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US-Firmen speichern Klickpfade ihrer Kunden

Ein neuer Skandal aus den USA: Einige Web-Konzerne gaben gegenüber dem Repräsentantenhaus zu, die Klickpfade ihrer Kunden zu speichern und zu nutzen.

Der Grund für die Klickpfadspeicherung ist wie immer Geld. Die Konzerne möchten die Vorlieben ihrer Kunden entdecken und die jeweilige Werbung für sie einspielen. Somit erhoffen sie sich eine höhere Klickrate.

Die betroffenen Firmen sind u. a.: Yahoo, AOL, Comcast und Google.


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WebReporter: DLR-DJMike
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Kunde, Firma
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2008 12:05 Uhr von DLR-DJMike
 
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Amen! Hauptsache die Einnahmen stimmen. Ich finde diese Verfolgung sinnlos und dumm. Wer die passende Werbung spielen will, muss nur auf den eigenen Seitentitel schauen. Hat die Seite was mit Tieren zu tun, macht man Werbung für Tiere... So einfach ist das!
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13.08.2008 12:44 Uhr von NGen
 
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erm: firefox und adblock plus?
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13.08.2008 12:49 Uhr von NGen
 
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nachtrag: kleine statistik der adblock filter

*google-analytics.com/* - 35083 mal geblock
*pagead2.googlesyndication.com/* - 33657 mal geblockt
http://ads* - 31954 mal geblockt
*ad.de.doubleclick.net* - 26735 mal geblockt
*php?banner* - 20867 mal geblockt
*/banner/* - 20535 mal geblockt

da is google wohl mit abstand einsame spitze im ads spammen.
und dass sie das surfverhalten der kunden ausspähen und weiter nutzen musste wirklich nicht erst vor dem kongress zugegeben werden.
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13.08.2008 13:36 Uhr von vmaxxer
 
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neu ? Afaik ist das nichts neues... und ganz ureigentlich auch nicht nur zur werbung gedacht.

Es wird eben analysiert wo die Besucher einer Webseite hingehen und was sie (vermutlich) suchen oder womit sie probleme haben etc. So kann ein Webmaster seine Site auch Kundenfreundlicher gestalten bzw ein Hersteller nach Problemen forschen (wenn zb viele Aufrufe der FAQ für ein Produkt erfolgt)
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13.08.2008 13:37 Uhr von Ossi35
 
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@NGen: Google Analytics ist eine Onlineapplication zur Erfassung von Userstatistiken. Ich nutze Analytics selber und kann dir versichern, dass es mit Werbung überhaupt nichts zu tun hat.

Die Klickpfade eines Benutzers werden von jedem ordentlichem Statistikscript geloggt, selbst wenn nicht kann man sie sich immernoch selbst zusammenkramen anhand der IP. Ohne die Klickpfade und das Surfverhalten der User zu kennen würden so einige Websites hilflos da stehen, da sie kein effektives Mittel zur Bestimmung der Userinteressen mehr haben. Dies ist nicht nur relevant für Werbung und würde wiederum ein schlechteres Onlineangebot zur Folge haben.

Schreit nicht immer gleich rum von wegen "Datenschutz" etc. Ihr könnt gerne bevor ihr eine Website weiter nutzt in dessen AGB/Disclaimer schauen, dort findet ihr bei den meisten Angaben zu den geloggten Daten. Oder noch einfacher: einfach den Stecker ziehen.
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13.08.2008 13:37 Uhr von CHR.BEST
 
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@NGen: NoScript reicht auch schon um z. B. google-analytics.com außer Kraft zu setzen.

Ja, die Datensammler sind groß im Kommen. Das Datenbewußtsein der Surfer ist leider immer noch sehr lapidar. Hm, vielleicht sollte man Al Gore dafür mal anwerben ... "The Click after Tomorrow" ...
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13.08.2008 14:08 Uhr von Michigras
 
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Und wo ist jetzt der Skandal? Alter Hut. Also das Klickverhalten der Benutzer zu analysieren finde ich nicht im geringsten skandalös. Siehe vmaxxer, kann auch positiv genutzt werden. Selbst wenn es für Werbung genutzt wird - wieso sollte diese auch nicht optimal platziert werden?
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13.08.2008 15:09 Uhr von Vampy32
 
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@Ossi35: 1. Offensichtlich sind dir dir Kommentare des deutschen Datenschutzbeauftragten total egal.
Du solltes sie trotzdem lesen! Insbesondere die über Google Analytics.

