12.08.08 11:30 Uhr
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Russland: Georgien ist nicht Opfer sondern Aggressor - Putin wettert gegen Westen

Der Westen verdreht laut einer Aussage von Russlands Regierungschef Wladimir Putin die Tatsachen in Sachen Georgien-Konflikt. Man würde Georgien als Opfer darstellen, was nicht zutreffe. Georgien sei der Aggressor.

In Ossetien wären ganze Dörfer vernichtet worden, es seien Alte und Kinder getötet worden. Den USA unterstellte Putin einen Beitrag zu der jetzigen Lagen, hätten diese doch 2.000 Elitesoldaten der georgischen Armee in den Kaukasus geflogen.

Der russische Regierungschef sagte weiter, dass Russland diese Friedensmission fortführen würde, bis zu ihrem Ende. Derweil haben US-Präsident Bush und der NATO-Chef Jaap de Hoop das Vorgehen Russlands kritisiert. Der Einsatz sei unverhältnismäßig.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Russland, Opfer, Wladimir Putin, Westen, Georgien
Quelle: www.tagesschau.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2008 11:22 Uhr von borgir
 
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Tut mir echt leid, Krieg ist fürchterlich, egal warum er geführt wird. Aber Putin hat vollkommen Recht. Das war ein Pulverfass, das nur auf den zündenden Funken gewartet hat. Georgien hat Südossetien überfallen, in dem fast nur russische Staatsbürger leben. Russland hat das logischerweise nicht ungestraft passieren lassen. Die georgische Regierung gehört abgesetzt und fertig. Russland macht nichts verkehrt, außer dass sie nicht USA heißen, die ja alles dürfen.
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12.08.2008 11:36 Uhr von s8R
 
+2 | -8
 
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"Kinder und Alte getötet worden"

Jaja, die Standardargumente die halt ziehn..
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12.08.2008 11:38 Uhr von Vomito
 
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borgir: ganz deiner Meinung!
Schrecklich sich diese verdrehten darstellungen in den westlichen medien aunzuhören!
Reine Volksverwirrung
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12.08.2008 11:44 Uhr von Great.Humungus
 
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Muss dem Autor vollkommen Recht geben. Die Medien lassen nur zu gerne weg das Georgien den Angriff auf Süd-Ossetien gestartet hat und die Russen nur gekontert haben und sind wir mal ehrlich, dass "friedensabkommen" war eine reine Fars als Georgien gemerkt hat das die "Opferrolle" nicht zieht und sie allein dar stehen (Sie haben ja fest mit der Unterstützung der Nato gerechnet sonst hätten sie nie angegriffen). Würden die Russen jetzt abziehen wäre der ganze Feldzug ohne Zweck (ich bezweifle das es im Krieg überhaupt einen für die Zivilbevölkerung gibt) gewesen und nach ein paar Wochen würde es wie vorher weitergehen.
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12.08.2008 11:48 Uhr von derSchmu
 
+3 | -9
 
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Ob Georgien Opfer oder Taeter is sei mal dahingestellt...aber Russland nimmt fuer mich auch ganz klar ne Taeter-Rolle ein...vieleicht, um ein paar Opfern in Ossetien zu helfen...das mag sein...aber Opfer sind die Russen selber bestimmt gar keine...ich frag mich nur, warum Russland dann so weit in den georgischen Raum vordringen will/muss....naja was den sachgemaessen Umgang mit Waffenstillstaenden angeht, haben beide Parteien keine reine Weste...
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12.08.2008 12:03 Uhr von vmaxxer
 
+8 | -3
 
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ganz einfach: Um weitere übergriffe zu verhindern.

Zugegeben, ist die Russische reaktion etwas heftig, aber dennoch nicht unangemessen (vorausgesetzt sie ziehen sich auch wieder zurück).

Kräftig auf die Finger klopfen damit sowas nicht weiter vorkommt.


Und Täter-Rolle nur weil die es vertragen können ? Was soll denn das für eine Argumentation sein?
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12.08.2008 12:10 Uhr von Grat
 
+2 | -2
 
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mit der begründung "zum schutz russischer friedenstruppen"
legitimiert sich der irankrieg von selbst. "us-friedenstruppen im irak werden von iranischen fundamentalisten bombardiert. aus schutz vor diesen attacken ... bla bla bla"
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12.08.2008 12:16 Uhr von Jimyp
 
+3 | -11
 
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Der Einmarsch war doch schon lange von Putin geplant und jetzt setzt er es in die Tat um. Natürlich sind sie ja nur die "Opfer" und wurden ganz überraschend angegriffen.
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12.08.2008 12:23 Uhr von mustermann07
 
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Die Amis, Russen oder auch Türken usw. sind immer: arme Opfer.... Es gibt da die bösen Terroristen die grundlos Bomben legen und andere umbringen, weil sie einfach nur böse sind und dann gibt es da die großen Retter die die Menscheit uneigennützig vor diesen bösen Terroristen erlösen will...

