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Wunsiedel: Am Heß-Grab machte Neonazi Hitlergruß

Zeugen beobachteten, wie ein 25-jähriger am Grab des 1987 verstorbenen Kriegsverbrechers Rudolf Heß, den Hitlergruß zeigte. Sie verständigten daraufhin die Polizei.

Die Freundin des Neonazis nahm alles mit einer Videokamera auf. Die Beamten begutachteten das Filmmaterial und verhafteten den 25-jährigen Spanier. Gegen eine Kaution von 500 Euro konnte er die Haft verlassen.

Da die Familie von Rudolf Heß aus Wunsiedel stammt, bekam er dort seine letzte Ruhestätte. Das Grab ist ein beliebter Pilgerort von Neonazis. Die Gemeinde Wunsiedel geht schon seit Jahren dagegen vor.


WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Adolf Hitler, Neonazi, Grab, Hitlergruß, Wunsiedel
Quelle: www.ngz-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2008 15:13 Uhr von Babalou2004
 
+8 | -14
 
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Deutsche sind ein Volk von geistig Behinderten, Kriecher und feige.
Was interessiert es, ob ein Junge den Hitlergruß macht?
Was interessiert es, was andere denken, welche politische Meinung sie haben?
"Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden" (Rosa Luxemburg, die das allerdings etwas anders meinte).
Solange wir Menschen es nicht schaffen andere so denken zu lassen wie sie wollen, solange gibt es keine Freiheit, keine Demokratie. Solange wird es immer Menschen geben, die mit mehr oder weniger Gewalt versuchen werden andere in ihr eigenes Denkschema zu pressen.
Ob sie Hitler, Stalin, Putin, Bush, Beck, Merkel, Rothschild, Begin .... heißen.
Babalou
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09.08.2008 15:26 Uhr von vostei
 
+3 | -3
 
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@babalou: wenn du jetzt um diese jahreszeit nachts um zwölf in münchen auf der wiesn an einen pfosten pisst dürftest du normalerweise keine probleme bekommen - tust du das aber während dem oktoberfest um, sagen wir abends siebene dürftest du ein oder auch mehrere probls bekommen, auch, wenn dir einfach dannach war...

und:
das ist auch gut so.
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09.08.2008 15:28 Uhr von start-world
 
+6 | -6
 
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Zeugen beobachteten Aja , da denke ich mal wird der geliebte Staatsschutz dort den ganzen Tag in Zivil rumstreifen und beobachten wer das Grab besucht. Das sind dann die Zeugen ;-)

Mir fällt da nur ein Spruch ein: "Ein Volk ist nur soviel wert wie es seine Ahnen ehrt".

Und nicht jeder der das Grab besucht ist ein böser ewig gestriger oder Brauner oder einfach ein Neo, sondern auch normale Geschichtsinterressierte Leute! Oder ist jeder der einen Soldatenfriedhof besucht und tausenden unbekannten Deutschen Soldaten seine kleine Ehre erweist ein Nazi?
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09.08.2008 15:45 Uhr von artefaktum
 
+4 | -2
 
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@start-world: >> Und nicht jeder der das Grab besucht ist ein böser ewig gestriger oder Brauner oder einfach ein Neo, sondern auch normale Geschichtsinterressierte Leute! <<

Nee, is klar. Steht vor dem Grab und macht den Hitlergruß. Wie soll man das denn bitte sonst deuten?
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09.08.2008 15:48 Uhr von artefaktum
 
+5 | -3
 
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@Babalou2004: >> Solange wir Menschen es nicht schaffen andere so denken zu lassen wie sie wollen, solange gibt es keine Freiheit, keine Demokratie." <<

Und genau deshalb ist es unter anderem so wichtig, gegen diesen Naziquatsch vorzugehen. Die haben nämlich damals alles genau das mit Füssen getreten, was du hier aufzählst.
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09.08.2008 15:49 Uhr von vostei
 
+3 | -2
 
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@arte :D evtl. hat er ja den sonnenstand geprüft -

oder fliegen verscheucht

(beides waren schon ausreden vor gericht)
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09.08.2008 22:07 Uhr von jsbach
 
+3 | -1
 
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Das wird so bleiben: Wenn man Dachau erwähnt wird sofort an das KZ gedacht und bei Wunsiedel, das nicht weit weg von mir liegt, immer an den Stellverteter Heß.
Jetzt wurde ja zztl. vom BGH ein Urteil bzgl.. der Märsche und Gedenkfeiern erlassen und sie versuchen es trotzdem weiter, dieses braune Pack.
Klappt das nicht, dann kauft sich ein "armer " Funktionär schnell mal ein abgehalftertes Hotel in unmittelbarer Nähe am Ochsenkopf, um dann wieder an Heß "zu denken"...

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