2. Wenn ich auf derartigen Seiten mir ZUERST mal die AGB durchlesen muss ist eh alles schon zu spät! Du hast doch sicher auch nicht die AGB als index stehen. Und ganz sicher hast du darin auch die Scripte drin.

Du gehörst wohl auch zu der Generation die keinerlei Sinn für die Privatsphäre eines Menschen haben. Ist ja auch kein wunder bei deinem Nick.
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13.08.2008 15:33 Uhr von Ossi35
 
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@Vampy32: Ja, ich find´s auch schön, dass wir ein Volk sind. Schade, dass ich nach der Wende geboren bin und du wieder nur auf eine Stereotype aufspringst. Bist der erste auf SN, bei dem ich das sehe.

Wer glaubt, er kann sich immernoch vollkommen unbehelligt und Anonym im Internet bewegen ist entweder generell Technikfremd oder hat so schon keine Ahnung. Fast die Hälfte der Weltbevölkerung bewegt sich täglich im Internet, aber Hauptsache ich bestehe auf Privatsphäre. Leute schmeissen auf Social Networks mit ihren Daten nur so um sich, aber sobald Internetseitenbetreiber Interesse am Verhalten ihrer Nutzer zeigen wird rumgeschrien. In so ziemlich jedem größeren Geschäft sind Kameras. Besonders bei diversen Elektro- und Bekleidungsgeschäften brauchst du nicht denken, dass die die Bänder nur aufzeichnen und dann im Notfall rauskramen. Nein, da sitzen Ladendetektive und überwachen dich... Hast du da jetzt auch Angst um deine Daten? Eigentlich können wir uns auch alle schwarze Capes überhängen und dann durch die Gegend laufen. Warum gibt es in Online Communities User Accounts? Natürlich: Datensammlung. Seid doch nicht alle so paranoid. Wenn ihr nicht wollt, dass Leute Daten über euch sammelt, lasst die Rollos runter, kappt die Telefondose und geht nicht mehr aus dem Haus.
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13.08.2008 16:21 Uhr von Kingkollo
 
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@ossy: ich nutze Anyltics als Webmaster selber uns stimme dir teilweise zu. Aber glaubst du nicht das du die Sache teilweise ein wenig blauäugig betrachtest? Auch wenn du nach der Wende geboren bist, kennst du doch sicherlich die Stasi, oder?

Die haben doch auch "nur" Daten gesammelt. Und wenn in den Daten auftauchte das du aufgrund einses bestimmten Hobbys oder was weiß ich als Kommunistensympathisant darstehst, konnte es ganz schnell passieren das du Probleme bekamst.

Um das auf die heutige Zeit zu übertragen:

Im mittlerweile sehr möglichen Falle einer Eskalation der Nahostkrise, könnte es dann passieren das der Staat dann aufgrund der achso bösen Terrorgefahr in diese Daten einsicht verlangt.
Und wenn du jetzt ausgerechnet in den letzten Monaten verstärkt auf iranischen, jüdischen, oder sonstig am kriegbeteiligten Staaten gesurft hast, kann es passieren das du in deiner ach so tollen Akte einen roten Haken hast.

Warum soll wohl eine "Inventarisierung" des deutschen Volkes gemacht werden? Warum sollen demnächst Biometrische Daten auf Ausweisen gespeichert werden?
Wir haben in spätestens 5 Jahren eine Institution die zur Auswertung dieser Daten ins Leben gerufen wird. Und egal wie sie diese Institution nennen, es wird eine STASI 2 Organisation.
Dort werden dann biometrische Daten, Krankenakten (ab 2009 auf der Versicherungskarte), Hobbys, Vorlieben, soziales Engagement, Surfverhalten und sonstiges festgehalten.
Da manche Psychologen der Meinung sind aus solchen Daten zuverlässige Täterprofile erstellen zu können, kann es dann halt auch mal passieren das du irgendwie ins falsche Licht gerückt wirst. Wenn deine Eltern Araber, Palästinenser oder Libanesen sind, hast du eh direkt verloren und deine Akte wird direkt bei jedem noch zu kleinem Furz direkt zum Vergleich rangezogen.

Ich möchte niemanden von irgendwas überzeugen, denn ich habe mittlerweile gemerkt das so etwas eh nicht möglich ist. Aber ich möchte jeden bitten mal über seinen Tellerrand zu schauen. Setzt euch einfach mal ein wenig mit dem Thema auseinander, besonders geschichtlich. Es gab immer Phasen in denen ein Staat angefangen hat die Informationswege zu überwachen und eine "Inventarliste" des Volkes zu erstellen. Das sind geschichtlich militärische Vorgehensweisen. China macht es auch. Nur offensichtlicher. Da regen sich alle auf. Und nur weil wir das in Deutschland schon verpackt präsentiert bekommen, sind hier alle damit einverstanden... Ich verstehe das nicht.

