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Russland entsendet seine Schwarzmeerflotte zum Georgienkrieg

Nach den kriegerischen Auseinandersetzungen in Südossetien, scheinen sich in einer weiteren Provinz ebenfalls Kampfhandlungen anzubahnen. Gemeint ist die Provinz Abchasien, in der zurzeit die Mobilmachung läuft.

Die Schwarzmeerflotte soll Waffenlieferungen auf dem Seewege an Georgien verhindern und Abchasien vor Angriffen durch Georgien schützen. Zudem stellt sich die Ukraine auf die Seite von Georgien. Die Ukraine droht mit der Schließung der Häfen für die Verbände der Schwarzmeerflotte.

Der Konflikt hat offenbar bisher über 2.000 Menschen das Leben gekostet. Die meisten Opfer hat die Zivilbevölkerung von Südossetien zu beklagen.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Schwarz, Georgien
Quelle: derstandard.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2008 21:38 Uhr von Anomaly92
 
+9 | -3
 
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Ouh mann, muss das sein?! Das ist doch wieder ein Krieg, wie ihn Kinder führen können:

"Die Georgier wollen kein Teil Russlands sein, also unterstützen wir jetzt die Südossetier, die kein Teil Georgiens sein müssen - dann gehts Georgien schlecht!"

Müssen wegen sowas wirklich sinnlos 1000e Zivilisten und Menschen allgemein sterben????

Kranke Welt
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10.08.2008 21:41 Uhr von Onkeld
 
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soweit ich: es mitbekommen habe, leben in südossetien überwiegend menschen mit russischer staatsbürgerschaft. von dem standpunkt her recht verständlich.
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10.08.2008 22:15 Uhr von christi244
 
+9 | -1
 
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Was jetzt die Ukraine will erschließt sich mir nicht so ganz. Ob die sich nun auf die Seite von Georgien stellen oder das berühmte Fenster in Paris öffnet sich ... .

Faktisch sieht es so aus, dass Russland in Sachen Georgien absolut keine Hafenberührung in der Ukraine haben muss, da die Ukraine nicht einmal gemeinsame Grenzen mit Georgien hat und dazwischen noch russisches Territorium liegt, sogar mit einem Hafen.

Wer immer die Kiste seitens der Georgier organisiert hat war ein Depp und es riecht hier verdammt nach Größenwahn seitens der georgischen Regierung ... oder ... wenn man ganz pervers denkt und Fantasie hat ... um einen unglaublich gut eingefädelten Coup der Russen selber, denn letztlich ist das, was da jetzt abgeht deren absoluter strategischer Gewinn in Sachen Distanzschaffung zum Westen.

Und, sollten die USA hinter diesem Schwachfug der Georgier stecken, so haben sie sich damit nur einen Bärendienst erwiesen, denn vom Ziel sind sie nun weiter entfernt als jemals zuvor.
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10.08.2008 22:39 Uhr von Deniz1008
 
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deutsche politheinis schweigen merkwürdigerweise aber warum?
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10.08.2008 22:49 Uhr von christi244
 
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Deniz: sei doch froh, so ersparen sie uns wenigstens weitere Peinlichkeiten!

Außerdem, glaubst Du ernsthaft, es interessiert Russland, ob sich EU-Land jetzt die Klinke drüben in die Hand gibt oder nicht? EU-Land wird doch eh von keiner Sau ernst genommen, es sei denn, es geht um Beitritt.

Die Russen ziehen jetzt ihr Ding durch, ob die EU-Deppen nun rüberfliegen oder nicht.
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10.08.2008 23:35 Uhr von freeloved
 
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seht es mal aus Sicht der Georgier! ist schon komisch das die bewohner in Süd-Ossetien von den Russen mit russischen Pässen ausgestattet worden sind.
Leider ist das hier im Westen Niemanden bekannt. Keiner berichtet über die ständigen beschüsse von russischen Soldaten auf die Georgier.
Jetzt haben die Georgier endlich mal zurück geschossen und schon bombardieren die Russen alles was ihnen vor die Flinte kommt.
Für die Russen ist Georgien ein Problem, denn es hat direkten zugang zum schwarzen Meer und es gehen diverse Pipelines durch dieses Land.
So wie ich das alles mit bekomme berichtet die Presse leider aus einer anderen Sicht. Die Mehrheit der in Süd-Ossetien lebenden Menschen sind gebürtige Georgier. Mal ganz davon abgesehen das Georgien riesige Vorkommen an Bodenschätzen hat.
Ich empfehle hier Jedem mit Georgiern Kontakt auf zu nehmen und auch mal beide Seiten kennen zu lernen
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11.08.2008 00:01 Uhr von christi244
 
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Free: Versuch ich ja ... aber außerhalb größenwahnsinnigen Aktionismus kann ich hier nichts erblicken.

