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Digitale Kluft zwischen armen und reichen Kindern wächst

Eine Studie des Egmont Ehapa Verlages analysiert das Verbraucherverhalten von Kindern im Alter zwischen sechs und dreizehn Jahren. Demnach beläuft sich die Finanzkraft dieser Gruppe auf jährlich 6,4 Milliarden Euro. Unter dem Strich summieren sich Sparguthaben, Taschengeld und Geldgeschenke der Kids auf durchschnittlich 1100 Euro.

Der Studie nach verfügten die 1631 befragten Kindern bereits über ein ausgeprägtes Markenbewusstsein, so etwa bei Kleidung und Styling. Über 2,2 Mio. der Kids besitzen ein Mobiltelefon, vier Millionen nennen einen Computer ihr Eigen, in 35-40 Prozent aller Kinderzimmer sind MP3-Player bzw. Fernseher vorhanden.

Doch hinter den nackten Zahlen verbergen sich nach Auskunft des Deutschen Kinderschutzbundes rund 2,6 Millionen von Armut betroffene Kinder, die durch das Fehlen von Computer und Internet zunehmend im Lernalltag benachteiligt sind. Positiv: Für die meisten Kids sind Spielen und Lesen nach wie vor Lieblingsbeschäftigungen.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kind, Digital
Quelle: www.focus.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2008 23:11 Uhr von Nesselsitzer
 
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Interessant auch, dass arme Eltern in der Regel versuchen, die Benachteilungen ihrer Kids zu kompensieren, indem sie an anderen Dingen sparen. Sonstige Zahlen der Studie: Im Durchschnitt geben die Kids monatlich rund 23 Euro für Handygebühren, rund 27 Euro für Kleidung und rund 15 Euro für Spielzeug aus.
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14.08.2008 10:00 Uhr von fiery
 
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kindeswohl im umstandskleid: naja, ob jetzt "spielen" im sinne von "draußen rumtollen" gemeint ist, wage ich zu bezweifeln. ich denke, dass ein großteil der kinnings die meiste zeit vor dem rechner oder der playstation verbringen und finde das unter aller sau.

und natürlich stellt sich auch wieder die frage, ab welchem alter ein mobiltelefon etc. wirklich zwingend nötig ist.
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14.08.2008 10:16 Uhr von Hainz
 
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welches Alter? wie alt waren denn die Befragten? wäre noch interessant zu wissen ;)

Grüße

PS: 3.Abschnitt, 3. Zeile muss doch Lernalltag heißen,oder? [/klugscheiss-off] ^^
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14.08.2008 10:18 Uhr von Onkeld
 
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finde: das ganze etwas erschreckend, wo is die zeit geblieben an dem ein acker für jahrenlangen spielspaß gesorgt hat. gut hatte ich zwar nur selten, dafür waren es bei mir inline skates hartplastikball und schläger.

bis auf den computer is das doch mehr als sinnbefreit das einem kind ins zimmer zu stellen, aber vlt denk ich nur so weil ich das selbst nie hatte und auch gesehn habe, was diese geräte aus meinen altersgenossen gemacht hat.
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14.08.2008 10:19 Uhr von Onkeld
 
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öhm hainz: 1. und 2. zeile -> im Alter zwischen sechs und dreizehn Jahren.

wenn du schon bei zeile 3 bist ;P
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14.08.2008 10:41 Uhr von Great.Humungus
 
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Vor 50. Jahren sind die Kinder auch ohne "Digitaltechnik" zurecht gekommen und da gabs noch keine Jugendkriminalität und was das Thema "Lernnachteil" angeht, einfach in der Bücherei nachguckn, da gibs auch Internet.

Es tut mir ja leid das die Kinder die leidtragenden sind, schließlich können sie nichts dafür, allerdings werden Kinder auch immer wieder als Vorwand von Schulabgängern, vorsätzlichen Hartz 4 empfängern und sonst was genutzt. Tut mir ja leid aber ich verzichte lieber auf die 400 Euro Ausbildungsgeld für Disco usw. und geh studieren damit ich meiner Familie später mal was leisten kann.

Früher galten Jugendliche schon mit 16/16 als erwachsen und selbst mit 50 könnten sich die Meisten in den A..ch beisen was für einen Schrott sie mit 40 gemacht haben.
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14.08.2008 11:31 Uhr von Jimyp
 
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@Onkeld: "auch gesehn habe, was diese geräte aus meinen altersgenossen gemacht hat."

Also aus meinen Altersgenossen, die sich wenig mit solchen Dingen beschäftigt haben, sind Arbeitslose und Schulabbrecher geworden.Deren Hauptbeschäftigung war es, an der Bushaltestelle rumzulungern.

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