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ÖBB: Millionen für die Medien

Der neue SPÖ-Vorsitzende Faymann, dem ein gewisses Nahverhältnis zu verschiedenen Zeitungen nachgesagt wird, ist in seiner Funktion als Verkehrsminister auch für die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) zuständig.

Von einem österreichischen Nachrichtenmagazin wird jetzt berichtet, dass die ÖBB im Vorjahr etwa zwei Millionen Euro für Werbekampagnen (euphemistisch "Medienkooperationen" genannt) an mehrere Tageszeitungen gezahlt habe. In diesen Kampagnen war auch Minister Faymann stets prominent vertreten.

Die ÖBB dementiert Zusammenhänge zwischen der Auswahl der Zeitungen und Faymanns Nahverhältnis zu diesen. Außerdem habe das Ministerium mit den Kampagnen nichts zu tun, die ÖBB hätten eigenständig agiert, heißt es.


WebReporter: veggie
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Million, Medium
Quelle: diepresse.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2008 23:10 Uhr von veggie
 
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Für Nicht-Österreicher: Wir haben hier a) einen SPÖ-Verkehrsminister, der gerne Kanzler werden will b) Zeitungen, mit deren Herausgeber er befreundet ist c) einen Staatsbetrieb, dessen Chef faktisch der Verkehrsminister ist.

Zahlt jetzt der Staatsbetrieb Geld an die Zeitungen und bekommt der Politiker dafür kostenlose (weil von der ÖBB bezahlte) Publicity, haben wir eine klassische win-win Situation.

Einziger Verlierer ist der Steuerzahler, der letztlich halt die ÖBB erhalten muss.
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12.08.2008 23:19 Uhr von mediareporter
 
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faymann als kanzler: schwer nachzuvollziehen, ob diese Idee wirklich Sinn macht.

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