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Devisenmärkte befürchten europäische Wirtschaftskrise - Euro auf neuer Talfahrt

Trendwende am Devisenmarkt: Nachdem der Euro monatelang sehr hoch gewesen ist, gewinnt der Dollar plötzlich wieder an Wert. Er erreichte kurzweilig sogar schon den höchsten Wert seit einem halben Jahr.

Grund für den Abrutsch des Euros ist die Konjunkturwarnung der Europäischen Zentralbank von letzter Woche. Die Finanzmärkte schrecken nun von einem Rückgang der europäischen Wirtschaft zurück.

Gute Nachricht dabei: Durch den besseren Dollarkurs sinkt wieder der Ölpreis. Experten sagen aus, dass der hohe Ölpreis mit dem schwachen Dollar zusammenhängt. Der Preis für die Nordseesorte Brent liegt zurzeit bei nur noch 112 Dollar.


WebReporter: RecDC
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Wirtschaft, Europa, Wirtschaftskrise, Devisen
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2008 11:06 Uhr von RecDC
 
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Gemischte Nachrichten für die deutsche Wirtschaft. Konjunkturwarnung auf der einen Seite, aber durch den steigenden Dollar wieder besserer Export und sinkende Ölpreise. Ich hoffe das wird die Konjunktur wieder anheben.
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12.08.2008 11:16 Uhr von pelle1551
 
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was das gibs doch nicht ... aber find ich gut das der ölpreis auch sinken kann ;)
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12.08.2008 11:19 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ohjeee: kein guter Artikel.
1. Es fehlt der Hinweis auf eine prozentuale Veränderung. Auch der Kurs wäre es "Wert" gewesen, erwähnt zu werden.
2. 3. KA: Der Zusammenhang zwischen Ölpreis und Dollarkurs ist zwar im Grundsatz richtig. Allerdings ist diese Info gedoppelt im ersten und zweiten Satz und hat keinerlei Bezug zur 2. KA. Die gute Nachricht dabei ist allerdings bei näherer Betrachtung gar nicht mehr so gut.
Beispiel: Sinkt der Euro-Dollar-Wechselkurs weiter zugunsten des dann "starken" Dollar um sagen wir fünf Prozent, zugleich der Rohölpreis (in Dollar notiert) um vier Prozent, ist die gute Nachricht dahin. Dann wird das Öl für uns sogar teurer.
3. Geldmarkt ist ein unglücklicher Ausdruck. Devisenmarkt wäre besser gewesen. Unter einem Geldmarkt versteht Wikipedia Folgendes: "Der Geldmarkt ist der Teil des Finanzmarktes, auf dem mit Zentralbankgeldguthaben der Geschäftsbanken gehandelt wird".

Jetzt seid Ihr dran.
Habe die Nachricht soeben gemeldet.
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12.08.2008 11:22 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ergänzung: Das Volumen privater Währungsspekulationen ist aber um ein Hundert-, wenn nicht Tausendfaches höher als der täglich gehandelte Devisenaustausch an den internationalen Devisenbörsen.

Die Überschrift ist damit auch in seiner Kernaussage falsch.

PS: Selbstverständlich hat der Zinssatz einer Notenbank (zumal der EZB) eine gewisse Bedeutung. Aber Geldmarkt wie in Wikipedia definiert ist eben nur ein Teil der weltweit gehandelten Devisenmärkte.

<Grundkurs VWL beendet!>
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12.08.2008 12:27 Uhr von phil_85
 
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Ölpreis sinkt. Da freuen sich die Unternehmen, die eh immer quasi gleiche Beträge zahlen kein bisschen drüber.
Die Spekulanten verdienen etwas weniger.
Die Energiekosten steigen seltsamerweise dennoch an (siehe andere News).

Irgendwie ist da was extrem verkehrt in Europa und der Weltwirtschaft.

Aber dem deutschen Export wird es deutlich helfen! :)

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