruck bei vollem Wasserstand in bis zu 250 Kilowattstunden Strom.

Dreieinhalb Millionen Euro müssen Liftbetreiber ins neue Beschneiungssystem investieren - doch geringe Wartungskosten und Energie-Eigenversorgung sollten diese einmaligen Ausgaben wieder hereinbringen.


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WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schnee, Kraft, Kraftwerk
Quelle: www.rooster24.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2008 12:54 Uhr von mediareporter
 
+0 | -0
 
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Das scheint doch zumindest mal eine sinnvolle Investition für die zunehmend schneeärmeren Skigebiete zu sein - die genauen Vorzüge des "energieautarken" Beschneiungssystems haben hier keinen Platz gefunden und sind in der Quelle ausgeführt - sehr interessant!
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14.08.2008 13:58 Uhr von Webmaster01
 
+8 | -1
 
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Verlesen: "Schneekanone als Kraftwerk - Das erste energieautarke Beschneidungssystem"

Ich musste es ehrlich gesagt dreimal durchlesen bevor ich meinen Fehler gefunden habe. Hat so irgendwie wenig Sinn ergeben.

:)
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14.08.2008 14:59 Uhr von Subzero1967
 
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Grins: Und ich dachte nur mir würde das so gahen.
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14.08.2008 15:41 Uhr von CHR.BEST
 
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Genial: Ich habs so verstanden: Man nutzt praktisch die Lageenergie von in einem höher gelegenen und durch Regenwasser gefüllten Wasserbeckens um damit Wasser & Strom für die Schneekanone zu gewinnen.

Da das Meerwasser durch die Sonne verdunstet und später, in höheren Lagen, wieder abregnet läuft die Schneekanone im weitersten Sinne mit Sonnenenergie.
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14.08.2008 17:49 Uhr von pelle1551
 
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DREIEINHALB MILLIONEN ???
das is ja recht viel könnten die das nicht zum schutze des regenwaldes ausgeben oder so ? xD
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15.08.2008 00:59 Uhr von smile2
 
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Frage: Jetzt mal wirklich ernst, aber kann mir jemand mal das Wort "energieautarke" erklären?

Habs bisher noch nie gehört und auch im Wörterbuch nichts gefunden ...
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15.08.2008 12:42 Uhr von Masso
 
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@ smile: schau mal unter autark nach, den rest kannste die selber zusammenreihmen.
@ topic: Is mal nen ansatz in die richtige richtung
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15.08.2008 13:46 Uhr von Bob Rooney
 
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Leider eine Milchmädchenrechnung: Im Prinzip ist es egal, woher der Strom bezogen wird, man muß den jeweiligen Energiemix des Landes in Betracht ziehen.

Im anderen Fall könnte man ansonsten den "kleinen Bergsee" zur "nur-Produktion" von Strom anzapfen, was einen deutlich besseren Wirkungsgrad hat. Dazu kommt, daß die meisten Schneekanonen der Alpen an das Leitungswassernetz angeschlossen sind.

Es bleibt leider dabei, daß die Dinger nicht umweltfreundlich sind.
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15.08.2008 19:34 Uhr von joenu13
 
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Keine schlechte Idee denn manchmal muss wegen des grossen Höhenunterschieds Wasserdruck vor den Schneeerzeugern noch runtergeregelt werden bis Betriebsdruck erreicht wird. Dies ist jedoch die grosse Ausnahme, umgekehrt wird sehr oft eine Hochdruckpumpe vorgeschaltet weil der Druck nicht ausreicht.

@Bob Rooney
Ich weiss ja nicht welche Alpen du meinst, aber ich als Schweizer kann dir bestätigen, dass hier äusserst selten das Beschneiungswasser aus dem Leitungswassernetz kommt. Es ist einerseits zu warm (Wasser aus einem Speichersee kann, knapp unter der Wasseroberfläche ~1° sein, Leitungswasser ist immer gegen 5°), andererseits wäre ein normalgrosses Trinkwasserreservoir schon nach 12h Laufzeit leer (bei einem durchschnittlichen Schneeerzeuger).


btw:
eine durchschnittliche Beschneiungsanlage (20-40 Schneeerzeuger für etwa 15 Transportanlagen) verbraucht im Laufe einer Wintersaison Strom im Wert von gegen 100´000Fr.. wäre also nach meiner Rechnung nicht wirklich rentabel.. ausserdem könnte man dieses "stromerzeugungsdruckverminderungsdings" einfach in die Zuleitung zu den vorhandenen Schneekanonen einschleifen.

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