Danke, daß ihr für uns in den Krieg zieht und die Erde von allen Bösen befreit... Ein hoch auf diese Superhelden...
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12.08.2008 12:24 Uhr von Selina90
 
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In diesem Zusammenhang: stellt sich mir auch die Frage, wie es sich ausgerechnet die USA anmaßen können, so eine Scheisse von wegen "unverhältnismäßig" von sich zu geben. Abartig, arrogant und heuchlerisch.
Ansonsten gebe ich dem Autor in allen Punkten Recht.
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12.08.2008 12:24 Uhr von phil_85
 
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Ob es Zufall ist: dass eine der wichtigsten Pipelines der Welt durch Georgien fließt?
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12.08.2008 12:50 Uhr von Borgir
 
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@kommentarabgeber: eine besatzung der russen? nein
eine befreiung von den usa? JAAAAA
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12.08.2008 13:06 Uhr von Grat
 
+0 | -6
 
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um russland die angst zu nehmen, dass im ausland russische staatsbürger bedroht werden könnten, sollte die europäische union sofort und unverzüglich alle russischen staatsbürger ausweisen. als gratisbonbon obendrauf gibts noch die linken und rechten dazu
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12.08.2008 13:17 Uhr von ZTUC
 
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Tja Herr Putin "In Ossetien wären ganze Dörfer vernichtet worden"

Tja, Herr Putin vor dem 8.8. wurden tatsächlich Dörfer in Südossetien beschossen, allerdings nicht von den Georgiern den es waren die georgische Siedlungen dort. Das verkennen sie wohl.Ihnen reicht es wohl nicht, dass dort "nur" 90% der Bevölkerung russifiziert wurde, der Rest muss auch noch gehen, wie die 100.000 Georgier die seit Anfang der 90er aus Südossetien vertrieben wurden.
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12.08.2008 13:34 Uhr von Nuernberger85
 
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einige wissen glaub ich nicht: dass die angegriffenen regionen von georgien nicht zu russland sondern zu georgien gehören!
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12.08.2008 13:41 Uhr von Babalou2004
 
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Putin verdreht die geschichtlichen Tatsachen. Russland ist der Aggressor!
Georgien hat sein Staatsgebiet verteidigt. Mit welchen Mitteln hat erst mal gar nichts zu sagen. Diese beiden Gebiete sind seit jeher georgisches Gebiet.
So viel ich weiß sogar schon seit dem Georgien vor der zaristischen Annektion.
Klar versucht Putin die Wahrheit zu verändern. Er möchte nicht als Verbrecher am Völkerrecht in die Geschichte eingehen.
Doch das wird er nicht schaffen.
Babalou
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12.08.2008 14:05 Uhr von all-in
 
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@Nuernberger

Wie ein deutscher Experte gestern, am 11.08.08, bei den Tagesthemen im ARD noch mal bestätigte, war der Angriff Georgiens auf Südossetien ein völkerrechtswidriger Akt, unabhängig davon, ob Südossetien völkerrechtlich zu Georgien gehört oder nicht.

@Babalou

Für dich gilt das gleiche wie für Nuernberger.


Da gab es doch mal so eine Weisheit von Dieter Nuhr mit "Kein Ahnung haben" und was in dem Fall zu tun ist.
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12.08.2008 16:49 Uhr von ZTUC
 
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@all-in: "Da gab es doch mal so eine Weisheit von Dieter Nuhr mit ´Kein Ahnung haben´ und was in dem Fall zu tun ist."

Warum hältst du dich nicht dran?
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12.08.2008 17:42 Uhr von Vomito
 
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Unabhängigkeitserlärung: Nach dem Ende der Sovietunion Erklärten die provinzen Abchasien und Südossetien, die überwiegend russisch bevölkert waren ihre unabhängigkeit.
Unter Schewardnadze versuchte Georgien diese Provinzen mit Waffengewalt wieder Georgien einzuverleiben. Letztlich wurden die Demarkationslinien festgelegt, eine Friedenstruppe
bestehend aus den Ländern Nord-Ossetien, Russland und Georgien sollte die zerstrittenen Parteien auseinanderhalten.
Das war 1992 und was ist jetzt auf einmal passiert?
Georgien versucht es schon wieder und Russland reagiert!
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12.08.2008 19:21 Uhr von all-in
 
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@ZTUC: Wen sich jemand an die Weisheit halten sollte, dann doch wohl eher du.

Wieso? Deshalb: "Ihnen reicht es wohl nicht, dass dort "nur" 90% der Bevölkerung russifiziert wurde..."

