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Der Zwergplanet Ceres soll ins Innere des Sonnensystems geschleudert worden sein

Zwischen dem Mars und dem Jupiter erstreckt sich ein Asteroidengürtel. Dort gibt es den Zwergplaneten Ceres, der am Äquator einen Durchmesser von 975 Kilometern hat und damit das größte Objekt in diesem Gürtel ist. Ein Astronom aus den USA behauptet jetzt, dass dieser Planet nicht aus dem Außenbereich des Systems stammt.

Der Astronom Bill McKinnon arbeitet in St. Louis an der Washington University. Er behauptete in seiner These, die er auf einer Tagung in Baltimore präsentierte, dass Ceres aus dem Kuiper-Gürtel stammte, entfernt von der Bahn des Neptun. Außerdem würde Ceres dem Pluto von seiner Größe her sehr ähnlich sein.

In der Frühphase unseres Sonnensystems lagen die Umlaufbahnen von Neptun, Jupiter, Uranus und Saturn dichter zusammen, was zu Störungen führte. Die Planten sind dann nach Außen und nach innen ausgewichen und Ceres wurde nach innen geschleudert, laut McKinnon. 2015 könnte die Sonde Dawn durch Analysen die These beweisen.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sonne, Sonnensystem, Zwerg
Quelle: www.astronews.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2008 22:55 Uhr von FredII
 
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Astronomie Astrophysik sowie Kosmologie sind für mich "der Gott".
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14.08.2008 08:43 Uhr von hanshin
 
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Klasse News: Gut Formuliert, kurz und auf den Punkt gebracht. ShortNews sollte mehr News dieser Art haben und nicht den "Paris Hilton zeigt Wäscheanleitung ihres Slips" Schrott.
Danke Porta, you made my day

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