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Bayern: Selbstmordversuch auf kuriose Art und Weise - Schlangenbiss

Ein ins Münchner Klinikum rechts der Isar eingelieferter 20-jähriger Mann hat sich absichtlich von einer für Menschen gefährlichen Puffotter beißen lassen, um Suizid zu begehen. Der Mann gab zunächst an, er wäre beim Giftmelken seiner Schlange in die Hand gebissen worden.

Der psychisch auffällige junge Mann gab dann später zu, er habe sich durch das Schlangengift umbringen wollen und sich zur Sicherheit noch eine Speikobra gekauft. Ein hinzu gezogener Psychiater stellte bei ihm eine besondere Form der Schizophrenie sowie ein halluzinatives Schmerzempfinden im Penis fest (Zönästhesie).

Der Schlangenbiss komplizierte sich derartig, dass dem 20-jährigen Arbeiter ein Zeigefinger amputiert werden musste. Der kranke Mann hatte die exotischen Reptilien anonym über das Internet bezogen. Allgemein nimmt so die Haltung exotischer Schlangen zu, wobei es vermehrt zu Schlangenbissen kommt.


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WebReporter: FredII
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bayern, Bayer, Selbstmord, Art, Schlange, Weise
Quelle: www.aerztezeitung.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2008 13:18 Uhr von FredII
 
+0 | -0
 
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Es ist schon bizarr, auf welche Ideen Menschen kommen, um sich Schmerz oder gar den Tod herbei zu führen. Ein Schlangenbiss zieht doch stundenlange, wenn nicht tagelange Schmerzzustände mit sich, bevor der Mensch gänzlich kollabiert. Der 20-Jährige muss den durch Zellgifte abgestorbenen Finger schon tagelang nekrotisch gehabt haben. In einem anderen Fall las ich, dass manche Patienten sich Daheim sogar selbst verstümmeln...
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11.08.2008 13:27 Uhr von StaTiC2206
 
+27 | -1
 
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vor allem die Schmerzen im Penis: sind für diese News wichtig.
Ich würde mich dann glaub ich auch umbringen ^^
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11.08.2008 13:32 Uhr von sluebbers
 
+4 | -0
 
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hmm: ich glaube, wenn man sich als nicht-diabetiker insulin spritzt, ist das ein sicherer und schmerzfreier tod. aber wieviel man da nehmen muss...keine ahnung...

es gibt jedenfalls schon seltsame selbstmordmethoden. da gabs mal eine japanerin, die soviel toilettenpapier gegessen hat bis sie daran erstickte. oder einen anderen asiaten, der sich mund und nase mit sekundenkleber zugeklebt hat.
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11.08.2008 13:33 Uhr von Curschti
 
+10 | -2
 
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Hilfe: Ich finde, man sollte dem Mann sofort umfangreiche Hilfe anbieten und versuchen, sein Leben wieder in Ordnung zubekommen!
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11.08.2008 13:35 Uhr von vostei
 
+3 | -0
 
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Soweit mir bekannt ist: wirken die tödlichen Schlangengifte entweder auf die Reizweiterleitung der Nerven, sprich die Muskeln erschlaffen und man erstickt schlussendlich oder sie zersetzen das Gewebe, oder eine Kombi von beiden - alles nicht sehr angenehm...

*kopfschüttel* - ich dachte bislang, dass man für die Haltung und den Kauf solcher Schlangen einen Befähigungsnachweis braucht - oder ist das unterschiedlich (?)
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11.08.2008 13:50 Uhr von meisterallerklassen
 
+3 | -0
 
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@vostei: Soweit ich weiß nicht unbedingt für jede, aber die Gesetze von Landkreis zu Landkreis verschieden!
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11.08.2008 13:53 Uhr von bloxxberg
 
+4 | -0
 
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@ kommentargeber: ein sprung aus dem 20ten inklusive einer kugel in den kopf mit einer großkalibrigen pistole (wenige sekunden vor dem aufprall).. da hast du weder zeit für schmerzen noch ne chance zu überleben. ok, machts zwar keiner aber deine aussage, dass keine selbstmordmethode sicher oder schmerzfrei ist ist widerlegt.
eine kohlenmonoxidvergiftung is wahrscheinlich auch ziemlich gechillt xD
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11.08.2008 14:00 Uhr von FredII
 
+9 | -1
 
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Wir sollten hier besser keine selbstmordanleitende Aussagen machen ;-)
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11.08.2008 14:43 Uhr von peppie2k
 
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hätte: Hätte er die Speikobra gemelkt und haette es getrunken, wäre er innerhalb von wenigen Minuten gestorben ;)
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11.08.2008 15:02 Uhr von bloxxberg
 
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muuh: *gemolken

sorry für den rechtschreibflame, aber gemelt hört sich einfach zu fies an ^^
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11.08.2008 15:14 Uhr von Doc_Finkelstein
 
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Bizarr? Laut Legende soll schon Kleopatra diesen Weg aus den Leben gewählt haben. Nicht bewiesen, aber sooo neu ist die Idee auch wieder nicht.
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11.08.2008 15:19 Uhr von vitamin-c
 
+3 | -0
 
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Kauf übers Internet: Das finde ich, ist das schlimme daran. Die armen Tiere.
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11.08.2008 16:57 Uhr von FredII
 
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"Halluzinativ" bedeutet in diesem Fall, dass der junge Mann vor der Selbstmordattacke Wahrnehmungserscheinungen in Form von Schmerzen hatte. Wahrscheinlich wollte er sich wegen dieser psychisch verursachten Schmerzen im Penis, das Leben nehmen?
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11.08.2008 17:25 Uhr von mariuswerth
 
+1 | -0
 
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ich frage: mich nur, warum man ihn nicht schon vorher behandelt hat, wenn er für psychisch anfällig galt??
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11.08.2008 17:47 Uhr von Samy9997
 
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Hilfe: Ich hoffe das ihm fachgerecht geholfen wird und er auch Unterstützung von Familie und Freunden bekommt.
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11.08.2008 18:04 Uhr von Kampfpudel
 
+1 | -3
 
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@bloxxberg: "aber gemelt hört"

Das hat so niemand geschrieben, aber Hauptsache Rechtschreibfehler anderer kritisieren...


Zu Thema: Ja, Selbstmordversuche sind natürlich immer etwas sehr Kurioses (Übrschrift).
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12.08.2008 09:08 Uhr von bloxxberg
 
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"sich vertippen" und "nicht wissen wie es richtig heißt" ist ein unterschied ...

wie auch immer, rechtschreibflames mit rechtschreibfehlern sucken xD
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12.08.2008 13:09 Uhr von Lord Kraligor
 
+0 | -0
 
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Entschuldigung?! "Ein hinzu gezogener Psychiater stellte bei ihm eine besondere Form der Schizophrenie sowie ein halluzinatives Schmerzempfinden im Penis fest (Zönästhesie)."

Hallo, was hat denn bitte eine ärztliche Diagnose in einer News verloren? Ich dachte, so etwas falle unter die Schweigepflicht.
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12.08.2008 18:19 Uhr von Martin Reisbeck
 
+0 | -0
 
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Wieso "kurios"? Seit Cleopatra gilt dieser Selbstmord als "klassisch". Kurios ist dagegen die in reißerischer Absicht eingeflochtene "Sowie"-Diagnose des hinzu gezogenen Psychiaters, die im Zusammenhang mit der etwas ausgefallenen Selbsttötungsabsicht eine eher geschmacklose Fußnote darstellt, als eine besonders meldenswerte Tatsache.

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