Du weißt anscheinend nicht Mal, warum die Südossetier einen russischen Pass haben. Dann erkläre ich es dir. Mit einem südossetischen Pass kann man nämlich nicht in andere Länder reisen, mit einem russischen geht es sehr wohl. Und dass die Südosseten sich mit Nordossetien wiederverinigen wollen haben sie von Anfang an klar gemacht, denn die Osetten sind ein EIGENSTÄNDIGES Volk.

"der Rest muss auch noch gehen, wie die 100.000 Georgier die seit Anfang der 90er aus Südossetien vertrieben wurden."

Und wie man sieht fehlt dir zusätzlicher das Minimum an Hintergrundinformationen.

"Am 20. September 1990 erklärte sich Südossetien als Demokratische Sowjetrepublik erneut unabhängig. Georgische Milizen marschierten in das Gebiet ein. In Zchinwali wurden Häuser von Georgiern angezündet. Russland entsandte Truppen, die auf Seiten der Südosseten eingriffen. Die Kämpfe forderten etwa 2000 Tote auf Seiten der Osseten. Circa 100.000 Osseten flohen aus Georgien und Südossetien nach Russland, 20.000 Georgier flohen nach Georgien, zumeist nach Tiflis."

http://de.wikipedia.org/...

Es waren nicht 100.000 Georgier, die das Land verließen, sondern 100.000 Osseten. Aber einfach mal etwas behaupten, kommt immer gut an.


"Tja, Herr Putin vor dem 8.8. wurden tatsächlich Dörfer in Südossetien beschossen, allerdings nicht von den Georgiern den es waren die georgische Siedlungen dort."

Und was hälst du davon:

"Am 20. September 2005 wurde die südossetische Hauptstadt Zchinwali von der georgischen Armee mit Mörsern beschossen."

http://de.wikipedia.org/...

Bezieh die Nuhr´sche Weisheit mal lieber auf dich selber.
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12.08.2008 21:01 Uhr von execute.exe
 
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Was Friedensnobelpreisträger Gorbatschow dazu sagt: Ich habe ja ein kleines gespaltenes Verhältnis zu Herrn Gorbatschow. Aber, ließt bitte einmal seinen Artikel in den folgenden Link:
http://www.spiegel.de/...

Ich denke, Jimyp u.andere "Russen und Linkehasser"sollten sich ersteinmal richtig bilden und ihre Polemik aussen vorlassen.
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12.08.2008 22:39 Uhr von ZTUC
 
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@Vomito, @all-in: @Vomito
"Unter Schewardnadze versuchte Georgien diese Provinzen mit Waffengewalt wieder Georgien einzuverleiben."

Zu dumm, das der erst 1995 Präsident von Georgien wurde.

"überwiegend russisch bevölkert"

Das stimmt erst nach den Vertreibungen, vorher haben dort mehrheitlich Georgier gelebt:

http://de.wikipedia.org/...

"Der Krieg dauerte etwas über ein Jahr, führte zu Kriegsverbrechen, vielen tausend Toten und zur Vertreibung von ca. 250.000 Georgiern, die in Abchasien gelebt hatten. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hatte 1995 geschätzt, dass in der autonomen Republik rund 80.000 Abchasen, etwa 60.000 Armenier, 40.000 Russen und noch 12.000 ethnische Georgier lebten. Die meisten georgischen Flüchtlinge strandeten in Tiflis. 50.000 Flüchtlinge kehrten wieder in ihre Heimat zurück. 40.000 von ihnen wurden 1998 erneut vertrieben. Heute leben mehr als 80.000 Georgier in Abchasien, bevorzugt in der Provinz Gali, wo sie die Mehrheit der Bevölkerung bilden."

Die Abchasen und Russen stellten erst nach Vertreibung der Georgier die Mehrheit!

Wie sieht´s in Südossetien aus:

http://de.wikipedia.org/...

"1989 lebten in der Region 164.000 Einwohner, 2008 waren es etwa 75.000."

Warum leben da wohl jetzt ca. 100.000 Einwohner weniger, darum:

http://www.spiegel.de/...

"Während des georgisch-ossetischen Konfliktes in den frühen neunziger Jahren erklärte sich Südossetien schließlich zu einem eigenständigen Staat. Hunderte Menschen starben im Unabhängigkeitskrieg, Tausende flüchteten. Daneben verließen auch über 100.000 der in Südossetien angesiedelten Georgier die Region."

@all-in

"Mit einem südossetischen Pass kann man nämlich nicht in andere Länder reisen, mit einem russischen geht es sehr wohl."

Mit einem georgischen Pass kann man auch in andere Länder reisen.

"Es waren nicht 100.000 Georgier, die das Land verließen, sondern 100.000 Osseten. Aber einfach mal etwas behaupten, kommt immer gut an."

