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Indonesien: Christen der Provinz Papua wehren sich gegen Einführung der Sharia

In der teilautonomen Provinz Papua (dem indonesischen Teil Neuguineas) haben über 3.500 Christen durch Demonstrationen bekundet, dass sie gegen eine Einführung des islamischen Rechts (Sharia) sind.

Von Regierungsmitgliedern wird dazu erklärt, dass die Einführung der Sharia nicht geplant ist.

Die aus traditionellen Gründen schon immer islamisch geprägten Menschen Indonesiens sollen auf die rohstoffreiche Insel Papua umgesiedelt werden. Dies würden jedoch die Christen von Papua besorgt verfolgen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Christ, Indonesien, Einführung, Provinz
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2008 18:28 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Der Staat Indonesien ist zu fast 90 Prozent dem Islam zugewandt. In der Provinz Papua sind jedoch fast 80 Prozent der Einwohner Christen und der Rest gehört anderen Religionen an.
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10.08.2008 19:54 Uhr von Styleen
 
+15 | -5
 
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Joa: Ist doch ganz einfach, die ganzen Leute da in die Provinz bringen und nach einiger Zeit werden diese schon selbst dafür Sorgen dass der Rest ihrer Religion beitritt ... Vll mit rollenden Köpfen ? Gabs ja schonmal ...
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10.08.2008 22:10 Uhr von LoneZealot
 
+10 | -6
 
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Seltsam: Warum interessiert die News keinen?

Der Grossteil der SN-poser sind doch Christen, wo ist da sie Solidarität?
Wissen die vielleicht nicht was konsequente Sharia bedeutet oder ist denen das gleichgültig?
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10.08.2008 22:16 Uhr von majkl
 
+17 | -8
 
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[edit;vronig]
mir tun die frauen dort leid denn wenn das durchgeht sind sie die verlierer!
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10.08.2008 23:43 Uhr von loewe59
 
+18 | -2
 
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indonesien: diese verbohrten köpfe.die scharia ist grausam und unmenschlich.kann man nur hoffen das sie nicht eingefürt wird.
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11.08.2008 00:04 Uhr von Bleifuss88
 
+13 | -2
 
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Hier sehen wir: das nächste islamische Land, das sich zurückentwickelt. Einem mittelalterlichen System sollte auch nur mittelalterliche technologie zur Verfügung stellen.

Was läuft da bloß falsch im Islam?
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11.08.2008 09:57 Uhr von mueppl
 
+15 | -1
 
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Christen wehren sich gegen Einführung der Sharia: Und das mit Recht.
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11.08.2008 09:57 Uhr von ZTUC
 
+1 | -18
 
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11.08.2008 12:28 Uhr von Jimyp
 
+8 | -1
 
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Zu Recht Jeder vernünftig denkende Mensch muss gegen diese barbarischen Sharia sein!
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11.08.2008 14:07 Uhr von majkl
 
+3 | -0
 
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es wäre wirklich mal interessant zu erfahren wie die frauen zu der einführung der sharia stehn!
aber da die edlen herren mit ihrem mikrigen selbstbewusstsein ihre sklavinnen fest im griff haben werden wir wohl niemals in den genuss kommen!
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11.08.2008 14:10 Uhr von Joeiiii
 
+0 | -4
 
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Wie schön muß diese Welt gewesen sein bevor es das Christentum und den Islam gab???

Eine herrliche Vorstellung. Was einst das Paradies war, ist nunmehr die Hölle.... die wir uns selbst geschaffen haben.

Das kann ich nun leider nicht unkommentiert lassen:

>>Der Staat Indonesien ist zu fast 90 Prozent dem Islam zugewandt.<<

Welche 90%?? 90% aller Menschen, oder sind das hauptsächlich Männer?
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11.08.2008 17:31 Uhr von Teddybaer77
 
+2 | -0
 
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Joeiiii: Muss schon paradiesisch gewesen sein als noch Auge um Auge als Regel galt, als ganze Heere von Sklaven zusammengerottet wurden um Monumente für irgendwelche Sonnengötter zu Bauen. Menschenopfer für "Mutter Natur" damit es wieder regnet, oder für einen Gott, damit es gute ernten gibt, usw.

Der Mensch braucht nicht immer eine Bestimmte Art von Religion, um grausam zu sein.
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12.08.2008 00:57 Uhr von H2008D
 
+2 | -0
 
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Religion: ist in den islamischen Ländern schon lange stärker als die Politik ....

Mir ist die Sharia nur oberflächlich aus verschiedenen Berichten und Reportagen bekannt, doch daß sich die Christen zur Wehr setze, halte ich für gut [TOPP @mueppl]!.

Die radikaln Islamisten, die mehr und mehr versuchen, diese Rechte durchzusetzen, sind eine extrem gefährliche Komponente - WELTWEIT !!

Doch sobald die nächste Naturkatastrophe das lad heimsucht, halten gerade diese Leute die Hände auf - egal von wem "der schnöde Mammon" kommt!! Dann hat auch die Hilfe der sog. Ungläubigen wert !! <Ironie an>
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12.08.2008 13:23 Uhr von S-Lost
 
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Warum: protestieren die Christen, wenn die Regierung nicht einmal plant die Sharia einzuführen? Irgendwie merkwürdig die Nachricht...
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12.08.2008 16:30 Uhr von Genkarddoffel
 
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@H2008D: 1. Der Islam ist keine "reine" Religion wie wir sie kenne, sondern ziel auf eine Theokratie ab, also einen Staat, dessen Gesetze durch die Religion legitimiert werden.

