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Sicherheitslücken in Nokia-Handys: Entdecker fordert 20.000 Euro

Die Java-Umgebung, die unter anderem von Nokia in einigen Handys benutzt wird, enthält scheinbar kritische Sicherheitslücken.

Ein polnischer Sicherheitsexperte behauptet, er habe einen Weg gefunden, unautorisiert Programme auf fremden Handys zu installieren und gesperrte Funktionen zu nutzen, so könne er beispielsweise Daten auslesen und Nachrichten verschicken.

Für die Herausgabe von Details bezüglich dieser Sicherheitslücken verlangt der Sicherheitsspezialist 20.000 Euro vom Nokia-Konzern bzw. vom Java-Entwickler Sun.


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WebReporter: ChefkochX
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Euro, Handy, Sicherheit, Nokia, Sicherheitslücke
Quelle: www.heise.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2008 20:03 Uhr von ChefkochX
 
+0 | -0
 
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Ich finde es schon etwas unverschämt, einfach mal 20.000 Euro dafür zu verlangen. Andererseits ist das für so große Konzerne natürlich auch kein sonderlich großer Betrag...
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12.08.2008 20:22 Uhr von execute.exe
 
+6 | -3
 
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Handys sind im allgemeinen sehr unsicher.

Es wird kaum in Sicherheit seitens der Hersteller investiert. Es sei denn, es würde viel mehr in der Öffentlichkeit darauf aufmerksam gemacht werden.

Ich habe auf der Cebit, an einem Stand live gesehen, wie mehrere Handys abgehört, SMS mitgeschnitten wurden und andere Dinge, um in Handys einzudringen.

Und das wird permanent in der Wirtschaftsspionage ausgenutzt. Aus diesem Grunde ist es bei uns(Firma) untersagt, ein Handy in wichtigen Besprechungen beizuhaben.

BigBrother is watching to you......
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12.08.2008 20:30 Uhr von Krawallbrueder
 
+3 | -8
 
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Es wird immer ein Weg geben um sich in Handys zu hacken und solche Sachen zu treiben. Genauso wie man jedes Auto klauen kann.. Also denke ich das 20.000 Euro eine zu hohe Forderung ist. Es ist zwar gut das er es entdeckt hat, aber wie lang wird er wohl dafür gebraucht haben^^
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12.08.2008 20:50 Uhr von Nehalem
 
+8 | -2
 
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hehe: Java-Programmers always get their punishment. Ob eine Java-Applikation läuft hängt von +- 218374628763 Faktoren ab, inklusive dem Wetter was gerade in Sibirien herrscht.^^

;)

Grüße
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12.08.2008 20:56 Uhr von kloogshicer
 
+5 | -1
 
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Unterschied: Enthält nur ´scheinbar´ Sicherheitslücken? Oder ´anscheinend´?
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12.08.2008 21:03 Uhr von deutscher_immigrant
 
+1 | -0
 
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ist schon länger bekannt: in einschlägigen foren dessen namen ich jetzt nicht nennen möchte ist dies schon seit längerem bekannt (ca.3 Wochen).

die sicherheitslücke bzw. der dort genannte symbian-hack wird wie im artikel geschrieben dafür benutzt andere programme zu installieren.
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12.08.2008 21:19 Uhr von TGfreak
 
+1 | -1
 
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Nokia ist nicht ganz so schlimm wie unser Subventionstourismus!
http://www.youtube.com/...
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12.08.2008 23:36 Uhr von Kassiopeia
 
+2 | -0
 
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endlich: mal einer, der aus seinem Wissen Bares machen will. Immer noch besser daraus Kohle machen zu wollen, als die Sicherheitslücke auszunutzen, und damit Millionen-Schaden verursachen. Oder?
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13.08.2008 00:16 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
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recht hat: er. er macht sich die arbeit die lücken zu finden, nokia hat scheinbar nicht gut genug gearbeitet....recht hat er
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13.08.2008 00:29 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -2
 
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... ich denke der Mann klaut die Handys in Strassencafes, installiert rasch von Hand ein Programm und legt es dem ahnungslosen Besitzer wieder zurück (unauthorisierte Installation).
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13.08.2008 01:33 Uhr von K-rad
 
+0 | -2
 
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Auf der einen Seite sind 20.000 € ein Klacks für so ein Unternehmen aber auf der anderen Seite ist es ja schon eine Art "Erpressung". Und ich bin mir 100%ig sicher das man recht schnell den Fehler ausmachen kann sobald man ein betroffenes Handy in der Hand hällt. Und wir wissen dann ja auch wer der Täter gewesen sein muss ^^ .
Und das Java Schwachstellen hat ist doch kein Wunder. Man soll mir mal eine Java Version nennen die bis jetzt keine Sicherheitslecks hatte. Genauso verhällt es sich mit anderer weit verbreiteter komplexer Software.
Ich weiss noch als Firefox neu auf den Markt kam und es von überall hiess " Sicherster Browser" usw.. und wenn man sich das nun heute mal betrachtet dann sieht man das es auch da ständig Lücken gibt.
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13.08.2008 03:17 Uhr von sturmsuedwest
 
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Lustig ist dass wohl nicht nur NOKIA Handys von der Sicherheitslücke betroffen sind, aber der gute Mann sich an NOKIA gewandt hat, weil er da wohl die besten Chancen auf Erfolg sieht oder sich entsprechende Popularität verspricht.

Nicht dumm... *gg*
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13.08.2008 13:12 Uhr von Ottokar VI
 
+1 | -0
 
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@ Autor: Ich finde es garnicht unverschämt. Wissen ist ein wirtschaftgut. Zum anderen verdient Nokia mit der funktionierenden Software Geld. Wieso sollte man denen das Knowhow schenken?

Ich verdiene mein Geld auch mit dem Lösen von Problemen. Wo ist das Problem?

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