13.08.08 19:08 Uhr
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USA: Leon David Dorsey wurde in Texas hingerichtet

Vor 14 Jahren verübte Leon David Dorsey einen Raubüberfall. Er erschoss zwei Angestellte eines Videoladens und wurde deswegen zum Tode verurteilt.

Anfang dieses Jahres bekräftigte der Oberste Gerichtshof das Urteil. Er saß schon wegen des Todes einer Frau bei einem anderen Überfall, bei dem er 60 Jahre bekam, als er als Verdächtiger beim Überfall auf das Videogeschäft entlarvt wurde. Er gab die Tat zu.

Am Dienstag wurde er mit der Todesspritze hingerichtet.


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WebReporter: marshaus
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, David, Texas
Quelle: www.kleinezeitung.at

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45 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2008 19:40 Uhr von Jorka
 
+31 | -30
 
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Und wieder: ein weiterer auf der Strichliste der USA, der hingerichtet wurde.

Warum haben sie den Kerl nicht für die Tat zig mal lebenslänglich gegeben?

Mord mit Mord zu vergelten ist auch nicht der richtige Weg...
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13.08.2008 19:48 Uhr von memo81
 
+27 | -22
 
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@Jorka: "Warum haben sie den Kerl nicht für die Tat zig mal lebenslänglich gegeben?"

Weil das den lieben Amis zuviel Geld kostet, die brauchen doch die ganze Knete für´s Militär...
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13.08.2008 20:29 Uhr von matze319
 
+38 | -12
 
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seht es mal aus den augen der angehörigen. kinder, frauen, mutter, vater & usw...

als außenstehender ist es mit sicherheit keine lösung aber wenn ich daran denke das irgendwer jemanden aus meiner familie umbringt...
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13.08.2008 20:32 Uhr von christi244
 
+28 | -16
 
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Ich weiß: beim besten Willen nicht, wieso hier Killer immer zu Helden stilisiert werden und das Schicksal von Gewalttätern nun so irrsinnig wichtig ist.
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13.08.2008 20:58 Uhr von thusk
 
+21 | -9
 
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Verstehs auch ned: Meiner Meinung nach verdient schon jemand der ein anderes Menschenleben völlig ausgelöscht hat keine Chance mehr, geschweige den jemand der 2 - 3 Menschen umgebracht hat.

Klar meinen wieder einige, dass es von Fall zu Fall unterschieden werden muss, allerdings gibts es fürs Opfer schließlich auch keine zweite Chance, wieso also für den Mörder.

Aber resozialisierung eines Mörders wäre imho nur´n unnötiges Risiko, dann heißts wenns nochmal passiert: "huch das hatten wa aber ned erwartet."

Ich befürworte übrigens nicht die Todesstrafe oder lebenlanges wegsperren (was übrigens das selbige is, nur dass sich niemand direkt die Finger "schmutzig" macht) der sowieso nicht funktionierenden Abschreckung halber, sondern einfach wegen der Prävention neuer Straftaten selbigen Täters.
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13.08.2008 21:00 Uhr von willi_wurst
 
+15 | -11
 
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ich habe kein problem damit, das der typ hingerichtet wird. selber schuld... wenn er es wirklich 100%ig war und es keine begründeten zweifel an seiner tat gibt... soll gott ihn ausselektieren.
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13.08.2008 21:23 Uhr von -Cain-
 
+12 | -9
 
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@memo81: Die Todesstrafe kostet erheblich! mehr wie eine lebenslängliche Haftstrafe.
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13.08.2008 21:57 Uhr von koelnerjunge
 
+11 | -11
 
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klingt zwar hart: aber ich würde einem Mordfall den angehörigen überlassen
wie die Strafe ausfällt ob jemand zu lebenslangerhaft oder zum Tode verurteilt wird.
Ich glaube das wäre eine bessere genugtung für die Verbliebenden, wenn nicht jemand anderes die entscheidung für sie abnimmt.
Somit können die Verliebenden nicht sagen das sie mit dem Urteil nicht zufrieden sind
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13.08.2008 21:58 Uhr von koelnerjunge
 