Um zurück zum Thema zu kommen, wie gesagt, ich nutze Analytics auch... Aber ich bin mir bewusst das diese Art von Informationsgewinnung und Speicherung in der Geschichte immer vor einem großen Stand.

Und der Vergleich mit den Kameras in Läden hinkt ein wenig. Ein Laden ist ein "Privatbereich". Jeder der in einen solchen Laden geht, weiß das er sich dem Hausrecht beugen muss. Aber wenn ich auf der Straße als freier Mensch rumlaufe hat KEINER! das Recht mich zu filmen!
Falls jemand das doch macht, habe ich das Recht auf Löschung oder Bernichtung zu klagen. ...bald nicht mehr...

K, ich bin raus. :)
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13.08.2008 16:25 Uhr von Kingkollo
 
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uah... fehlerteufel sorry für den einen oder anderen Rechtschreibe- und Grammatikfehler. Aber ergänzen muss ich im vorletzten Absatz das Wort "Knall"...
Der Satz sollte heißen:
Aber ich bin mir bewusst das diese Art von Informationsgewinnung und Speicherung in der Geschichte immer vor einem großen Knall stand.
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13.08.2008 16:28 Uhr von Ossi35
 
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@Kingkollo: Du hast ja Recht, allerdings gehe ich jetzt rein von der dezentralen Speicherung der Daten aus - also jeder Seitenbetreiber die Daten seiner Seite.

Sobald das Ganze dann wirklich aus allen Quelle in eine (nämlich die des Staates) fliesst dürfte jedem klar sein, dass dies unakzeptabel ist.
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13.08.2008 16:48 Uhr von Kingkollo
 
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@ossy: Ja, dezentrale Speicherung... Das Problem ist leider das im Falle "außerordentlicher Gefahren" wie zum Beispiel Terrorismuss, ganz schnell ein Gesetzt erlassen wird was eine Herausgabe dieser Daten erzwingt.
Die eigentlichen momentanen Ansätze sind einzeln noch wirklich harmlos.
Ich sehe aber halt eine große Gefahr in der mehr oder weniger schleichenden Zentralisierung der Daten.
Eine Kundin von mir, eine Ärztin, sagte mir das alle Befunde, Rezepte und jeglichen sonstigen Relevanten Daten ab 2009 auf der Krankenkassenkarte gescpeichert werden sollen.
Die biometrischen Daten erwähnte ich bereits. Erwähnte ich auch die "geniale Sicherheit" der RFID Technik die der Staat zur Realisierung nutze möchte?
Ebenfalls forderte die Politik jetzt eine einheitliche Nummer eines jeden deutschen von Geburt an, die bis zum Tode immer gleich bleiben soll und somit seine Aktennummer wird....
Die Wege die wir gehen sind übelst...

Ich persönlich sehe gerade Google auch nicht als Gefahr, da ich durch die Geschichte der Gründer eher davon überzeugt das sie absolut keine Menschen sind die auf Geld und Macht aus sind. Aber im Zweifel machen nicht die Firmen die Gesetze, sondern der Staat....

Ich muss auch ehrlich sagen das mich so manche "skurrilen" Negativnachrichten davon überzeugen. Zum Beispiel die Stromverbrauchsnachrichten... Wenn ich surfe, verbrauche ich Strom. Ganz einfach, ob ich auf Google surfe, oder vielleicht sogar zum Beispiel bei British Petrolium.
Ich würde ganz dreist behaupten das so eine Firma wie gerade BP mehr zur Umweltverschmutzung beigetragen als Google es je schaffen wird! Da kräht aber kein Hahn nach. Keine Nachricht einer seriösen Quelle ruft nachhaltig zum Boykott solcher Firmen auf. Wenn dann Umweltschützer die eh nicht ernst genommen werden.

Das Gwschäftsgebahren Googles gegenüber Yahoo hat doch sehr gut gezeigt wie Google arbeitet. Die sind nicht an einer Monopolisierung interessiert. Die möchten Konkurrenz und helfen denen sogar im Markt zu bestehen!

Welche andere ach so angesehene Firma macht das denn?
Wenige... und dann auch aus anderen Gründen als Google...

Ach ja... egal. Danke fürs lesen und nen schönen Abend noch!
Ich muss jetzt zur Abendschule weiter lernen den ganzen Mist zu verstehen. xD

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