Siehe oben, es wurden 100.000 Georgier im Laufe des Konflikts vertrieben, deswegen hat sich die Bevölkerungszahl in Südossetien seit Ende der 80er auch um etwa diese Anzahl verringert.

Übrigens haben wir 2008, wenn 2005 es bereits zu Schießereien kam, kann man dies wohl kaum als Ursache für die aktuellen Entwicklungen heranführen.
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12.08.2008 22:41 Uhr von ZTUC
 
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@execute.exe: Was hat das mit Linkenhasser zu tun, die sind doch immer gegen Kriege dachte ich oder ist es mit dem Pazifismus nicht weit her, wenn´s gegen die Amis geht.
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12.08.2008 23:09 Uhr von all-in
 
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@ZTUC: "Mit einem georgischen Pass kann man auch in andere Länder reisen."

Wenn ich als Südossete mich von Georgien loslösen will, nehm ich ganz sicherlich nicht die georgsche Staatsbürgerschaft an, sonder doch viel lieber die russische, die auch die Nordosseten haben -.-

"Siehe oben, es wurden 100.000 Georgier im Laufe des Konflikts vertrieben, deswegen hat sich die Bevölkerungszahl in Südossetien seit Ende der 80er auch um etwa diese Anzahl verringert."

Ich weiß ja nicht woher der Spiegel sein Informationen bezieht, aber Human Rights Watch bestätigt ganz klar meine Zahlen:

"Between 1989 and 1992, fighting flared in the South Ossetian A.O. and in Georgia between ethnic Ossetian paramilitary troops and Georgian Interior Ministry (MVD) units and paramilitaries.57 South Ossetia had demanded to secede, and Georgia cracked down on the renegade area by sending in troops. Approximately 100,000 ethnic Ossetians fled Georgia and South Ossetia, and another 23,000 Georgians headed in the other direction. One hundred villages were reportedly destroyed in South Ossetia. Also the North Ossetia-Georgian border went largely uncontrolled, providing an almost unhindered access point for weapons, fighters, and ammunition. in both directions."

http://hrw.org/...

Und ich glaube Human Rights Watch kann man eher vertrauen als dem Spiegel.


"Übrigens haben wir 2008, wenn 2005 es bereits zu Schießereien kam, kann man dies wohl kaum als Ursache für die aktuellen Entwicklungen heranführen."

1. Dies sollte verdeutlichen, dass die Georgier keine Unschuldslämmer sind.

2. Wenn du dich etwas genauer mit dem Konflikt auskennen würdest, würdest du wissen, dass seit dem ersten georgisch-ossetischen Krieg es nie richtigen Frieden zwischen Georgien und Südossetien gegeben hat und dass es immer wieder zu Gewaltakten kam.


"Tja, Herr Putin vor dem 8.8. wurden tatsächlich Dörfer in Südossetien beschossen, allerdings nicht von den Georgiern den es waren die georgische Siedlungen dort."

Besonders diese Behauptung ist zweifelhaft. Beide Parteien haben Gewalt angewendet, nur dass die Georgier die ganze Hauptstadt Südossetiens in Schutt und Asche gelegt haben und auf deren Konto der größte Teil der Zivilopfer geht, da die Georgier die Stadt mit strak streuender und ungenauer Raketenartillerie beschossen haben.
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12.08.2008 23:28 Uhr von ZTUC
 
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@all-in: Der Bericht von HRW beschäftigt sich nur mit der Zeit zwischen 1989 und 1992. Was geschah danach? Wir haben mittlerweile 2008.

zu 1.

Klar, und die Russen haben nie ne Schießerei dort begonnen.

zu 2.

Damit gibst du zu, dass die nicht der 8.8. entscheidend war sondern das es vorher schon Schießereien gab. Damit ist es müßig zu diskutieren, wer begonnen hat.

"Besonders diese Behauptung ist zweifelhaft. Beide Parteien haben Gewalt angewendet, nur dass die Georgier die ganze Hauptstadt Südossetiens in Schutt und Asche gelegt haben und auf deren Konto der größte Teil der Zivilopfer geht, da die Georgier die Stadt mit strak streuender und ungenauer Raketenartillerie beschossen haben."

Wahrscheinlich setzten dagegen die Russen, welche vorher georgische Dörfer (welche in drei Himmelsrichtungen an die südossetische Hauptstadt angrenzen) beschossen, Präzisionswaffen ein oder wie?

Interessant auch dieser Bericht aus Gori:

http://www.spiegel.de/...

"Auch sie sagen, dass sich ihre eigenen Streitkräfte schon vor Tagen zurückgezogen hätten. ´Es gab hier keinen Kampf´, so ein Tierarzt aus Gori, ´wir wurden einfach nur beschossen´."

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