+8 | -2
 
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@ willi-wurst: naja Zweifel gibt es da keine er hat ja selbst die Tat gestanden.
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13.08.2008 22:04 Uhr von Aktos
 
+13 | -6
 
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@koelnerjunge: Gut, dass du nicht in der Judikative sitzt.
Gesetze bezüglich Kriminalität haben eine Schutzfunktion und dienen nicht irgendwelchen kranken Rachegelüsten.
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13.08.2008 22:20 Uhr von koelnerjunge
 
+6 | -7
 
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das hat nichts mit Rachegelüsten zutun: Wenn z.B das Opfer ein absoluter gegner der Todesstrafe war.
Währe es in seinem sinne jemanden hinzurichten.
Ich finde das die Hinterbliebenden wohl auch in der Sache was zu sagen haben sollten.
Fals der Richter die Todesstrafe aussprächen will könnten die Angehörigen dem zustimmen oder halt lebenslang geben
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13.08.2008 22:23 Uhr von pigfukker
 
+9 | -10
 
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weg isser, gut so ! n/t
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13.08.2008 23:14 Uhr von meep
 
+6 | -5
 
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Es gab: mal eine Reportage, in der aufgezeigt wurde, dass die Gefängnisse in Amerika sehr überfüllt sind und die Verhältnisse dementsprechend schlechter sind/werden.
Da schafft so eine Exekution schon ein wenig Platz, auch wenn man das unverhältnismäßig ist.

Das einzige, was ich daran schlimm finde, ist, wenn man herausfindet, der der Hingerichtete unschuldig ist. Da läuft mir immer wieder ein Schauer über den Rücken, wenn man sich das einmal vorstellt (was auch nicht wirklich geht).
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14.08.2008 00:06 Uhr von Broke_G
 
+4 | -2
 
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meine gedanken dazu: sind, wenn jemand solchen bockmist verzapft, so sollte man ihn nicht von seinem leiden mit einer giftspritze dahinraffen!

sondern ihn schmorren lassen bis an sein lebensende in einer kleinene zelle. somit tötet man ihn nicht und stellt sich mit ihm auf eine stufe. und gerechtigkeit für die hinterbliebenen!
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14.08.2008 00:46 Uhr von shadow#
 
+1 | -2
 
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@matze319: und du glaubst dass du damit dann leben könntest?
das finde ich ein klein wenig bedenklich...
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14.08.2008 00:48 Uhr von willi_wurst
 
+0 | -3
 
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@broke_g: du vergisst aber, das die mitunter schon ihre 20 jahre auf die hinrichtung warten... dann habe ich mal gehört das die wohl auch ab und zu aus ihren zellen geholt werden, um die ganze prozedur durchzuspielen. das dürfte auch der grund sein warum das ganze so teuer wird.

also wenn ich familienangehöriger eines opfers wäre... mir würde es gerade so gut gefallen... nicht mal schnell, schnell umlegen.
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14.08.2008 03:52 Uhr von skytho1
 
+8 | -9
 
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manchmal frage ich mich was sich einige hier meinen anmaßen zu können?

Die Todesstrafe ist das größte Armutszeugnis, dass sich die Menschheit überhaupt ausstellen kann. Hierbei spielt es keine Rolle, was der Täter gemacht hat, sei es Mörder, Vergewaltiger oder Kinderschänder.

KEIN Mensch hat das Recht das Leben eines anderen Menschen zu beenden. Sicherlich hat sich ein Mörder dieses Recht herausgenommen, aber das kann und darf kein Grund sein, dass der Staat nun selber zum Mörder werden darf.

Die Liquidierung eines Menschen, der gegen gesellschaftliche Werte verstoßen hat zeugt von einem Totalversagen der Gesellschaft und der sozialen Kontrollstrukturen.

Diejenigen unter Euch, die die Rechtsprechung den Angehörigen der Opfer überlassen möchten oder zum Hineinversetzen in die Angehörigen der Opfer aufrufen argumentieren auf emotionaler Ebene. Dies ist aber weder Sinn, noch Ziel einer durch die Judikative verhängten Sanktion einer Straftat.