Intelligent hätten die Georgier gehandelt, wenn sie erst in NATO und EU gegangen wären.

Die Russen haben auch direkten Zugang zum Schwarzmeer .. also was soll es. Und die Pipelines, nun den Durchfluss des Gases kann man von russischer Seite leicht stoppen, wie wir letztlich erfahren konnten. Was nutzen Pipelines, die nicht genutzt werden?

Wenn also Georgien derartig reich ist, desto weniger verstehe ich diese bekloppte Reaktion. NATO und EU wären dann wohl sinnvoller gewesen, als dieser Schwachfug.

Nun, wenn Georgien für die Russen ein Problem darstellte, was ich unbesehen glaube aufgrund allein seiner Lage, so haben die Georgier es jetzt zu Gunsten der Russen bestens gelöst. Keine Schiffe, keine Flieger, keine Straßen und auch sonst kaputte Infrastruktur. ;-) Und als Schmankerl wette ich drauf, dass dieses Abachsien jetzt ganz klar zu Russland gehen wird, und zwar per Votum der Bevölkerung.

Dass die Russen jetzt alles dran setzen, hier den Daumen drauf zu halten, dürfte wohl klar sein. Ich bin nur froh, dass die noch nicht weder in der NATO, noch in der EU sind.
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11.08.2008 07:57 Uhr von Universum22
 
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Viel wird Abchasien nicht Mobil machen, bei geschätzten 200 000 Einwohnern.

Wiedereinmal zeigt die Politik wie man erstklassig Versagt.
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11.08.2008 08:15 Uhr von christi244
 
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Universum: Weshalb sollten die auch?

Es wird vollkommen ausreichen, wenn demnächst eine Volksabstimmung kommt, dass sie in Russland eingemeindet werden wollen. Ich schätze, das steht demnächst an.
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11.08.2008 08:34 Uhr von Universum22
 
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@ Christi244: In der News: "Gemeint ist die Provinz Abchasien, in der zurzeit die Mobilmachung läuft."
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11.08.2008 18:56 Uhr von christi244
 
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Klar Universum: Vor dem Konflikt wusste ich noch nicht einmal, dass es Abchasien überhaupt gibt.

Danke, ich hatte mich nur verschrieben.

Die USA drohen mit ernsthaften Konsequenzen ... ;-). Ist klar, mehr als Resolutionen wird es eh nicht geben ... es ist Zeit, dass endlich Wahlen in den USA kommen. Ich glaube nämlich nicht, dass die Amerikaner ihren Arsch für einen derartigen Dorfstaat riskieren wollen und das käme auf sie zu.

Auch Israel scheint seine Drecksfinger in diesem Konflikt zu haben und damit sind wir in der Tat wieder bei einer Wiederholung der Geschichte gelandet, die da heißt: Iran/Irak unter Khomeini und Teil der Barschel-Geschichte ist.

Echt, wir können sehr froh sein, dass dieses Georgien nicht in der NATO und in der EU ist. Bevor diese Horden nicht zivilisiert sind, sollten sie auch in ihren Bergen bleiben und wir uns hier unten gegen derartige Beitritte wehren, denn dann ist klar, was kommt: Krieg! Und das alles für den verkackten Wahn nach Öl?

Was die West-Medien angeht, so komme ich mir mittlerweile wirklich vor, wie es wohl in der DDR gewesen sein muss ... da ist kein Medium, dass sich neutral mit der Sache auseinandersetzt. Einzig in NZZ.ch fand ich unter diesem Link folgenden Kommentar aus dem zugehörigen Forum:

http://www.nzz.ch/...

Urs Marthaler (11. August 2008, 13:51)
Keine Weltveschwörung und Antsemitismus
Es ist kein Geheimnis, dass “bis zu 1000 israelische Militärberater” die Regierung von Georgien bei ihrem Überfall auf Südossetien unterstützt haben sollen. Ein georgischer Minister mit Ausbildung in Großbritanien und den USA, Mitgründer und Aufsichtsratsmitglied im georgischen “Foreign Relations Council” und im “Atlantic Council of Georgia”, brüstet sich sogar damit, wie toll das israelische Training den georgischen Soldaten beim Morden geholfen hat. Die israelische Zeitung Haaretz berichtet heute weiterhin, dass der “jüdische georgische Minister” Temur Iakobashvili am Sonntag die israelische Armee für das Training gelobt habe, dass sie georgischen Soldaten angedeihen lassen hat. “Israel sollte stolz sein auf sein Militär, dass die georgischen Soldaten trainiert hat”, sagte Yakobashvili dem Armee Radio in Hebrew, und bezog sich dabei auf eine private israelische Gruppe, die Georgien gemietet hat.

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