2. Du redest hier von "radikalen Islamisten", aber jeder der sich ein bischen mit dem Koran beschäftigt hat ist klar, dass JEDER Moslem seine Glauben verbreiten MUSS, zur Not auch mit dem Schwert.

Sure 9, Vers 5:
„Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf !“
„Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann lasst sie ihres Weges ziehen!“ (als Menschen 2ter Klasse natürlich)
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14.08.2008 14:43 Uhr von Max Headroom / TEX
 
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Trennung von Staat und Kirche ? Kenn ich nicht @H2008D & @Genkarddoffel:
Und hier haben wir wieder ein Beweis, dass das Hobby "Religion" weit mehr ist als ein Hobby. Es regelt das Zusammenleben, die "Verbreitung" der Regeln und mglicherweise gar die Population der Erde... in Form von Senkung der Überbevölkerung mit hilfe "des Schwertes" ;)

Ich will ja nicht meckern, aber weshalb trennt man nicht einfach die Staatsführung von der Religiösität ? Hier in Deutschland funktioniert es ja auch ... mehr oder weniger ;)
Weshalb muss man den Glauben "notfalls mit dem Schwert" verbreiten ? Weshalb muss ich den Arzt dort drüben notfalls "köpfen" und ihn dadurch an die Ausführung seiner erlernten Arbeit hindern, wenn er keine "Lust" hat, diese Gottheit/diesen Glauben beizutreten und lieber Golf im Club zu spielen oder in Mallorca zu saufen ? Ich kenne ja auch keine Briefmarkensammler, die ihr Hobby "notfalls mit der Waffe" verbreiten wollen. Weshalb "muss" noch dieses archaische Gesetz weiterbestehen ? Wir bringen Menschen auf den Mond, durchleuchten ihr Gehirn auf der Suche nach Krankheiten und haben eine Menge Freiheiten, die unsere Entfaltung der einzelnen Persönlichkeit ermöglicht. Dabei DARF ich Briefmarken sammeln, auf Rennstrecken flitzen oder eben einen Glauben haben. Es tut richtig weh zuzusehen, wie Zwänge, die durch "Glauben" - und nicht "Wissen" - sich verbreiten und immer in Bereiche vorstoßen, die eigentlich von unzähligen Philosophen und Gelehrte als "persönliche Freiheit" erkannt wurden.

Naja, wenn sich die Christen dagegen wehren, dann ist dies (hoffentlich) ihr gutes Recht. Es tut einfach weh zuzusehen, wie ein Hobby ein anderes Hobby angreift. Religionskriege hatten und haben wir immer noch zu genüge. Leider war, ist und wird es weiterhin so bleiben. Die Menschen sind gerne Herdentiere und lassen sich anscheinend gerne von unsichtbaren Wesen wie Göttern, Elfen und Feen lenken. Und wenn nicht... wozu hat man denn das Schwert erfunden ? :(

@Joeiiii:
Da muss ich Teddybaer77 recht geben. "Früher", also die Zeit vor den großen Weltreligionen, war auch nicht viel besser. Entweder wurde er vom jeweiligemn "Herrscher" gelenkt oder von Priestern, die "im Auftrag des Herrn" handelten.

Es hat nahezu 1800 Jahre gedauert, bis sich auf diesem Kontinent eine langsame Trennung zwischen Staatsführung und Religionsglaube entwickelt hatte. Es ist viel Blut dafür geflossen. Als Resultat leben wir in einem Land, welches das Nichtbefolgen von Gebetsriten nicht mit Strafen belegt und auf einer größtenteils sehr säkularen Rechtsfassung beruht.
Diese Trennung hat der Islam und ihre Sharia sicherlich noch lange vor sich. In der Türkei setzen sich die Studenten für eine "gesunde" Behandlung des Glaubens ein. Eine moderne Art der Trennung, befolgt von Studenten UND Studentinnen. Ob dort die Sharia dabei eine Chance hätte ? ;)
In Indonesien wird man wohl in Jahr(en/zehnten/hunderten) soweit sein. Zur Zeit reicht ihnen das eingeimpfte Gottesbild und die Taten, die daraus folgen. Hoffen wir, dass sie die Gewaltbereitschaft nicht so sehr befolgen, wie sie es "eigentlich" befolgen sollten. Papua ist zwar weit von uns entfernt, aber eine Erstärkung eines "Gottesstaates" ist nahezu niemals positiv und ohne Blutvergießen erfolgt. Irgendjemand hat immer sein Blut geben müssen, aus Wunsch oder aus "Strafe". Gäbe es einen Gott, würde er sicherlich seine sadistische Freude an dieser Form der "Glaubensverbreitung" haben. Er ha ja bis heute immer noch nicht in diese Praxis eingegriffen... ergo... der Herr/Jesus/Allah/JHWH liebt anscheinend Blut und Todschlag ;)

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