Ebenso verwehre ich mich gegen die Darstellung, dass man den Tätern lebenslänglich einsperren sollte, mit dem Ziel diesen schmoren zu lassen, auch das ist eine Begründung die auf primitiven Rachegelüsten aufgebaut ist.

Ein Mörder muss sanktioniert werden, dies steht außer Frage, aber eine Todesstrafe ist keine Strafe, sondern nichts anderes als staatlich legitimierter Mord an einem Menschen, der einen großen Fehler begangen hat. Aber auch dieser Mensch ist unter Umständen Vater, Lebenspartner oder ähnliches. Vielleicht hat auch dieser Mensch noch Eltern, die durch die staatlich legitimierte Ermordung ihres Sohnes bestraft werden. Mal ganz davon abgesehen, dass eine Todesstrafe immer final ist und nicht aufgehoben werden kann, so denn sie einmal durchgeführt wurde.

Eine Strafe muss zum einem den Sinn haben die Gesellschaft von der durch einen Mörder ausgehenden Gefahr zu schützen und zum anderen die Option offen lassen den Täter zu resozialisieren und wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Stellt sich hierbei heraus, dass dies nicht möglich ist, dann ist zum Schutze der Allgemeinheit der Verbleib in Haft angeraten.

Die ewige Begründung, dass man nicht gewillt sei mit seinen Steuergeldern etwaige Straftäter in einem Gefängnis zu finanzieren ist für mich ebenso unverständlich. Wer ein Menschenleben für Geld beendet begeht einen Mord. Denn Geld ist ein niederer Beweggrund.

Ein Staat der einen Mord sanktioniert macht sich spätestens dann unglaubwürdig, wenn er Mord mit Mord bestraft. Rachegelüste und durch Emotionen veranlasste Rufe nach Folter , Strafe, Leid und anderen Pestgeschwüren der Gesellschaft sind und bleiben nicht anderes als ein Zeichen von Hilflosigkeit.

Viele Grüße
skytho1
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14.08.2008 04:56 Uhr von FiDelity1337
 
+2 | -2
 
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gleiche meinung: Das lebenslage Wegsprerren von Mördern ist für den Mörder selbst in meinen Augen eine höhere Strafe als die "Erlösung" durch Hinrichten.

Angenommen ich würde einen Menschen umbringen, dann wäre ich auch lieber tot als mein Leben lang in einer kleinen Gefängniszelle zu hocken ohne Aussicht auf Begnadigung
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14.08.2008 07:12 Uhr von Great.Humungus
 
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Scheiß aufs Umbringen, jeden Tag sterben Menschen bei Autounfällen ... und die Ethische Frage hat der Täter schon damit beantwortet das er Menschen umgebracht hat, die eigentliche Sache ist, dass auch unschuldige Menschen hingerichtet werden können.

Stellt euch mal vor, morgen kommen Polizisten, zerren euch aus eurer Wohnung und ihr bekommt von nem Richter gesagt das ihr zum Tode verurteilt werdet. Allein der Gedanke das der Staat mich umbringen will und ich nichts dagegen tun kann obwohl ich unschuldig bin versetzt mich in Angst und schrecken. Wer jetzt mit Gerichtsmedizin ... antwortet sollte sich mal die Zahlen der unschuldig hingerichteten ansehen un dann noch die Grauzahlen dazu rechnen die nie ans Licht kommen ...
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14.08.2008 07:12 Uhr von Hosentraeger
 
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@skytho1: ich bin immer hin und her gerissen wenn es um dieses Thema geht. Ich bin eigentlich auch ein Gegner der Todesstrafe, schon wegen der Tatsache, dass es oft schon Unschuldige getroffen hat die einfach ihre Unschuld nicht zweifelsfrei beweisen konnten oder durch falsche Zeuge und Beweise zu Schuldigen gemacht wurden

Ich stelle mir nur die Frage, wie man einen Menschen bestrafen sollte, der vor den Augen der Eltern die Tochter vergewaltigt, sie dann umbringt und dann nach und nach jedes andere Familienmitglied tötet, sich daran ergötzend welche unsagbare, unmenschliche Qual er den Opfern dabei bereitet.

