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Immobilienkrise in Spanien wird zum Albtraum

Eine wunderschöne Stadt und viel Platz. Das braucht man, wenn man Geld mit großen Immobilien verdienen möchte. Doch genau das ist in Spanien vom Traum zum Albtraum geworden.

Etwa 13.500 Wohnungen wollte Multimillionär Paco El Pocero bauen lassen. Jetzt sind die Wohnblocks in der besinnlichen Kleinstadt Seseña fertig und warten auf Abnehmer. Aber genau die gibt es nicht.

"Ich vollende mein Werk, mein Berufsleben, mit dieser Siedlung. Sie trägt meinen Namen und ich werde eine Statue meines Vaters aufstellen, den ich neben meiner Mutter am meisten auf dieser Welt geliebt habe." So sprach Paco vor dem Vorhaben. Jetzt wird er seine Meinung wohl geändert haben


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WebReporter: DLR-DJMike
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Spanien, Immobilie
Quelle: www.tagesschau.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2008 14:14 Uhr von DLR-DJMike
 
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Ja, so ist das Leben. Vom Kanalarbeiter zum Multimillionär und dann zum absoluten Verlierer. Na ja seinen Ruf als großer Bauunternehmer wird er ja nicht verlieren, da die Siedlung ja fertig ist und auch nicht schlecht aussieht. Sie ist halt nur leer...
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13.08.2008 14:24 Uhr von s8R
 
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13500 Wohnungen.. da hat er aber auch die Kirche ausm Dorf gerissen, klingt nicht nach geschäftsmännischem Talent ;)
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13.08.2008 14:55 Uhr von Loxy
 
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Die meisten 500 Euro Scheine sind in Spanien in Umlauf und ein Indiz dafür, dass die dortige Baubranche in erheblichem Maße zur Geldwäsche genutzt wird.

Insidergeschäfte sind da auch Usus... erst dem armen Bäuerlein seine Scholle für einen Appel und ein Ei abkaufen, dann kurz warten bis es Bauland wird (was man natürlich wusste) und schon klingelt die Kasse.
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13.08.2008 22:39 Uhr von shotty
 
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@nessel: das ganze auf deutsch haste nicht oder?^^
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14.08.2008 00:36 Uhr von ZappZarappZappZapp
 
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Übersetzung: Ich habe den Artikel nicht zu Ende gelesen, aber es geht darum, dass Kolumbianer das aus Drogengeschäften erworbene Schwarzgeld in Spanien weiss waschen.

In Spanien ist es durchaus üblich eine Wohnung auf dem Papier für 250.000 Euro zu verkaufen, in Wirklichkeit erhält der Verkäufer aber zum Beispiel 320.000 Euro, den Rest eben in bar als Schwarzgeld. Für einen Normalsterblichen war es zeitweise gar nicht einfach eine Wohnung ohne den Einsatz von grösseren Mengen Schwarzgeld zu kaufen. Wer das nicht hat, hat eben Pech gehabt. Das trifft auf so ziemlich jeden Normalbürger zu.

Schwarzgeld wird aber nicht nur von den bösen Kolumbianern rein gewaschen, das kann ich Dir versichern.

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