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Microsoft und Havok schließen Lizenzabkommen

Der Software-Riese Microsoft und der Physikengine-Entwickler Havok haben ein umfassendes Lizenzabkommen abgeschlossen. Damit können die Microsoft Game Studios nun die Physikengine von Havok unbegrenzt verwenden. Sie wurde auch schon bei "Halo 2" und "Halo 3" für die Physikberechnungen verwendet.

Inwieweit das Abkommen die Festlegung zukünftiger Standards von DirectX 11 betrifft, ist zurzeit noch ungeklärt. Vorstellbar ist eine Festlegung als Standard, das würde vor allem Intel und AMD (mit ATI) freuen, die schon länger auf Havok setzen.

Nvidia und der Firma PhysiX, welche eine spezielle Physikberechnungskarte entwickelt hat, würden mit einer solchen Entscheidung harte Zeiten bevorstehen. Außerdem wären alle bereits verbauten PhysiX-Karten für Spieler wertlos.


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WebReporter: Pheonix
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Microsoft, Lizenz
Quelle: gamestar.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2008 20:10 Uhr von Pheonix
 
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Das Lizenzabkommen zwischen Microsoft und Havok ist momentan nichts dramatisches. Sollte Microsoft aber Havok als Standard für DX11 festlegen, wäre das ein herber Schlag in Richtung Nvidia und vor allem PhysiX. Noch sind das alles Spekulationen wie es weiter geht, wird die Zukunft zeigen.
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11.08.2008 21:01 Uhr von Azureon
 
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Naja Standard hin oder her, jedoch würde ich es nVidia gönnen. Das passiert halt wenn man sich die erstbesten Hersteller unter den Nagel reisst. Mittlerweile sieht man in fast jedem Game die nVidia Werbung.

Ein einheitlicher Standard sollte schon her, damit es vorallem auch für kleinere Entwicklerstudio´s möglich ist, komplexe Physikberechnungen zu entwickeln.
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12.08.2008 16:09 Uhr von J.PG
 
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"PhysiX": Es heißt PhysX, ohne i. Sollte man schon wissen, wenn man darüber schreibt.

Als ob sich die Industrie sofort auf einen Standard einigen würde, wo bliebe der Wettbewerb?

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