Wenn ich über solche Straftaten lesen muss (und ich muss es zu oft), verliere ich jedes Verständnis für weitere Verweichlichung des Strafvollzugs. Wenn ich dann Resozialisierung nur höre, kommt mir die Galle hoch. Ein Monster wie der von mir beschriebene Kriminelle hat einfach kin Recht mehr auf eine zweite Chance.
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14.08.2008 07:24 Uhr von LoneZealot
 
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@ FiDelity1337: "Das lebenslage Wegsprerren von Mördern ist für den Mörder selbst in meinen Augen eine höhere Strafe als die "Erlösung" durch Hinrichten."

Bei der Ansicht steht dann wieder Rache im Vordergrund.

"Angenommen ich würde einen Menschen umbringen, dann wäre ich auch lieber tot als mein Leben lang in einer kleinen Gefängniszelle zu hocken ohne Aussicht auf Begnadigung"

Das würde eher Totschlag aus Affekt nahekommen aber nicht kaltblütigem Mord.
Es gibt massenhaft Mörder die ihre Tat nie bereuen.
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14.08.2008 08:32 Uhr von StiFFleRz
 
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Ist doch nur fair Wieso wird der Staat zum Mörder wenn er einen Mörder hinrichtet? Und wieso werden bei solchen Diskussionen wie sie hier stattfinden, die Mörder immer als die armen, unschuldigen, hilflosen Personen hingestellt, die man nicht hinrichten darf, sondern wieder schön in die Gesellschaft eingliedern sollte?! Hallo, brennts? Die Personen haben ein Menschenleben vorsetzlich ausgelöscht; das ist das größte Verbrechen das man begehen kann. Wieso sollte diese Person dann das Recht haben, weiter zu leben?
Wie bereits gesagt wurde, ist das für die Angehörigen sowieso etwas anderes. Also ich persönlich würde nicht wollen, dass ich dem Mörder an einem meiner Familienmitglieder nach 15 Jahren wieder auf der Straße begegne; und selbst diese 15 Jahre werden in Deutschland nur selten gesetzt, meistens ist es wesentlich weniger Zeit...
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14.08.2008 08:37 Uhr von hanshin
 
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Auch wenn: ich jetzt Gefahr laufe etliche Minuspunkte zu kassieren, muss ich zugeben, dass ich für die Todesstrafe bin. Meiner Meinung nach ist die Resozialisierung eines kaltblütigen Mörders aussichtslos und dazu soll ein Gefängnis ja dienen, der Reintegration in die Gesellschaft.
Wenn ein Mensch einen anderen Menschen aus niederen Beweggründen tötet (sprich ermordet) und dies einwandfrei beweisbar ist, sollte er, so hart es auch klingt, hingerichtet werden.
Ich weiß, die Würde des Menschen ist unantastbar, doch hat jemand der Mordet meiner Ansicht nach allen Anspruch auf menschliche Würde verloren.
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14.08.2008 08:56 Uhr von LoneZealot
 
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@ StiFFleRz: " Wieso wird der Staat zum Mörder wenn er einen Mörder hinrichtet? "

Eben. So eine Ansicht ist genauso logisch wie die das der Staat zum Entführer wird wenn er Verbrecher fängt und hinter Gitter bringt. Einsperren wäre dann sogar noch Freiheitsberaubung!

Die einzige Strafe die einem Mord gerecht wird ist die Hinrichtung. Der Angeklagte hat einen fairen Prozess verdient, ist er schuldig wird er auf HUMANSTE weise hingerichtet, denn die Strafe ist der Tod und NICHT die Qual!
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14.08.2008 09:04 Uhr von Hosentraeger
 
+4 | -0
 
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humane Hinrichtung: Was wäre denn die humanste Hinrichtung (auch wieder ein Unwort)?
Es wird im Moment keine wirklich humane Hinrichtung vollstreckt. Jede ist entweder blutig, unsicher oder qualvoll.

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