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Burma: Satiriker Zarganar wegen Hilfslieferungen vor Gericht

Der burmesische Satiriker Zarganar, der bereits mehrfach verhaftet wurde, steht wegen diverser Anklagen vor einem Sondergericht, unter anderem wegen öffentlicher Ruhestörung und Bildung einer rechtswidrigen Vereinigung.

Das Regime wirft ihm vor allem vor, Hilfslieferungen direkt an Opfer des Zyklons Nargis geliefert zu haben, anstatt wie vorgeschrieben auf dem Umweg über das Militär. Berichten zufolge wurden Hilfslieferungen vom Militär unterschlagen und nicht an die Bevölkerung weitergeleitet.

Außerdem hat Zarganar in Interviews die burmesische Regierung wegen ihrer Vorgehensweise nach der Naturkatastrophe kritisiert. Drei weitere Burmesen sind ebenfalls mit angeklagt.


WebReporter: veggie
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht
Quelle: news.bbc.co.uk

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2008 18:48 Uhr von veggie
 
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Das burmesische Regime muss tatsächlich eines der schlimmsten der Welt sein. Wegen staatskritischer Interviews wird man bald wo verhaftet, aber wegen "illegaler Hilfslieferungen" - das ist wohl ein trauriger Höhepunkt!
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10.08.2008 20:26 Uhr von H2008D
 
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Die Militärs: konnten diese Hilfeleistung in Eigenregie des Herrn Zarganar nicht dulden. So konnten sie schließlich nicht die bsten Sachen für sich einheimsen. <Ironie an>

Die Militärregime weltweit haben kein Respekt vor den Menschen. Wer nicht normgerecht funktioniert, wird (evtl. für immer) weggesperrt - entweder in Form von Gefängnisstrafen oder Ausgangssperren. Birma kann hier auf einen sehr großen Erfahrungsschatz zurückgreifen !!
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10.08.2008 22:07 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Wird Zeit: dass da mal jemand einmarschiert. Es ist traurig dass sowas toleriert oder ignoriert wird.
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11.08.2008 23:33 Uhr von jsbach
 
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Wie in diktatorisch geführten: Staaten üblich, erst die Taschen der Nomenklatura füllen und die Brosamen dem darbenden Volk. Eine Sauerei so was.
So ein Staat in der UN.. nicht zu fassen.

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